Westfalen-Blatt: ein Kommentar zur Industriekonjunktur

Keine Frage, die Lage ist ernst. Die
ostwestfälische Industrie kann sich nicht abkoppeln vom globalen
Negativtrend. Aber Panikmache ist fehl am Platz. Zumindest noch. Denn
bislang ist die Eintrübung überschaubar und vor allem dem schlechten
Gefühl geschuldet – auch wenn die ersten harten Daten den Pessimismus
stützen. Doch bei alledem darf nicht ausgeblendet werden, dass sich
die deutsche Wirtschaft und ganz besonders auch die ostwestfälische
Industrie nach einem zehn Jahre währenden Aufschwung auf extrem hohem
Niveau bewegt. Einem Höhepunkt, an dem die Luft immer dünner wird und
Rücksetzer nicht ungewöhnlich sind. Sorgen kann eher die Gemengelage
der Risikofaktoren bereiten. Was, wenn Trump erst so richtig in den
Handelskrieg mit der EU einsteigt? Welche Konsequenzen hat ein
Brexit, wenn er wirklich kommt? Und wie meistert die deutsche
Autoindustrie als Schlüsselbranche den Umbruch? Es gibt
Unsicherheiten – aber die deutsche und die ostwestfälische Wirtschaft
haben schon in der letzten großen Krise Stärke bewiesen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Oliver Horst
Telefon: 0521 585-255
o.horst@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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