Wie Sie Ihren Rücken beim Schlafen schonen

Menschen verbringen in ihrem Bett rund ein Drittel ihres Lebens. Die Haltung verändert sich während des Schlafs dabei zwischen 30 und 60 Mal. Diese Veränderungen der Schlafposition sind sogar notwendig, damit keine zu einseitige Belastung des Körpers entsteht. Während des Liegens regenerieren sich die Bandscheiben von der Belastung des Tages und können Flüssigkeit verstärkt aufnehmen.

Damit sich der Organismus, die Rumpfmuskulatur und die Bandscheiben regelmäßig regenerieren können, ist erholsamer Schlaf eine wichtige Voraussetzung. Menschen, die unter einer schlechten Schlafqualität leiden, haben häufig mit Schmerzen, Verspannungen und Erschöpfung zu kämpfen. Besonders diejenigen, die von Rückenschmerzen betroffen sind, sollten daher darauf achten, dass alle Voraussetzungen für eine erholsame Nachtruhe erfüllt werden. Auch ein Wasserbett trägt maßgeblich dazu bei, den Schlafkomfort zu erhöhen und die nächtliche Haltung zu verbessern. Worauf es außerdem ankommt, erklärt der folgende Beitrag.

Die Haltung im Schlaf

Die unterschiedlichen Schlafpositionen des Körpers in der Nacht können nicht bewusst beeinflusst werden, die Einschlafposition allerdings schon. In der Regel sorgt der Körper in Eigenregie dafür, dass ungünstige Haltungen schnell wieder ausgeglichen werden.

Dafür ist es allerdings nötig, dass es zu keiner Behinderung des natürlichen Lagewechsels kommt, beispielsweise durch eine zu weiche Matratze, in die der Schlafende zu tief einsinkt.

Die Seitenlage

Als optimale Haltung im Schlaf gilt die Seitenlage, bei der die Knie leicht gebeugt sind. Die Wirbelsäule wird so in ihre natürliche Krümmung gebracht. Dafür braucht es allerdings eine Matratze, die möglichst punktelastisch ist, sodass besonders das Becken und die Schultern ideal gestützt werden.

Die Matratze muss außerdem ideal auf das Körpergewicht des Schlafenden angepasst sein und darf nicht zu hart oder zu weich ausfallen. Halswirbelsäule und Kopf werden durch ein geeignetes Kissen, das nicht zu groß ist, optimal abgestützt.

Die Bauchlage

Diejenigen, die mit ihrer Halswirbelsäule Probleme haben, sollten auf das Schlafen in Bauchlage verzichten, denn dabei kommt es zu einer zu starken Verdrehung des Kopfes.

Ein schlechter Schlaf stellt sich allerdings nicht nur durch die falsche Haltung ein, sondern durchaus auch durch psychische Belastungen und Stress, Schmerzen und Krankheiten, die falsche Matratze oder ein schlechtes Raumklima.

Bett und Matratze

Liegt die Wirbelsäule auf der Matratze in ihrer natürlichen Form, können sich die Bandscheiben in der Nacht am besten erholen. Eine wichtige Voraussetzung dafür stellen ein Wasserbett oder eine gute Matratze mitsamt einem flexiblen Lattenrost dar.

Die nötige Bewegungsfreiheit wird durch eine Liegefläche geschaffen, die eine ausreichende Größe aufweist. Einzelbetten sollten damit mindestens einem Meter, Doppelbetten 1,80 Meter Breite entsprechen. Auch sollte die Länge des Bettes die Körpergröße des Schlafenden um mindestens 20 Zentimeter übersteigen.

Gute Matratzen zeichnen sich durch ihre Punktelastizität aus. Das bedeutet, dass sie an Hüfte und Schultern, also den Bereichen mit dem stärksten Auflagedruck, nachgeben und das Gewicht des Schlafenden gleichmäßig verteilen. Dafür sind Wassermatratzen mit der richtigen Füllmenge am idealsten geeignet, ebenso wie Taschenfederkern-, Schaumstoff- oder Latexmatratzen. Grundsätzlich sollten die Matratzen der Menschen mit einem höheren Körpergewicht härter ausfallen.

Die Halswirbelsäule sollte darüber hinaus durch das Kopfkissen optimal gestützt werden. Empfehlenswert ist dabei eine Größe von 40 mal 80 Zentimetern, damit lediglich Nacken und Kopf auf dem Kissen aufliegen.

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