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Wolfgang Eßer bleibt Chef der Vertragszahnärzte / Martin Hendges und Karl-Georg Pochhammer neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KZBV

Kontinuität und neue Dynamik an der Spitze der
Vertragszahnärzte: Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen
Bundesvereinigung hat am Freitag in Berlin Dr. Wolfgang Eßer erneut
zum hauptamtlichen Vorsitzenden des Vorstandes der KZBV gewählt. Der
Mönchengladbacher Zahnarzt bleibt damit Chef der 53.000
Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte in Deutschland. Zu seinen
Stellvertretern wurden Martin Hendges, Zahnarzt und stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV)
Nordrhein sowie Dr. Karl-Georg Pochhammer, Zahnarzt und
Vorstandsvorsitzender der KZV Berlin bestimmt. Die bisherigen
Vorstandsmitglieder bleiben bis zur offiziellen Amtsübernahme des
neuen Vorstands geschäftsführend im Amt.

Eßer, der die Körperschaft als Vorstandsvorsitzender seit 2013
führt, wurde bei der regulär anstehenden Wahl nach Ablauf der
Legislatur einstimmig wiedergewählt (56 Ja-Stimmen). Mit ihrer
Entscheidung würdigte die Vertreterversammlung Eßers ebenso
langjähriges wie erfolgreiches Engagement für den Berufsstand und die
zahnärztliche Versorgung der Bevölkerung. Für den 62-Jährigen ist es
die zweite Amtszeit als Vorsitzender, nachdem er bereits von 2005 bis
2013 das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der KZBV
bekleidet hatte. Eßer legt Wert auf einen von Vertrauen und
Verlässlichkeit geprägten Interessenausgleich in der Politik. Zu
seinen Aufgabenbereichen im Vorstand zählen zudem Gesetzgebung,
Vertragsrecht, Statistik, Gemeinsamer Bundesausschuss sowie
internationale Arbeit.

Martin Hendges (53) verantwortet als Vertragsspezialist bei der
KZV Nordrhein den Geschäftsbereich Sicherstellung. Karl-Georg
Pochhammer (62) ist für die Berliner Vertragszahnärzte unter anderem
für die Themen Finanzen, Haushalt und IT zuständig. Beide gehören dem
Vorstand der KZBV erstmals an. Die langjährigen stellvertretenden
Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Fedderwitz (66) und Dr. Günther E.
Buchholz (64) hatten bereits vor Monaten angekündigt, nicht erneut zu
kandidieren.

Den Vorsitz der Vertreterversammlung – oberstes Beschlussgremium
der KZBV – behält nach dem Willen der Mitglieder Dr. Karl-Friedrich
Rommel inne, Vorstandsvorsitzender der KZV Thüringen. Seine
Stellvertreter im VV-Vorsitz sind Dr. Bernhard Reilmann (KZV
Westfalen-Lippe) und Oliver Woitke (KZV Bremen). Sie folgen auf Dr.
Axel Wiedenmann (KZV Bayerns) und Christoph Besters (KZV
Baden-Württemberg).

Volle Kraft für Verbesserung der Versorgung

„Das uns entgegengebrachte große Vertrauen ist Verpflichtung und
Ansporn zugleich. Trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen im
Gesundheitswesen werden wir uns als Führungsteam mit voller Kraft für
eine stetige Verbesserung der zahnärztlichen Versorgung einsetzen.
Auch in strukturschwachen Gegenden muss künftig eine qualitativ
hochwertige, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung gewährleistet
sein. Zugleich legen wir großen Wert darauf, dass die berechtigten
Interessen des Berufsstandes nicht zu kurz kommen“, sagte Eßer nach
seiner Wiederwahl.

Es gelte die Herausforderungen des demographischen Wandels
erfolgreich zu bewältigen. „Das kann nur gelingen, wenn dafür die
politischen Voraussetzungen bedarfsgerecht justiert werden. Die
Bereitschaft zur Niederlassung junger Kolleginnen und Kollegen muss
gefördert sowie die Freiberuflichkeit und das Recht auf
Selbstverwaltung mit einem möglichst weiten Gestaltungsspielraum
durch die Politik garantiert werden.“

Weitere Informationen, Pressefotos sowie eine Grafik der
Vertreterversammlung können unter www.kzbv.de abgerufen werden.

Hintergrund: Vorstand und Vertreterversammlung

Die Wahl des Vorstands steht nach den Vorgaben der Satzung der
KZBV alle sechs Jahre an. Der seit 2005 hauptamtliche Vorstand wird
bei seiner Arbeit durch den Beirat unterstützt, einem Gremium von
Vorständen der 17 KZVen in den Ländern. Die Vertreterversammlung ist
das „Parlament der Vertragszahnärzte“. Sie hat 60 Mitglieder und
wählt und kontrolliert den Vorstand. Gesetzlich vorgeschriebene
Mitglieder sind die oder der Vorsitzende jeder KZV und ein
Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Die Vorstände und ihre
Stellvertreter nehmen 34 Sitze ein. Weitere 26 Delegierte werden von
den Vertreterversammlungen der KZVen aus ihren Reihen unter
Berücksichtigung des Verhältniswahlrechtes gewählt.

Pressekontakt:
Kai Fortelka
Telefon: 030 – 280 179 27
Email: presse@kzbv.de

Original-Content von: Kassenzahn?rztliche Bundesvereinigung, übermittelt durch news aktuell

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