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„ZDF.reportage“ begleitet Gerichtsvollzieher im Alltag und in der Ausbildung (FOTO)

„Geld oder Gefängnis?“: Am Sonntag, 4. März 2018, 18.00 Uhr,
begleitet die „ZDF.reportage“ Gerichtsvollzieher im Alltag und in der
Ausbildung. „Du weißt nie, was dich an der nächsten Haustür
erwartet“, sagt Frank Neuhaus, Vorsitzender des
Gerichtsvollzieherbundes NRW und seit über 20 Jahren aktiv im Dienst.
Und genau das mache für ihn die Arbeit als Gerichtsvollzieher zum
spannendsten Job der Welt.

In Deutschland haben fast sieben Millionen Menschen Schulden – und
Jahr für Jahr steigt die Zahl derer, die ihre Rechnungen nicht mehr
begleichen können. Irgendwann steht dann der Gerichtsvollzieher vor
der Tür. „Das Internet macht es immer schlimmer“, berichtet Frank
Neuhaus: ein Klick, und schon ist die Ware gekauft – auch wenn das
Geld dafür eigentlich fehlt. Seit einigen Monaten treiben den
Sauerländer Gerichtsvollzieher noch ganz andere Sorgen um: Neuhaus
und seine Kollegen werden verstärkt mit Klagen und Drohbriefen
konfrontiert, vom Grundstück verwiesen, attackiert. „Früher hatten
die Menschen noch Respekt vor uns“, sagt Neuhaus, „heute werden die
Schuldner viel schneller aggressiv.“

Vielleicht auch ein Grund dafür, dass immer weniger junge Menschen
Gerichtsvollzieher werden wollen. Die Bundeslänger versuchen mit
einem verbesserten Ausbildungskonzept und einer Öffnung der
Ausbildung entgegenzuwirken. Im Ausbildungszentrum für
Gerichtsvollzieher in Monschau werden derzeit 129 Anwärter aus neun
Bundesländern ausgebildet. Zum ersten Mal sind auch Quereinsteiger
dabei – so wie Daniel Rambach, der früher in einer Kanzlei für
Insolvenzrecht arbeitete. Seine Kollegin Stefanie Willing ist eine
von aktuell 84 Frauen in der Ausbildung. Trotz steigender
Aggressivität, trotz Dauerbelastung scheinen Frauen diesen Beruf
reizvoll zu finden. In Monschau haben Deeskalations- und
Anti-Aggressionstrainings inzwischen einen wichtigen Anteil am
Unterrichtsstoff.

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Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über
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Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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