
Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Raum der Republik Korea (MAFRA) und das Korea Agro-Fisheries & Food Trade Corporation (aT) haben die zweite jährliche „K-Food Fair Frankfurt 2026 B2B“ erfolgreich abgeschlossen. Die zweitägige, intensive Business-Matching-Veranstaltung fand vom 24. bis 25. Juni im Hilton Frankfurt City Centre statt und markierte einen bedeutenden Meilenstein bei der Festigung der kommerziellen Beziehungen zwischen innovativen koreanischen Lebensmitteln und großen europäischen Distributoren.
Die diesjährige Fachmesse vergrößerte ihren Umfang und präsentierte 40 führende koreanische Lebensmittelexporteure, die das Interesse von 55 qualifizierten Einkäufern aus 19 europäischen Ländern weckten. Der Veranstaltungsort war geprägt von strategischer geschäftlicher Dynamik; es wurden insgesamt 583 individuelle Handelsgespräche geführt, die ein potenzielles Geschäftsvolumen von geschätzten 114 Millionen USD generierten. Um die unmittelbare Marktfähigkeit der vorgestellten Marken unter Beweis zu stellen, wurden im Rahmen der Veranstaltung zudem 2 Vor-Ort-Verträge und 15 Absichtserklärungen (MOUs) mit einem Gesamtwert von 3 Millionen USD unterzeichnet.
Die Ausstellung zog erfolgreich die Aufmerksamkeit europäischer Einkäufer auf sich, die ihre regionalen Portfolios mit trendorientierten Produkten diversifizieren wollten. Während Hauptkategorien wie Snacks, Tiefkühlkost, Getränke und Tee auf großes Interesse stießen, erregte eine spezialisierte „Next K-Food“-Präsentation besondere Aufmerksamkeit bei den Einkäufern. Diese Sonderzone hob zukunftsorientierte Exportkategorien hervor, die auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind, darunter vegane und fermentierte K-Food-Produkte, tiefgekühltes K-Food sowie traditionelle koreanische Spirituosen. In Kombination mit kontinuierlichen Anfragen zu Meeresfrüchten, Kimchi, Ginseng und Geflügel demonstrierte die Messe eindrucksvoll die umfassende Vielseitigkeit und die Premium-Innovation der K-Food-Branche.
Das Rahmenprogramm umfasste Konsumententests (Consumer K-Food Testing) und Fachseminare für Exporteure. Während der Testphase verkostete ein ausgewähltes Konsumentenpanel verschiedene Produkte – einschließlich der „Next K-Food“-Linie – und füllte Fragebögen aus, um ehrliches Feedback und Präferenzen zu teilen. Darüber hinaus bot das Fachseminar spezifische Sitzungen zu den Verpackungs- und Verpackungsabfallvorschriften der Europäischen Union (PPWR) und zu geistigen Eigentumsrechten im Lebensmittelbereich (IP-Rechte), wodurch koreanischen Exporteuren wesentliche rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen für den regionalen Markt vermittelt wurden.
Zudem bot ein Treffen mit europäischen K-Food-Distributoren eine Plattform für einen offenen Dialog. Die Einkäufer aus der Branche teilten ihre Perspektiven, Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit dem Vertrieb von K-Food. Dies trug zu einem besseren gegenseitigen Verständnis bei und eröffnete neue Wege für die zukünftige Zusammenarbeit.
Aufbauend auf der Dynamik dieser erfolgreichen Frankfurter Veranstaltung bestrebt aT, die Lücke zwischen koreanischen Lieferanten und europäischen Einzelhandelsnetzwerken kontinuierlich zu schließen. Um das nachhaltige Geschäftswachstum seiner Partner zu unterstützen, plant die Organisation, ihre Marketing- und Werbeaktivitäten in Europa in der zweiten Jahreshälfte zu intensivieren und gleichzeitig die Netzwerk- und Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Einkäufern auszuweiten.
Für weitere geschäftliche Anfragen wenden Sie sich bitte an das aT-Zentrum Frankfurt unter atcenterfrankfurt@gmail.com.