
Büromöbel aus Sarone di Caneva
Alea wurde 1972 gegründet. Das familiengeführte Unternehmen hat seinen Sitz in Sarone di Caneva in der italienischen Provinz Pordenone und produziert in Italien. Zum Sortiment gehören Arbeitsplatzsysteme, Besprechungstische, Empfangsmöbel und Stauraumlösungen. Neben Serienkollektionen entwickelt der Hersteller Lösungen für individuelle Einrichtungsprojekte. Seine Herkunft liegt damit in der Gestaltung vollständiger Büroumgebungen – nicht allein im Entwurf einzelner Schreibtische.
Für das Homeoffice stellt Alea verschiedene Programme aus diesem Sortiment zusammen. Dabei reicht die Auswahl vom einzelnen Tisch mit ergänzendem Stauraum bis zu raumgreifenden Kombinationen aus Regalen und Arbeitsflächen. Die Frage lautet deshalb nicht nur, welcher Schreibtisch in eine freie Ecke passt, sondern auch, wie sich der Arbeitsplatz in die vorhandene Einrichtung einordnet.
18 Millimeter als konstruktiver Ausgangspunkt
Die Basis von Q18 bilden Aluminiumprofile mit einem Querschnitt von 18 × 18 Millimetern. Daran werden Paneele und Stauraummodule angeordnet. Die Verbindungstechnik kommt ohne sichtbare Schrauben aus. Auch Kombinationen für zwei Arbeitsplätze gehören zu den vorgesehenen Konfigurationen. Die schmale Rahmenstruktur bleibt dabei als wiederkehrendes Gestaltungselement erkennbar.
Im Homeoffice-Katalog zeigt Alea sowohl seitlich an den Schreibtisch anschließende Regale als auch höhere, frei im Raum stehende Strukturen. Offene Fächer erhalten Durchblicke, geschlossene Elemente nehmen Dinge aus dem Sichtfeld. Das ist keine vollständige räumliche Trennung, sondern eine Gliederung innerhalb eines gemeinsam genutzten Zimmers. Der benötigte Stauraum bestimmt dabei wesentlich mit, wie offen oder geschlossen die Einrichtung wirkt.
Massive Eiche am Tischgestell
Einen anderen gestalterischen Ansatz verfolgt Atreo Wood. Bei dieser Variante des Atreo-Systems bestehen die unteren Abschnitte der A-förmigen Tischbeine aus heller massiver Eiche. Darüber bleibt die Metallkonstruktion sichtbar. Das Holz wird somit gezielt am Gestell eingesetzt; die Bezeichnung steht nicht für einen vollständig aus Massivholz gebauten Schreibtisch. Dazu werden unter anderem melaminbeschichtete Arbeitsplatten kombiniert.
Für die Einrichtung ist diese Unterscheidung wichtig: Holzart des Gestells und Oberflächenmaterial der Platte sind getrennt zu betrachten. Im Homeoffice-Programm ist Atreo Wood beispielsweise mit einer Arbeitsfläche von 120 × 60 Zentimetern vorgesehen; daneben gibt es größere Varianten mit 80 Zentimetern Tiefe. Welche Abmessung sinnvoll ist, hängt auch davon ab, ob lediglich ein Notebook oder zusätzlich Bildschirm, Tastatur und Unterlagen untergebracht werden sollen.
Nicht jeder Arbeitsplatz braucht dieselben Funktionen
Wer die Arbeitshöhe verändern möchte, findet mit Crono ein eigenes elektrisch höhenverstellbares System. Bedient wird es über einen Schalter unterhalb der Tischplatte. Optional ist eine programmierbare Steuerung erhältlich, die bis zu vier Höhenpositionen speichern kann. Damit lässt sich der Wechsel zwischen festgelegten Arbeitshöhen wiederholen, ohne die gewünschte Position jedes Mal neu einstellen zu müssen.
Produkte von Alea Office sind bei der Raum & Form Seidel GmbH über design-kiste.de erhältlich. Die Herstellerseite zu Alea Office führt unter anderem die Programme Q18 und Atreo Wood sowie einen eigenen Homeoffice-Bereich zusammen. Ergänzend bietet das Nürnberger Unternehmen Beratung und Planung für die Zusammenstellung der Einrichtung an.
Die Unterschiede zwischen diesen Programmen zeigen, worauf es bei der Auswahl ankommt: Ein integriertes Regalsystem löst eine andere Aufgabe als ein freistehender Tisch oder eine verstellbare Arbeitsfläche. Ein schlüssiges Homeoffice beginnt deshalb mit der Entscheidung, welchen Platz die Arbeit im jeweiligen Raum einnehmen soll.
