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ARD-DeutschlandTrend Mai 2014: Sonntagsfrage zur Europawahl: Leichte Verluste für Union und SPD – Mehrheit befürwortet Aufnahme weiterer Staaten in die EU

Sperrfrist: 30.04.2014 22:45
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Gut drei Wochen vor der Europawahl ist das grundsätzliche
Interesse in der Bevölkerung gering. 64 Prozent sagen, dass sie sich
wenig oder gar nicht für die bevorstehende Europawahl interessieren.
35 Prozent haben starkes bzw. sehr starkes Interesse. Das hat eine
Umfrage im Rahmen des ARD-DeutschlandTrends ergeben.

Bei der Sonntagsfrage zur Europawahl liegt die Union mit 39
Prozent vorn. Damit verliert sie einen Punkt im Vergleich zum
Vormonat. Die SPD verliert ebenfalls einen Punkt und kommt auf 27
Prozent, die Grünen erreichen unverändert 9 Prozent, die Linke 8
Prozent (+1). Die AfD landet bei 6 Prozent (+/-0), die FDP bei 4
Prozent (+1).

Für die Sonntagsfrage zur Europawahl im Auftrag der
ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap
von Montag bis Dienstag dieser Woche 1.600 Wahlberechtigte bundesweit
befragt.

Bei dieser Europawahl bewerben sich erstmals Spitzenkandidaten um
das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission. Für die
europäischen Sozialdemokraten tritt der Präsident des
Europaparlamentes Martin Schulz an, für die Europäische Volkspartei
der frühere luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker. 33
Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend würden Martin Schulz
als Präsident der Kommission bevorzugen (+/-0 im Vergleich zum
Vormonat), 25 Prozent Jean-Claude Juncker (-4), 7 Prozent (-1) keinen
von beiden. 27 Prozent ist mindestens einer von beiden unbekannt.

Vor zehn Jahren hat die Europäische Union zehn Länder vorwiegend
aus dem osteuropäischen Raum aufgenommen. Drei weitere folgten
später. 56 Prozent der Befragten sagen rückblickend, dass die
Erweiterung keine gute Sache war. 38 Prozent halten die Erweiterung
rückblickend für eine gute Sache. Die Aufnahme weiterer Staaten in
die Europäische Union, wenn sie die wirtschaftlichen und politischen
Bedingungen erfüllen, können sich aber 64 Prozent der Befragten
vorstellen. 34 Prozent sagen, die EU sollte keine weiteren Staaten
aufnehmen.

Sperrfrist für alle Ergebnisse:

– für elektronische Medien heute, 22:45 Uhr – für Printmedien:
Donnerstag-/Freitagausgaben

Verwendung nur mit Quellenangabe „ARD-DeutschlandTrend“

Befragungsdaten

– Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab
18 Jahren – Fallzahl: 1.003 Befragte, Sonntagsfrage 1600 Befragte –
Erhebungszeitraum: 28.4.2014 bis 29.4.2014 – Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Fehlertoleranz: 1,4* bis
3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem
Anteilswert von 50%

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Pressekontakt:
Ihre Fragen richten Sie bitte an:
Annette Metzinger
WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

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