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Banken der Automobilhersteller verzeichnen erfolgreiches erstes Halbjahr 2016

Neugeschäft auf 20,3 Milliarden Euro (+13 Prozent)
ausgebaut / Vertragsbestand wächst um neun Prozent auf 107,1
Milliarden Euro / Zuwächse im Privatkundensegment und im gewerblichen
Geschäft / Starke Kundennachfrage nach hochwertigen
Gebrauchtfahrzeugen

Die Banken der Automobilhersteller haben die erste Jahreshälfte
2016 erfolgreich abgeschlossen und konnten maßgeblich zur positiven
Entwicklung des deutschen Automobilmarkts beitragen. In den ersten
sechs Monaten des Jahres brachten die Autobanken mit ihren
Finanzdienstleistungen rund 779.000 Neufahrzeuge im Wert von 20,3
Milliarden Euro (+13 Prozent) auf die Straße. Den Vertragsbestand an
Leasing- und Finanzierungsverträgen konnten sie auf einen Rekordwert
von über 107,1 Milliarden Euro (+9 Prozent) ausbauen.

Privatkunden zeigen Trend zum Leasing

Das Privatkundengeschäft konnten die Autobanken im ersten Halbjahr
mit rund 385.000 abgeschlossenen Verträgen auf einen Wert von über
acht Milliarden Euro (+11 Prozent) ausbauen. Als ein wesentlicher
Wachstumstreiber erwies sich dabei das Privatleasing mit Neuverträgen
im Wert von rund vier Milliarden Euro (+20 Prozent). „Dem anhaltenden
Trend zum –Nutzen statt Besitzen– folgend, haben private Kunden im
ersten Halbjahr verstärkt die attraktiven Leasinglösungen der
Herstellerbanken genutzt“, schildert Christian Ruben, Sprecher des
Arbeitskreises Autobanken (AKA). „Durch eine gute Angebotspolitik
konnten die Autobanken die insgesamt anziehende Nachfrage im
Privatkundensegment sehr gut unterstützen und weiter verstärken.“

Gewerbliches Geschäft als verlässliche Säule

Als eine solide Säule des Wachstums zeigte sich für die Autobanken
im ersten Halbjahr erneut das Geschäft mit Unternehmen und
gewerblichen Kunden. Die herstellerverbundenen Finanzdienstleister
schlossen bis Ende Juni rund 394.000 gewerbliche Leasing- und
Finanzierungsverträge im Wert von 12,2 Milliarden Euro ab. Dies
entspricht einem Wertzuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Die starken Zuwächse in diesem Segment unterstreichen, dass die
Produkte und Dienstleistungen der Herstellerbanken am Puls der Zeit
sind und die hohen Ansprüche gewerblicher Kunden sehr gut bedienen“,
erläutert Anthony Bandmann, ebenfalls Sprecher des AKA. „Damit können
die Banken der Automobilhersteller sehr zufrieden auf das erste
Halbjahr blicken.“

Herstellerbanken punkten bei hochwertigen Gebrauchtfahrzeugen und
mit Mobilitätsdienstleistungen

Das Geschäft mit jungen Gebrauchtfahrzeugen, ein anhaltendes
strategisches Wachstumsfeld der herstellerverbundenen Autobanken,
verzeichnete in den ersten sechs Monaten erneut eine starke
Nachfrage. Mit rund 312.000 Verträgen für Gebrauchtfahrzeuge im Wert
von über fünf Milliarden Euro realisierten die Finanztöchter der
Automobilkonzerne einen Wertzuwachs von elf Prozent. „Junge und
hochwertige Gebrauchtfahrzeuge sind bei den Kunden sehr beliebt und
eine Domäne des Markenhandels und der Herstellerbanken“, so Christian
Ruben. „Gerade durch die Kombination mit weiteren Dienstleistungen,
z.B. attraktiven Versicherungs-, Service- oder Garantieleistungen
können wir bei den Verbrauchern punkten.“

Derartige Mobilitätsdienstleistungen, also autonahe
Dienstleistungen über Finanzierung und Leasing hinaus, standen im
ersten Halbjahr erneut hoch im Kurs bei den Kunden der Autobanken.
Mit über 1,5 Millionen Dienstleistungsverträgen bis Ende Juni 2016
sind die Herstellerbanken in diesem Bereich um 26 Prozent
eindrucksvoll gewachsen. „Mit ihren attraktiven, an den individuellen
Kundenbedürfnissen ausgerichteten Dienstleistungslösungen konnten die
AKA-Mitglieder noch einmal deutlich gegenüber dem Vorjahr zulegen“,
erklärt AKA-Sprecher Anthony Bandmann. „Dies zeigt uns, dass wir mit
unseren Produktangeboten für unkomplizierte und budgetgerechte
Mobilität absolut den richtigen Nerv der Kunden treffen. Hierauf
wollen wir im weiteren Jahresverlauf, aber auch darüber hinaus,
weiter aufbauen.“

Hintergrund

Der „Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der
Automobilwirtschaft (AKA)“ ist die Dachorganisation der
herstellerverbundenen Finanzdienstleistungsgesellschaften (BMW Bank,
FCA Bank Deutschland, Ford Bank, Opel Bank, Honda Bank, Mercedes-Benz
Bank, MKG Bank, RCI Banque, Toyota Financial Services und Volkswagen
Financial Services). Der AKA fungiert als gemeinsame Plattform für
die Banken der Automobilindustrie und trägt zur Positionierung
herstellerverbundener Finanzdienstleistungen in der Öffentlichkeit
bei. Die Mitglieder des AKA sind seit Jahren Marktführer für
automobile Finanzdienstleistungen in Deutschland und wesentliches
Schwungrad für das volkswirtschaftliche Schlüsselsegment „Mobilität“.
Als integraler Bestandteil der Automobilwirtschaft ermöglichen sie
privaten und gewerblichen Kunden die Finanzierung ihrer automobilen
Mobilität und stellen die Versorgung des Autohandels mit
Finanzdienstleistungen sicher. Die im AKA organisierten Institute
repräsentieren 31 Automobilmarken und beschäftigen bundesweit
insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:
Marius M. Rechenbach
Tel.: +49 (0) 221 – 71 61 88 23
Email: m.rechenbach@autobanken.de

Original Content von: Arbeitskreis Autobanken, übermittelt durch news aktuell

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