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Baufinanzierung 2016: Was sich im neuen Jahr für Immobilienkäufer ändert / Interhyp gibt einen Ausblick auf Kreditzinsen, Fördermittel und gesetzliche Regelungen

Das neue Jahr wird zunächst mit günstigen
Baufinanzierungszinsen starten, moderate Steigerungen im
Jahresverlauf sind aber zu erwarten, berichtet Interhyp, Deutschlands
größter Vermittler privater Baufinanzierungen. Wer eine
Immobilienfinanzierung plant, müsse sich zudem auf Neuerungen bei
gesetzlichen Regelungen und Fördermitteln einstellen. „Im Mittelpunkt
stehen Themen wie Energieeffizienz, die Leistbarkeit von Wohnen und
der Verbraucherschutz“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der
Interhyp AG. Nachfolgend gibt Interhyp einen Überblick über wichtige
neue Entwicklungen.

Bauzinsen: Im Spannungsfeld der Geldpolitik

Die Entwicklung der Immobilienkreditzinsen wird von zwei
gegenläufigen Einflüssen bestimmt. Die Europäische Zentralbank hat
ihre Geldpolitik noch einmal weiter gelockert und belässt die
Leitzinsen auf historisch niedrigem Niveau, während in den USA mit
der gestern verkündeten Leitzinserhöhung die Zinswende eingeläutet
wurde. In diesem Spannungsfeld werden kurzfristig Schwankungen um ein
insgesamt günstiges Niveau erwartet, mittel- bis langfristig können
die Zinswende in den USA und eine konjunkturelle Erholung in Europa
aber zu steigenden Konditionen führen. „Wir erwarten einen eher
moderaten Anstieg in 2016″, sagt Michiel Goris. „Die Finanzierung der
eigenen Immobilie wird voraussichtlich teurer, aber nicht teuer“.
Denn im historischen Vergleich sind die derzeitigen Zinsen von oft
unter zwei Prozent für zehnjährige Zinsbindungen sehr günstig, vor
fünf oder zehn Jahren lagen sie zum Teil mehr als doppelt so hoch mit
entsprechend höheren monatlichen Raten.

Schärfere Vorgaben für Energieeffizienz, bessere Förderung

Ab 2016 tritt die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung
(EnEV) in Kraft. Formal bleibt die EnEV 2014 bestehen, jedoch werden
die energetischen Anforderungen verschärft. „Für Bauherren bedeutet
die EnEV ab 2016, dass die Anforderungen an den Primärenergiebedarf
um 25 Prozent angehoben werden – was die Baukosten oft erhöht“, sagt
Goris. Wer einen Neubau plant, kann dafür aber auch von neuen
Fördermitteln profitieren. Die staatliche Förderbank KfW hat dazu
einige Programme angepasst. So wird der Förderhöchstbetrag im
KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ ab April 2016 von 50.000 Euro
auf 100.000 Euro heraufgesetzt. Das KfW-Effizienzhaus 70 wird
allerdings nicht mehr gefördert, da es durch die EnEV ab 2016
Standard wird. „Wer ein solches Haus plant und noch KfW-Förderung
erhalten will, muss bis Ende März seinen Kreditantrag stellen“,
erklärt Goris.

In 2016 können zum Beispiel auch im Rahmen des Programms
„Energieeffizient Sanieren“ jene Hausbesitzer zusätzliche
Tilgungszuschüsse erhalten, die ihre Heizung austauschen und die
Wärmeverteilung optimieren oder eine Lüftungsanlage einbauen und
gleichzeitig die Dämmung verbessern. Und mit dem Programm
„Altersgerecht Umbauen“ fördert die KfW neben barrierereduzierenden
Maßnahmen auch Umbauten, die ein Haus vor Einbruch schützen.

Gesetze zu Verbraucherschutz und Mietrecht

Für 2016 bereitet die Bundesregierung weitere Gesetze vor, die für
Immobilienkäufer von Interesse sein können. So muss zum Beispiel die
EU-Richtlinie für Wohnimmobilienkredite bis zum 21. März 2016 in
deutsches Recht umgesetzt sein. Der Gesetzgeber will damit
sicherstellen, dass die Vergabe von Wohnimmobilienkrediten in Zukunft
noch transparenter, qualitativ hochwertiger und kundenfreundlicher
wird. So werden künftig an Information und Dokumentation neue
Anforderungen gestellt. Auch zum Mietrecht stehen nach dem
Inkrafttreten des Gesetzes zur Mietpreisbremse weitere Änderungen
bevor. Nach den Plänen des Justizministeriums sollen zum Beispiel
künftig nur noch acht statt wie bisher elf Prozent der
Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt werden können. Goris:
„Besonders Kapitalanleger sollten diese Entwicklung verfolgen, da sie
ihre Kalkulation der Mietrendite entsprechend anpassen müssen.“

Über die Interhyp Gruppe

Die Interhyp Gruppe mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und
institutionelle Partner wendet, hat 2014 ein Baufinanzierungsvolumen
von 11,2 Milliarden Euro erfolgreich bei ihren mehr als 400
Bankpartnern platziert. Damit ist die Interhyp Gruppe der größte
Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Das
Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist an derzeit
89 Standorten persönlich vor Ort für seine Kunden und Partner
präsent.

Pressekontakt:

Christian Kraus, Leiter Unternehmenskommunikation, Telefon (089) 20
30 7 – 13 01, E-Mail: christian.kraus@interhyp.de; www.interhyp.de

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