Cambridge Quantum Computing erzielt bahnbrechende Ergebnisse in der Quantenchemie

Cambridge Quantum Computing
(“CQC”) gab heute einen wichtigen Durchbruch in der Quantenchemie
bekannt, der die Kommerzialisierung des Quantencomputings in einem
wesentlichen Bereich des menschlichen Strebens – der Suche nach neuen
Materialien in Sektoren wie Energie und Pharmazeutika – verbessern
und beschleunigen wird.

Die genaue Simulation des Verhaltens von Atomen und Molekülen bei
der Energieaufnahme ist für die Entwicklung neuer Materialien, wie
beispielsweise effizienter Solarmodule, unerlässlich. Quantencomputer
bieten den Weg zu hochgenauen Simulationen solcher Prozesse, die mit
den heutigen klassischen Computern nicht mehr möglich sind.
Quantenalgorithmen wie der bekannte Variational Quantum Eigensolver
(“VQE”) laufen besonders gut auf aktuellen Quantengeräten. VQE war
jedoch bisher auf die Simulation von Elektronen im niedrigsten
Energiezustand beschränkt, was beispielsweise für die Modellierung
von Sonnenlicht, das auf ein Solarmodul trifft, um ein Elektron
anzuregen und Strom zu erzeugen, nicht sinnvoll ist. Um solche
sogenannten “angeregten” Zustände zu simulieren, musste eine
VQE-Berechnung für den niedrigsten Energiezustand durchgeführt
werden, gefolgt von anderen Algorithmen für angeregte Zustände, die
wertvolle Rechenressourcen verbrauchen.

Das in Cambridge ansässige Team von CQC unter der Leitung der
Wissenschaftler David Muñoz Ramo und Gabriel Greene-Diniz hat ein
wissenschaftliches Preprint-Papier veröffentlicht, das eine
bahnbrechende Leistung beschreibt, mit dem genau die in den
obengenannten Problemen aufgeführten Blockaden überwunden werden. In
einem kürzlich erschienenen Artikel “Calculation of excited states
via symmetry constraints in the Variational Quantum Eigensolver” (zu
Deutsch etwa: Berechnung von angeregten Zuständen über
Symmetriebeschränkungen im Variational Quantum Eigensolver) konnte
CQC erstmals aufzeigen, wie der VQE-Algorithmus so angepasst werden
kann, dass angeregte Zustände in bestimmten Molekülen direkt
berechnet werden können, ohne dass zuerst der niedrigste
Energiezustand berechnet werden muss. Dies verbessert die Effizienz
von Berechnungen des angeregten Zustands für viele Moleküle von
industriellem Interesse und ist ein wichtiger und kritischer erster
Schritt bei der Entwicklung von Materialien der nächsten Generation.
Der Durchbruch wird von CQC mit sofortiger Wirkung durch die
einzigartige Unternehmenssoftwareplattform für quantenchemische
Berechnungen “EUMEN” umgesetzt.

Lesen Sie hier die vollständige wissenschaftliche Arbeit:
https://arxiv.org/abs/1910.05168.

Informationen zu Cambridge Quantum Computing

Cambridge Quantum Computing (CQC) ist ein weltweit führendes
Quantencomputer-Softwareunternehmen mit über 60, darunter mehr als 35
promovierten Akademikern in Niederlassungen in Cambridge (UK), San
Francisco, London und Tokio. CQC entwickelt Werkzeuge für die
Kommerzialisierung von Quantentechnologien, die tiefgreifende globale
Auswirkungen haben werden.

CQC vereint Fachwissen in Quantensoftware, speziell einer
Quantenentwicklungsplattform (t|ket?TM), Unternehmensanwendungen im
Bereich der Quantenchemie (EUMEN), des quantenmechanischen Lernens
(QML), der quantenmechanischen Verarbeitung natürlicher Sprache
(QNLP) und der quantenerweiterten Cybersicherheit (IronBridge).

Weitere Informationen über CQC finden Sie unter
www.cambridgequantum.com.

Pressekontakt:
Waseem Shiraz
waseem.shiraz@cambridgequantum.com
+44-(0)7818-016775

Original-Content von: Cambridge Quantum Computing Limited, übermittelt durch news aktuell

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