Medienberichten zufolge wollen die beiden Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim ihre geplanten Investitionen in Deutschland deutlich reduzieren, falls die mit dem GKV-Spargesetz geplanten verschärften Erstattungsregelungen und höheren Rabatte auf Arzneimittel tatsächlich umgesetzt werden. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, kritisiert diese Ankündigung scharf. Am Freitag geht das Gesetz in die erste Lesung im Bundestag.
Pharma Deutschland betont Notwendigkeit für den Start einer echten Pharmastrategie, um Dominoeffekte zu verhindern
Zu den Entscheidungen von Lilly, die angekündigte Milliardeninvestition am Standort Alzey zu halbieren und von Boehringer Ingelheim, geplante Investitionen in Deutschland zurückzustellen, erklärt Pharma Deutschland:
"Der Rückzug von Lilly und Boehringer Ingelheim ist ein starkes Warnsignal und ein Richtungsweiser für die Wirtschaftspolitik diese
Das EU-Pharmapaket ebnet den Weg für digitale Patienteninformationen. Pilotvorhaben in 14 europäischen Ländern haben gezeigt, dass im stationären Umfeld die gedruckte Packungsbeilage durch eine digitale Patienteninformation ersetzt werden kann, ohne die Versorgung zu beeinträchtigen. Beginnend im dritten Quartal 2026 wird die Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf die deutsche Versorgungsituation im Rahmen des diGItal-Pilotprojekts geprüft.
Die jetzt bekannt gewordenen Änderungsanträge zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) stoßen beim AOK-Bundesverband auf Kritik. Die Vorstandsvorsitzendes Dr. Carola Reimann kritisiert vor allem die geplanten Änderungen bei Rabattverträgen für Biosimilars und bei den pharmazeutischen Dienstleistungen:
"Einerseits diskutieren wir im Rahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes über die Notwendigkeit von Milliarden-Einsparungen, di
"Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber nur ein kleiner." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Dr. Kai Joachimsen, die heutige EU-Einigung zum Critical Medicines Act (CMA). "Was heute beschlossen wurde, kann nur ein Anfang sein. Wir müssen mehr tun, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz zu stärken."
Während die Bundesregierung Standortbedingungen verschlechtern will, beschließt die EU einen Meilenstein für mehr Pharmaproduktion in Europa
Pharma Deutschland begrüßt die Einigung auf den Critical Medicines Act als einen Meilenstein im Kampf gegen Lieferengpässe bei wichtigen Arzneimitteln in der EU.
"Europa muss bei wichtigen Arzneimitteln unabhängiger von Drittländern und weniger anfällig für geopolitische Krisen werden. Dass man daz
Pava Partners hat die Gründer und Gesellschafter der Synaptikon GmbH ("Synaptikon"), das Unternehmen hinter der Digitalen Gesundheitsanwendung NeuroNation MED und der Marke NeuroNation, bei einer strategischen Beteiligung der Schwabe Group ("Schwabe") beraten.
Mit über 30 Millionen Nutzenden weltweit zählt Synaptikon zu den führenden Anbietern digitaler kognitiver Interventionen. Die App NeuroNation MED ist als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) dauerh
Anwendbarkeit der Herstellerverantwortung für Pharmaunternehmen muss geprüft werden
Nachdem es das Europäische Gericht im Februar 2026 abgelehnt hatte, sich mit 14 Klagen europäischer Pharmaunternehmen inhaltlich zu befassen, haben fast alle Unternehmen Rechtsmittel eingelegt. Darunter sind auch 7 deutsche klagenden Pharmaunternehmen. Die Unternehmen wollen klären lassen, ob die erweiterte Herstellerverantwortung auf Humanarzneimittel in dieser Form überhaupt anwen
Ecker + Ecker GmbH und das Schwesterunternehmen Accessus Health GmbH treten zum 01.05.2026 der athagoras Gruppe bei. Diese Entscheidung stellt einen entscheidenden Schritt dar, um die führende Position bei gemeinsamen klinischen Bewertungen (JCA) weiter auszubauen und etabliert die athagoras Gruppe als bevorzugten Partner für den multinationalen Marktzugang.
Mit dem Beitritt zur athagoras Gruppe reagiert Ecker + Ecker auf den zunehmenden Bedarf integrierter Lösungen im europ&aum
GKV-Spargesetz beeinflusst Wirtschaftsunternehmen als Stabilitätsfaktor in Deutschland negativ
Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes enthält Maßnahmen, die die Bedingungen für Pharmaunternehmen in Deutschland massiv verschlechtern und sich unmittelbar auf Pharmafirmen, die Arzneimittelversorgung und die Investitionsplanungen der kommenden Jahre auswirken werden. Mit dem Ansatz, statt Strukturreformen die notwendige Sta