Cezanne Dental Erfahrungen: Warum Zahnärzte nach der Theorie praktische Sicherheit suchen

Viele Zahnärzte verfügen nach mehreren Implantologie-Fortbildungen über fundiertes theoretisches Wissen. Doch der Schritt von der Theorie zur eigenständigen Behandlung am Patienten stellt noch einmal ganz andere Anforderungen. Die Cezanne Dental GmbH setzt deshalb auf praktische Implantologie-Kurse mit Behandlungen an echten Patienten. Doch welche Erfahrungen machen Zahnärzte mit diesem Ansatz – und was braucht es, damit aus vorhandenem Wissen praktische Sicherheit für die eigene Praxis entsteht?

Mehrere Fortbildungen absolviert – und trotzdem noch kein Implantat eigenständig am Patienten gesetzt: Für Zahnärzte kann genau hier die entscheidende Lücke in der implantologischen Weiterbildung entstehen. Theoretisches Wissen und Übungen an Modellen oder Tierpräparaten vermitteln wichtige Grundlagen, bilden individuelle Knochenverhältnisse, anatomische Besonderheiten und unerwartete Behandlungssituationen jedoch nur eingeschränkt ab. In der eigenen Praxis müssen solche Situationen selbst beurteilt werden, während die Verantwortung vollständig beim Behandler liegt. Fehlt zuvor die praktische Wiederholung unter realen Bedingungen, kann deshalb trotz vorhandenem Fachwissen Unsicherheit bleiben. „Praktische Sicherheit bedeutet nicht, einen bestimmten Eingriff einmal durchgeführt zu haben. Ein Zahnarzt sollte unterschiedliche Situationen erlebt haben und lernen, wie er damit umgeht, wenn ein Fall nicht exakt so verläuft wie erwartet“, erklärt Lars Oberlein von der Cezanne Dental GmbH.

„Der erste eigene Patient sollte nicht der Moment sein, in dem ein Zahnarzt herausfinden muss, ob er das Gelernte auch praktisch beherrscht“, so Lars Oberlein weiter. Genau diese Lücke zwischen Fortbildung und eigenständiger Behandlung beschäftigt den Gründer und Geschäftsführer der Cezanne Dental GmbH seit vielen Jahren. Er ist seit mehr als 30 Jahren in der Dentalbranche tätig und hat die Implantologie dabei aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt – von der Zahntechnik über den Implantatvertrieb bis hin zur praktischen Zahnärztefortbildung. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte er vor rund 20 Jahren ein Kursmodell, das Zahnärzten ermöglichen soll, praktische Routine aufzubauen, bevor sie entsprechende Eingriffe allein in der eigenen Praxis durchführen. Bei der Cezanne Dental GmbH arbeiten die Teilnehmer deshalb in kleinen Gruppen an echten Patientenfällen. Die Fälle werden gemeinsam geplant, die Eingriffe von den Zahnärzten selbst durchgeführt und von erfahrenen Implantologen eng begleitet. Bei Unsicherheiten können sie unmittelbar Rückfragen stellen und erhalten bei entscheidenden Behandlungsschritten direkte Unterstützung. Mit diesem Ansatz hat das Unternehmen bereits mehr als 1.000 Zahnärzte aus verschiedenen Ländern geschult. Was dieser Ansatz für Zahnärzte in der praktischen Anwendung bedeutet, wird besonders an den Erfahrungen bisheriger Teilnehmer deutlich.

Der Unterschied zeigt sich am echten Patienten

Was sich theoretisch oder am Modell nachvollziehen lässt, muss sich in der Behandlung eines echten Patienten unter individuellen Bedingungen bewähren. Gerade in der Implantologie kommen dabei Faktoren zusammen, die sich in Übungen nur eingeschränkt abbilden lassen: unterschiedliche anatomische Voraussetzungen, konkrete Entscheidungen während des Eingriffs und der gesamte Ablauf einer realen Behandlung. Für Zahnärzte, die bereits über theoretisches Wissen verfügen, kann die praktische Anwendung deshalb einen entscheidenden nächsten Schritt darstellen.

Wie sich dieser Unterschied in der Praxis bemerkbar macht, zeigt die Erfahrung von Dr. Igor Baic. Der Londoner Zahnarzt ist seit rund 20 Jahren tätig und seit etwa 14 Jahren selbstständig. Als er sein Behandlungsspektrum um die Implantologie erweitern wollte, ging es ihm deshalb nicht darum, lediglich weiteres theoretisches Wissen aufzubauen. Er suchte gezielt nach einer Möglichkeit, die einzelnen Schritte einer Implantatbehandlung selbst am Patienten zu durchlaufen und damit die Grundlage für die spätere Anwendung in der eigenen Praxis zu schaffen. Mehrere Kollegen aus London empfahlen ihm daraufhin die Kurse von Cezanne Dental.

Besonders wichtig war für Dr. Baic, dass die praktische Erfahrung nicht mit dem eigentlichen Setzen des Implantats endete. Im Kurs konnte er den gesamten Behandlungsweg am konkreten Patientenfall nachvollziehen – von der Planung über den chirurgischen Eingriff bis zur späteren prothetischen Versorgung. Dadurch lernte er nicht nur einzelne Behandlungsschritte kennen, sondern konnte deren Zusammenspiel innerhalb eines realen Falls erleben. Für ihn zeigte sich der Nutzen schließlich vor allem nach Abschluss des theoretischen und praktischen Kursteils: Nach eigener Aussage fühlte er sich bereit, Implantatbehandlungen zeitnah auch in seiner Londoner Praxis anzubieten.

Wiederholung schafft Routine – Schritt für Schritt zu anspruchsvolleren Fällen

Die Arbeit am echten Patienten bietet damit eine wichtige Grundlage für den späteren Transfer in die eigene Praxis. Für den Aufbau praktischer Routine spielt jedoch auch die Wiederholung eine wichtige Rolle. Gerade in der Implantologie unterscheiden sich die Voraussetzungen von Fall zu Fall. Mit jeder weiteren Behandlung können Zahnärzte deshalb nicht nur einzelne Abläufe wiederholen, sondern lernen, ihr vorhandenes Wissen auf unterschiedliche Situationen zu übertragen. Wie sich diese Entwicklung innerhalb einer praktischen Fortbildung gestalten kann, zeigt die Erfahrung von Renata X.

Die Zahnärztin aus Belgien hatte bereits mehrere theoretische Implantologie-Kurse besucht und an Modellen geübt, bevor sie für den viertägigen Accelerator-Kurs nach Berlin kam. Dort setzte sie 20 Implantate an echten Patienten. Im Verlauf des Kurses konnte sie dabei zunehmend anspruchsvollere Eingriffe übernehmen: Nachdem sie zunächst einfachere Fälle behandelt hatte, führte sie später auch interne Sinuslifts durch. Als hilfreich empfand sie dabei insbesondere die enge Anleitung durch erfahrene Implantologen sowie den Austausch mit den anderen Teilnehmern.

Dass hierbei nicht nur die Wiederholung, sondern auch die Bandbreite der behandelten Fälle eine Rolle spielt, zeigt die Erfahrung von Sonja Karus aus Zürich. Auf Empfehlung einer Kollegin nahm sie an einer Fortbildung der Cezanne Dental GmbH teil und setzte dort zehn Implantate. Dabei sammelte sie unter anderem praktische Erfahrung mit internen Sinuslifts und navigierten Implantationsverfahren. Besonders wertvoll waren für sie die Hinweise der Kursleiter zu Details, die sich ihrer Einschätzung nach nicht allein aus Fachbüchern erschließen. Welchen Stellenwert die praktische Anwendung für sie hatte, zeigt auch ihr persönliches Fazit: Rückblickend hätte Sonja Karus sogar einen umfangreicheren Kurs gewählt, um noch mehr unterschiedliche Eingriffe unter Begleitung durchführen zu können.

Warum praktische Erfahrung mehr als eigene Eingriffe braucht

Mit unterschiedlichen und anspruchsvolleren Patientenfällen wächst jedoch nicht nur die praktische Erfahrung. Auch die Anforderungen an die Entscheidungen während einer Behandlung nehmen zu. Anatomische Voraussetzungen müssen beurteilt, das geplante Vorgehen auf den konkreten Patienten übertragen und einzelne Behandlungsschritte gegebenenfalls angepasst werden. Gerade dabei kann die unmittelbare Begleitung durch einen erfahrenen Implantologen eine wichtige Rolle spielen. Bei der Cezanne Dental GmbH stehen den Teilnehmern deshalb während der praktischen Arbeit erfahrene Implantologen zur Seite, sodass Fragen direkt im Zusammenhang mit dem jeweiligen Eingriff geklärt werden können.

Wie diese Form der Begleitung in der Praxis erlebt wird, zeigt die Erfahrung von Dr. Lucia Wippig. Die Zahnärztin aus Bautzen ist seit rund 30 Jahren selbstständig und war bislang vor allem in der ästhetischen Zahnmedizin und Parodontologie tätig. Mit der Implantologie wollte sie ihr bisheriges Behandlungsspektrum um einen weiteren Schwerpunkt ergänzen. Im Accelerator-Kurs setzte sie bis zum dritten Kurstag zwölf Implantate im Ober- und Unterkiefer, führte einen internen Sinuslift durch und assistierte zusätzlich bei weiteren Eingriffen. Besonders positiv bewertete Dr. Wippig dabei die enge Begleitung durch Dr. Amir Rezaei und dessen Erfahrung mit anspruchsvolleren implantologischen Fällen. Für sie bestand der Wert der Fortbildung damit nicht nur darin, selbst möglichst viele Eingriffe durchzuführen, sondern auch darin, bei unterschiedlichen Behandlungssituationen auf die Erfahrung eines versierten Implantologen zurückgreifen zu können.

Wenn aus Fortbildung eigene Behandlungspraxis werden soll

Wie wertvoll die gesammelte Erfahrung tatsächlich ist, zeigt sich spätestens nach der Fortbildung, wenn Zahnärzte das Gelernte in den eigenen Praxisalltag übertragen möchten. Während sie im Kurs Patientenfälle gemeinsam planen, Eingriffe unter Begleitung durchführen und bei Unsicherheiten unmittelbar Rückfragen stellen können, müssen sie später zunehmend selbst entscheiden, welche Fälle sie übernehmen und wie sie bei der Behandlung vorgehen. Umso wichtiger ist es, während der Fortbildung nicht nur einzelne Behandlungsschritte kennenzulernen, sondern unterschiedliche Situationen selbst erlebt zu haben und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was man sich anschließend eigenständig zutraut.

Für Lars Oberlein liegt genau darin ein wesentlicher Unterschied zwischen möglichst viel praktischer Übung und einer Erfahrung, die Zahnärzten auch nach dem Kurs Orientierung geben kann. Die Zahl der gesetzten Implantate allein steht für ihn deshalb nicht im Vordergrund. Entscheidend ist vielmehr, dass die Teilnehmer unterschiedliche Patientenfälle kennenlernen, die jeweiligen Anforderungen einschätzen und ihr Wissen unter realen Bedingungen anwenden können. So soll die praktische Fortbildung nicht mit dem letzten Eingriff im Kurs enden, sondern möglichst die Grundlage dafür schaffen, dass Zahnärzte den nächsten Schritt in der eigenen Praxis fundierter angehen können.

Genau dieser Übergang zieht sich auch durch die Erfahrungen von Dr. Igor Baic, Renata, Sonja Karus und Dr. Lucia Wippig. Trotz unterschiedlicher beruflicher Ausgangssituationen beschreiben sie vor allem die praktische Arbeit am Patienten, die Wiederholung verschiedener Eingriffe und die direkte Begleitung als wichtige Bestandteile ihrer Fortbildung. Ihre Erfahrungen sind dabei individuelle Einschätzungen und keine Garantie für vergleichbare Lernergebnisse. Sie zeigen jedoch, welchen Stellenwert die praktische Anwendung für Zahnärzte haben kann, die vorhandenes Implantologie-Wissen stärker in die eigene Behandlungspraxis übertragen möchten.

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Pressekontakt:

Cezanne Dental GmbH
Vertreten durch: Lars Oberlein
E-Mail: info@cezanne-dental.de
Website: https://cezanne-dental.de/

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