Gabriel droht mit eigenem rot-grünen Bundespräsidentschaftskandidaten

Unmittelbar vor der geplanten parteiübergreifenden Verhandlungsrunde zur Nachfolge des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff droht der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem eigenen rot-grünen Kandidaten für das höchste Staatsamt. "Wenn Frau Merkel und die CDU/CSU/FDP-Koalition keine ernsthaften Gespräche mit uns führt, wären wir in der Pflicht, einen besseren Gegenvorschlag zu machen", sagt

Kauder warnt vor Staatspleite in Griechenland

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat davor gewarnt, Griechenland in die Staatspleite zu treiben. "Eine Pleite Griechenlands wäre mit schwer kalkulierbaren Risiken verbunden. Ich erinnere an den Crash von Lehman Brothers. Hätten die Amerikaner gewusst, dass dieser Konkurs eine weltweite Finanzkrise auslöst, hätten sie die Bank nicht pleitegehen lassen", sagte Kauder der "Bild am Sonntag". "Wir wollen, dass die Griechen in

Umfrage: Piratenpartei bundesweit bei 9 Prozent

In der Woche des Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff legt in der Wählergunst vor allem die Piratenpartei zu. Das ergab der repräsentative Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt. Die Internetpartei gewinnt im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und liegt jetzt bundesweit bei neun Prozent. Leicht hinzugewinnen (+1) können die Sozialdemokraten, sie kommen jetzt auf 27 Prozen

Arbeitgeberpräsident Hundt kritisiert Streik am Frankfurter Flughafen

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat den Streik der Vorfeld-Beschäftigten auf dem Frankfurter Flughafen scharf kritisiert. "Die Vorfeldlotsen missbrauchen die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom Sommer 2010, mit der das Gericht den Grundsatz der Tarifeinheit aufgegeben hat", sagte der BDA-Chef der "Bild am Sonntag". Nach Ansicht Hundts "nutzen sie ihr Erpressungspotenzial, um egoistisch Lohnerhöhungen von sage und schreibe 50 bis 70 Prozent zu erpr

Altbundespräsident Scheel fordert Wulff zum Verzicht auf Ehrensold auf

Altbundespräsident Walter Scheel und eine sehr große Mehrheit der Deutschen fordern den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff dazu auf, auf seinen lebenslangen Ehrensold in Höhe von 199.000 Euro zu verzichten. "Ich wünsche mir, dass Christian Wulff als Bundespräsident a. D. klug genug ist und auf seinen Ehrensold verzichtet. Damit könnte er beim deutschen Volk verlorenes Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückgewinnen", sagte Scheel der

Sonntagsfrage: SPD mit leichten Verlusten

Die Sozialdemokraten müssen in dieser Woche leichte Verluste hinnehmen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommt die SPD auf 28,2 Punkte. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als noch in der Vorwoche. Die CDU und CSU können 0,1 Punkt gutmachen und kommen auf 36,3 Prozent. Die FDP verliert 0,2 Punkte und kommt in dieser Woche nur noch auf drei Prozent. Die Grünen hingegen legen in der W&au

Umfrage: 54 Prozent der Deutschen wollen Gauck als Bundespräsident

Mehr als jeder zweite Deutsche will Joachim Gauck als Staatsoberhaupt. In einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" wünschten sich 54 Prozent der Deutschen den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler als neuen Bundespräsidenten. An zweiter Stelle folgten mit 34 Prozent Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Die Zustimmung für Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) lag bei 32 Proz

Große Mehrheit der Deutschen lehnt Extrasteuer für Kinderlose ab

Eine große Mehrheit der Deutschen (78 Prozent) lehnt eine Extrasteuer für Kinderlose ab. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag". Nur ein Fünftel (21 Prozent) findet den Vorschlag einiger junger Abgeordneter der CDU gut. Die meisten Befürworter einer Extrasteuer für Kinderlose finden sich in der Gruppe der Gutverdienenden mit einem Nettoeinkommen von mehr als 2500 Euro im Monat: 30 Prozent befürworten die Idee, 69