Entscheidung über Athen-Paket fällt am 20. Februar

Die Euro-Finanzminister haben ihre Entscheidung über das zweite Griechenland-Paket in Höhe von 130 Milliarden Euro auf den 20. Februar vertagt. Die Gruppe teilte am Mittwochabend mit, dass man zuversichtlich sei, am Montag die notwendigen Entscheidungen treffen zu können. Wie Eurogruppen-Chef Juncker mitteilte, haben die Regierung in Athen und die Troika ein Einsparpotenzial von 325 Millionen Euro "identifiziert". Die Minister hatten in einer gemeinsamen Telefonkonferenz

Börsen-Zeitung: Unverdaulicher Einheitsbrei, Kommentar zur Bankenregulierung von Bernd Wittkowski

Kreditgenossen und Sparkassen fangen an zu
nerven. Ohne Unterlass quengeln sie wegen regulatorischer
Spitzfindigkeiten herum, wollen sich nicht mit dem abfinden, was die
Regulierer so fein austariert haben, und möchten für alles eine
bankenaufsichtliche Extrawurst gebraten haben. Mit einer solchen
Oppositionshaltung kann man doch keinen Hund mehr hinterm Ofen
hervorlocken, oder?

Gemach! Richtig ist: Wenn in einem Binnenmarkt und gar in einer
Währungsunion jedes Land ode

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Basel III

Wer verhindern will, dass die Finanzbranche –
wie insbesondere vor 2008 in den USA – zu leichtfertig Kredite
vergibt und dadurch nicht nur sich, sondern ganze Volkswirtschaften
in die Bredouille bringt, muss zusätzliche Sicherheitslinien
einziehen. Das ist Sinn und Zweck der unter dem Namen Basel III
vereinbarten, bald weltweit gültigen neuen Kreditvorschriften. Dass
die Darlehen durch mehr Bürokratie und höhere
Eigenkapital-Anforderungen teurer werden, liegt auf der H

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Antibiotika-Studie

Antibiotika sind ein Segen für die Menschheit.
Sie gelten zurecht als eine der bedeutendsten Erfindungen der
Medizingeschichte. In vergangenen Jahrzehnten wurden die keimtötenden
Arzneien aber allzu leichtfertig als Allheilmittel eingesetzt,
beispielsweise zur völlig ungeeigneten Bekämpfung von
Viruserkrankungen. Der Gedanke dahinter: Der Mensch muss
funktionieren; Krankheiten auszukurieren, kostet nur unnötig viel
Zeit. Patienten fordern, viele Ärzte verschre

Sarkozy startet offiziell in Wahlkampf

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat am Mittwochabend offiziell seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekannt gegeben. Das teilte er in der Hauptnachrichtensendung von TF1 mit. Schon zuvor hatte Außenminister Alain Juppé angekündigt, Sarkozys Wahlkampf werden noch am Mittwoch beginnen. Pünktlich zu diesem Ereignis eröffnete Sarkozy einen Twitter-Account, in dem er auf seinen Fernsehauftritt aufmerksam machte. "Danke an alle, die mir folge

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Chinas neuem Führer

Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping sollte
in Washington hofiert werden. Die USA begrüßten den zukünftigen
Staats- und Parteichef mit 19 Salutschüssen, denn die USA wollen Xi
Jinping zum Freund. Er soll die Beziehung zwischen Washington und
Peking möglichst friedlich und partnerschaftlich gestalten. Die
Rivalität der beiden Großmächte dürfe nicht schaden. Das ist
verständlich und vernünftig. Doch der zukünftige chinesi

Rheinische Post: Landesbetrieb im Zwielicht

Auch zwei Tage nach der Brandstiftung an der
Autobahnbrücke bei Neuss, nach der ein Verkehrstoter und inzwischen
acht Schwerverletzte zu beklagen sind, gibt es offenbar noch
keinerlei Hinweise auf den oder die Täter. Tatsache ist allerdings,
dass im Kreis Neuss seit Sommer letzten Jahres Dutzende bisher
unaufgeklärter Brandstiftungen für Unruhe sorgen. Ob ein Zusammenhang
mit dem Autobahn-Anschlag besteht, ist aber unklar. Auch
NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger

Frankfurter Neue Presse: Flughafen-Streik „Der Streikerfolg entscheidet“ Ein Kommentar von Panagiotis Koutoumanos

Die Wahrheit bleibt in zahlreichen
Tarifkonflikten als erstes auf der Strecke. Das trifft besonders auf
Tarifstreitigkeiten zu, in denen eine junge kleine, aber
schlagkräftige Gewerkschaft erstmals auf einen großen Konzern trifft:
In ihrem Bestreben, sich flächendeckend zu etablieren, sieht sich die
noch junge Gewerkschaft gezwungen, möglichst viel für ihre neuen
Mitglieder herauszuholen und sich dabei besonders unnachgiebig zu
zeigen. Das Unternehmen wiederum, das