Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hält eine Änderung der Regeln für die Kurzarbeit zum derzeitigen Zeitpunkt nicht für angezeigt. "Die objektiven Daten geben das im Moment nicht her", sagte von der Leyen dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Unser Arbeitsmarkt ist noch immer robust." Allerdings habe sie da eine wachsame Haltung. "Wichtig ist, dass wir rechtzeitig handeln, sollte sich die Lage verschärfen", so von der Leyen. S
Telekom-Chef René Obermann will "mehrere Milliarden Euro" zusätzlich in den Ausbau des schnellen Breitbandinternets investieren, falls die Regulierungsbedingungen in Deutschland in seinem Sinne geändert werden. Das sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Konkret geht es Obermann um die Einführung einer neuen Technologie mit der Bezeichnung Vectoring. Damit brauchte die Telekom schnelle Glasfaserkabel nicht in jedes Haus, sondern lediglich bis zu d
Zwischen Bundesregierung und Grünen ist ein Streit um Waffenexporte ausgebrochen. "Wir brauchen eine restriktivere Rüstungsexportpolitik", sagte der Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Statt einer Richtlinie solle es ein Gesetz geben. Auch der Bundessicherheitsrat, in dem geheim über die Geschäfte beraten wird, solle reformiert werden: "Ein Rüstungsexportgesetz muss bestimmte Offenlegungsp
Die Reformen in den europäischen Krisenstaaten wirken, aber Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist noch immer eine Belastung für Spanien, Portugal und Irland. Das ist das Ergebnis einer Studie des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Wie aus der Untersuchung hervorgeht, sanken die Lohnstückkosten in den vergangenen Jahren von 2,2 Prozent (Portugal) über 3,5 Prozent
Die steigenden Mieten in Deutschland bringen viele Bürger an die Grenze der Belastungsfähigkeit: Jeder vierte Mieter (24 Prozent) will die Konsequenz ziehen und nach einer billigeren Wohnung suchen. Fast die Hälfte (45 Prozent) plant, beim Energieverbrauch und bei den Konsumausgaben zu sparen. Das ist laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Wüstenrot Immobilien GmbH. Unter den bef
Nach Angaben von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) fehlen in Deutschland rund 70.000 Studentenwohnungen. "Es kann nicht sein, dass wir in den Stadtzentren nur noch aufpolierte Luxusapartments sehen und preiswerter Wohnraum immer mehr verschwindet", sagte Ramsauer dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Mich wundert manchmal, dass die Studenten sich das Geschäftsgebaren mancher Vermieter oder Makler bieten lassen", so der CSU-Politiker. Am Dienstag will sich
Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) werben nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Rahmen der Rettungsgespräche für einen weitgehenden neuen Schuldenschnitt für Griechenland. Dabei soll die absehbare Staatsverschuldung des Landes bis 2020 von 144 Prozent auf 70 Prozent gedrückt werden. Dazu müssten die Geberländer Griechenlands auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Auch wenn es Anf
Die 2006 gestarteten Videobotschaften der Bundeskanzlerin stoßen offenbar auf überschaubares Interesse. Über Merkels Homepage und weitere Auslieferungswege wurden im Oktober laut Bundespresseamt (BPA) wöchentlich 23.000 Abrufe erreicht, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Einen Misserfolg will man dort dennoch nicht sehen, die Tendenz sei steigend. Der aktuelle Clip "Wachstumsimpulse trotz Sparsamkeit" brachte es bis vorigen Freitagabend auf r
Die schwarz-gelbe Koalition will durch Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen Frauen die Rückkehr in den Beruf erleichtern. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, wird sowohl bei den Parlamentariern als auch in der Bundesregierung an entsprechenden Vorschlägen gearbeitet. Die Familienpolitiker der Union haben sich nach monatelanger Vorbereitung auf ein Gutschein-Modell geeinigt. Wer in den Job zurückkehren will, soll sich demnach bis zu 18 Monate bei der A
Beim Ausbau der Stromnetze will die Bundesregierung vor allem bestehende Stromtrassen erweitern und verstärken. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, geht dies aus dem Netzentwicklungsplan hervor, der in den kommenden Tagen vorgestellt werden soll. Von den 51 genehmigten Maßnahmen sind nur acht Leitungs-Neubauten. Bei allen anderen handelt es sich um Verstärkungen und Ausbauten. Insgesamt 23 Neubau- und Ausbaumaßnahmen hat die Bundesnetzagentur dagegen nicht