Lausitzer Rundschau: Die Kraft des Faktischen Streik der Flugsicherung in Frankfurt ausgesetzt

Zuletzt hatte die Mini-Gewerkschaft GdF dem
Betreiber des Frankfurter Flughafens vorgeworfen, er setze die
Sicherheit der Passagiere aufs Spiel. In Wahrheit fürchtete die GdF,
dass der von ihr angezettelte Streik seine Wirkung zunehmend
verlieren könnte. Angelernte Einweiser bekamen die Situation auf dem
Rollfeld nämlich immer besser in den Griff. Dass die GdF den
Arbeitskampf nun einstweilen abgeblasen hat, entspringt also nicht
unbedingt der eigenen Vernunft. Vielmehr f&u

Zeitung: Jil Sander kehrt in ihr Unternehmen zurück

Jil Sander, Deutschlands berühmteste Designerin, wird einem Medienbericht zufolge erneut in das von ihr 1968 gegründet Unternehmen zurückkehren und die Nachfolge ihres Nachfolgers Raf Simons antreten. Das meldet die Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). Der Belgier Simons wiederum sei im Gespräch, neuer Designer im Hause Dior zu werden. Dort gibt es seit dem Rauswurf von John Galliano eine Vakanz. Schon länger wurde in der Szene über beide Personali

Schwäbische Zeitung: Mit Bedacht Leben schenken – Kommentar

Es gibt in Deutschland eine große Bereitschaft
zu Organspenden. Aber nur eine Minderheit von Menschen, die einen
entsprechenden Ausweis hat. Vor diesem Hintergrund ist die geplante
Neuregelung richtig, dass künftig jeder seine Entscheidung kundtun
muss. Denn sie kann Leben retten. Wichtig ist auch eine möglichst
breite Aufklärung über das Thema Organspende. Auch in Schulen.

Der Film und das Material der Informationskampagne "Organspende
macht Schule"

Schwäbische Zeitung: So groß ist die Not noch nicht – Kommentar

Die Spritpreise schießen nach oben – und sofort
setzen die üblichen Reaktionen ein. ADAC und Co. fordern eine höhere
Pendlerpauschale, um die Autofahrer zu entlasten. Natürlich macht es
aktuell wenig Freude, den Tank zu füllen. Doch für eine höhere
Pauschale spricht dies keineswegs. Man sollte eher den Sinn dieser
Subvention als Ganzes hinterfragen.

Es gehört nicht zur Aufgabe des Staates, den Weg zur Arbeit zu
subventionieren. Der Normalfall so

Schwäbische Zeitung: Die Demokratie lebt vom Wechsel – Leitartikel

Nostalgiker werden sagen, dass Veranstaltungen
zum politischen Aschermittwoch früher besser unterhielten. Im Kern
ging es vor allem um grobschlächtig vorgetragene Kritik an den Werten
der anderen Seite und nur am Rande um die sachliche
Auseinandersetzung. Ganz verschwunden sind die Rituale zwar nicht. In
Zeiten, in denen die politische Landschaft bunter geworden ist, fällt
es den Polarisierern aber zunehmend schwer, Gehör zu finden. Die
Bürgerschaft ist wachsamer gew

Politischer Aschermittwoch: Merkel rechnet nicht mit FDP ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bei ihrer Rede am politischen Aschermittwoch betont sachlich geblieben und hat nicht mit der FDP abgerechnet. Die Liberalen hatten die Kanzlerin bei der Nominierung von Joachim Gauck für das Präsidentenamt brüskiert. Merkel verteidigte statt dessen die geplante Finanzhilfe für Athen. "Wir wissen, wir können es in Deutschland nicht mehr allein schaffen. Deshalb ist Europa unsere Zukunft", sagte Merkel in ihrer Rede bei ein

Stuttgarter Nachrichten: Daimler-Vorstandsgehälter

Der Daimler-Chef kassiert an einem Arbeitstag
rechnerisch fast so viel wie ein Baden-Württemberger im Schnitt in
einem Jahr. Maßlos ist sein Salär angesichts von sechs Milliarden
Euro Gewinn nicht. Mit einer neuen Berechnungsformel hat der
Autobauer dafür gesorgt, dass die Bezüge auch in Spitzenjahren wie
2011 nicht ungebremst steigen. Zudem hängt rund die Hälfte des
Verdiensts von der langfristigen Konzernentwicklung und dem Vergleich
mit der Konkurren

Rheinische Post: Zeichen gegen Nazis

Ein Kommentar von Martin Kessler:

Die fürchterlichen Taten gegen Menschen, die nur aufgrund ihrer
Herkunft von einer Neonazi-Terrorgruppe ermordet wurden, hat
Deutschland erschüttert. Dass an ihrem Gedenktag auch in den Schulen
über Rassismus und Intoleranz gesprochen oder innegehalten wird, ist
angemessen. Es ist das richtige Zeichen einer Schulministerin, die
unsere Demokratie gegen ihre Feinde verteidigen will. Doch damit ist
noch nicht alles gut. Wenn Schüler oh

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Krebs-Screening:

Vorsorge kann Leben retten. Diese Erkenntnis ist
nicht neu. Dennoch nimmt nur die Hälfte aller Frauen die Einladung
zum Mammografie-Screening-Programm an. Unverständlich. Schließlich
können mit der Röntgenuntersuchung schon die kleinsten und deshalb
meist noch keine Metastasen streuenden Tumore aufgespürt werden. Das
war vorher nicht möglich. Fast immer war die Diagnose Krebs deshalb
mit größeren Eingriffen und Amputationen verbunden. Natü

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 23. Februar 2012 das Scheitern der internationalen Atominspektoren in Iran:

Es stinkt nach Krieg

von Joerg Helge Wagner

Im zweiten Golfkrieg 1991 wurden israelische Städte mit irakischen
Mittelstreckenraketen beschossen, obwohl Israel an dem Feldzug gegen
Diktator Saddam Hussein gar nicht beteiligt war. Bis zum Aufschlag
konnte niemand mit Gewissheit sagen, ob die Sprengköpfe nicht doch
Kampfgas oder Bakterien enthielten. Die von den USA und Deutschland
gelieferten "Patriot"-Abwehrraketen erwiesen sich zudem als wenig
wirksam. Trotzdem v