Schwäbische Zeitung: Stromanbieterwechsel lohnt sich immer – Kommentar

Bürger sollen ihre Stromanbieter schneller
wechseln können als bisher. Doch was nützt das, wenn–s eh keiner
macht? Auf den ersten Blick nichts: Diejenigen, die bisher schon nach
günstigen Angeboten schauen, wechseln weiter. Die, die es nicht
machen, werden nicht damit anfangen, weil es etwas schneller geht.

Aber der Wechsel lohnt sich trotzdem, denn der
Grundversorgungstarif ist nicht der beste. Das fängt beim Preis an.
Mit einem Wechsel kann der Kunde Geld spa

Schwäbische Zeitung: Froh, nicht fröhlich – Leitartikel

Winfried Kretschmann hat gestern einen Termin
verpasst, den normalerweise ein baden-württembergischer
Ministerpräsident nicht auslassen darf. Der grüne Regierungschef ließ
sich beim närrischen Staatsempfang vertreten. Er konnte und wollte
nicht – gespielt – fröhlich sein, solange der Polizeieinsatz im
Stuttgarter Schlosspark andauerte. Es wäre instinktlos gewesen und
hätte die falschen Bilder erzeugt.

Durchaus froh aber durfte Kretschmann sein an

Entscheidung über Athen-Paket fällt am 20. Februar

Die Euro-Finanzminister haben ihre Entscheidung über das zweite Griechenland-Paket in Höhe von 130 Milliarden Euro auf den 20. Februar vertagt. Die Gruppe teilte am Mittwochabend mit, dass man zuversichtlich sei, am Montag die notwendigen Entscheidungen treffen zu können. Wie Eurogruppen-Chef Juncker mitteilte, haben die Regierung in Athen und die Troika ein Einsparpotenzial von 325 Millionen Euro "identifiziert". Die Minister hatten in einer gemeinsamen Telefonkonferenz

Börsen-Zeitung: Unverdaulicher Einheitsbrei, Kommentar zur Bankenregulierung von Bernd Wittkowski

Kreditgenossen und Sparkassen fangen an zu
nerven. Ohne Unterlass quengeln sie wegen regulatorischer
Spitzfindigkeiten herum, wollen sich nicht mit dem abfinden, was die
Regulierer so fein austariert haben, und möchten für alles eine
bankenaufsichtliche Extrawurst gebraten haben. Mit einer solchen
Oppositionshaltung kann man doch keinen Hund mehr hinterm Ofen
hervorlocken, oder?

Gemach! Richtig ist: Wenn in einem Binnenmarkt und gar in einer
Währungsunion jedes Land ode

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Basel III

Wer verhindern will, dass die Finanzbranche –
wie insbesondere vor 2008 in den USA – zu leichtfertig Kredite
vergibt und dadurch nicht nur sich, sondern ganze Volkswirtschaften
in die Bredouille bringt, muss zusätzliche Sicherheitslinien
einziehen. Das ist Sinn und Zweck der unter dem Namen Basel III
vereinbarten, bald weltweit gültigen neuen Kreditvorschriften. Dass
die Darlehen durch mehr Bürokratie und höhere
Eigenkapital-Anforderungen teurer werden, liegt auf der H

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Antibiotika-Studie

Antibiotika sind ein Segen für die Menschheit.
Sie gelten zurecht als eine der bedeutendsten Erfindungen der
Medizingeschichte. In vergangenen Jahrzehnten wurden die keimtötenden
Arzneien aber allzu leichtfertig als Allheilmittel eingesetzt,
beispielsweise zur völlig ungeeigneten Bekämpfung von
Viruserkrankungen. Der Gedanke dahinter: Der Mensch muss
funktionieren; Krankheiten auszukurieren, kostet nur unnötig viel
Zeit. Patienten fordern, viele Ärzte verschre

Sarkozy startet offiziell in Wahlkampf

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat am Mittwochabend offiziell seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekannt gegeben. Das teilte er in der Hauptnachrichtensendung von TF1 mit. Schon zuvor hatte Außenminister Alain Juppé angekündigt, Sarkozys Wahlkampf werden noch am Mittwoch beginnen. Pünktlich zu diesem Ereignis eröffnete Sarkozy einen Twitter-Account, in dem er auf seinen Fernsehauftritt aufmerksam machte. "Danke an alle, die mir folge

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Chinas neuem Führer

Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping sollte
in Washington hofiert werden. Die USA begrüßten den zukünftigen
Staats- und Parteichef mit 19 Salutschüssen, denn die USA wollen Xi
Jinping zum Freund. Er soll die Beziehung zwischen Washington und
Peking möglichst friedlich und partnerschaftlich gestalten. Die
Rivalität der beiden Großmächte dürfe nicht schaden. Das ist
verständlich und vernünftig. Doch der zukünftige chinesi