Wirtschaftssanktionen tun weh. Sowohl deutsche
Firmen als auch ihre russischen Geschäftspartner sind Leidtragende
der aggressiven Politik des russischen Kremlchefs Wladimir Putin. Es
ist davon auszugehen, dass die Umsätze hüben wie drüben drastisch
fallen und Gewinne schrumpfen. Schlimmstenfalls könnten sogar
Arbeitsplätze bedroht sein, wenn sich die Sanktionen weiter
verschärfen. Doch gibt es eine Alternative? Der vermeintliche
Abschuss eines Passagier
Die USA haben die Europäer lange davor gewarnt,
den Konflikt in der Ukraine als regionales Scharmützel
herunterzuspielen. Der Abschuss der malaysischen Passagiermaschine
mit 298 Zivilisten an Bord macht die globale Dimension nun auf
tragische Art deutlich. Angesichts dieser Katastrophe zur
Tagesordnung überzugehen wäre nicht nur töricht sondern auch
brandgefährlich. Präsident Obama sorgt für die notwendige Klarheit,
wenn er das Doppelspiel Wladimir P
Der Umgang mit dem Computer und das Surfen im
Internet gehören heute so selbstverständlich zu den Kulturtechniken
der modernen Industriegesellschaft wie das Autofahren oder die
Handhabung von Aufzügen. Kinder lernen diese Techniken besonders
schnell. Ein Vorteil für die Entwicklung, im beruflichen wie im
privaten Bereich. Eine Verteufelung ist deshalb ebenso unangebracht
wie eine allzu große Sorglosigkeit. Miteinander im Gespräch bleiben
heißt es, dami
Was muss in der Ukraine noch geschehen, damit
der Westen zu einer klaren Haltung findet? Reicht der Abschuss eines
Flugzeuges mit 298 Menschen nicht aus, damit sich die EU endlich auf
Sanktionen verständigt, die Moskau zum Umdenken zwingen? Doch die
Sorge ist groß, dass die EU-Außenminister heute wieder nur ernste
Mienen und Andeutungen bieten. Die USA hätten längst eine härtere
Gangart eingelegt, allerdings wären ihre Bürger und Banken auch weit
Mehr Geld für Studenten? Gute Nachricht, könnte
man denken, wären da nicht die Umstände der Bafög-Erhöhung, die
sowohl dem akademischen Nachwuchs als auch der Großen Koalition kaum
Grund zum Jubeln bieten. Trotz erheblich gestiegener
Lebenshaltungskosten wurde die Ausbildungsförderung seit Jahren nicht
angepasst. Wenn die Anhebung zum Wintersemester 2016/17 ansteht,
werden zwei Bachelor-Generationen insgesamt fünf Nullrunden hinter
sich haben.
Wenn die Deutsche Bundesbank – der
Gewerkschaftsnähe eher unverdächtig – plötzlich einen größeren
Schluck aus der Lohnpulle fordert, ist die Überraschung groß und der
Beifall von Arbeitnehmervertretern sowie der Politik kommt auf dem
Fuße. Denn über Jahre waren es die Frankfurter Bundesbanker, die an
vorderster Stelle vor "überzogenen Tarifabschlüssen" gewarnt und ihre
ganze Autorität in die Zügelung von Lohnforde
Als Wuppertaler ist man Kummer gewohnt, muss
die Stadt doch immer wieder als Sinnbild für die Provinz herhalten.
Dabei lebt es sich dort prima, umgeben von Natur, und vielleicht bald
sogar noch besser. Denn der Umbau des Döppersberg ist vielleicht
überdimensioniert, aber er war notwendig, um die Stadt von einem
architektonischen Schandfleck zu befreien. Unnötig allerdings ist der
planungstechnische Schlamassel, mit dem die Wuppertaler nun allein
gelassen werden. Denn nic
Die nun für den Herbst 2016 geplante
Bafög-Erhöhung ist richtig, und sie ist auch überfällig. Seit 2010
war die staatliche Ausbildungsförderung nicht angehoben worden,
während Löhne, Hartz-IV-Sätze und Renten regelmäßig nach oben
angepasst wurden. Sieben Prozent mehr, das ist auch keine
übertriebene Anhebung, die den Steuerzahler überfordert. Sie liegt
noch unterhalb der Teuerung seit 2010. Mehr Ausbildungsförderung ist
In der Türkei sorgt Israels Vorgehen im
Gaza-Streifen und das Leiden der Zivilbevölkerung dort für Empörung.
Die Regierung Erdogan tut alles, um die Flammen der Wut weiter
anzufachen. Der Ministerpräsident – der bald Staatspräsident werden
will – vergleicht den jüdischen Staat mit den Nazis und wirft ihm
Völkermord vor. Erdogans maßlose Kritik hat den innenpolitischen
Zweck, die vorhandene Abneigung in der Wählerschaft gegen Israel zu
nut
Wladimir Putin ist zweimal gescheitert: Er konnte
den Abschuss eines vollbesetzten Passagier-Jets durch die von ihm
gepäppelten Separatisten nicht verhindern – und er konnte die
Katastrophe nicht der ukrainischen Regierung in die Schuhe schieben.
All die makabren Vertuschungsversuche mit verscharrten Leichen und
verschwundenen Flugschreibern haben mit heimlicher Billigung des
russischen Präsidenten stattgefunden – nur genutzt haben sie ihm
nicht. Im Gegenteil: Russland ist auf d