Wir sind gemeinsam für die Welt verantwortlich.
Dieses Prinzip haben alle Regierungen in der Klimapolitik jetzt
erstmals akzeptiert. Jeder Staat soll im nächsten Jahr sein eigenes
Ziel für den Klimaschutz festlegen und überprüfbare Maßnahmen nennen,
um es umzusetzen. Das ist der große Fortschritt, den die
Verhandlungen bei der Konferenz in der peruanischen Hauptstadt Lima
erbracht haben. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat deshalb
recht, wenn s
Eric Garner und Tamir Rice, die Namen der beiden
Afroamerikaner, könnten dereinst für eine Wende stehen, erst einmal
stehen sie für einen kollektiven Aufschrei. Garner verkaufte
unversteuerte Zigaretten, bevor ihm Polizisten die Luft abdrückten,
obwohl er verzweifelt rief, er könne nicht atmen. Rice hantierte mit
einer Spielzeugpistole, als ein Beamter seinen Streifenwagen stoppte
und binnen Sekunden auf den Zwölfjährigen feuerte, ohne eine Frage zu
stell
Mit dem Abkommen von Lima tasten sich die Länder
vorsichtig in eine neue Welt der internationalen Klimapolitik vor. In
Zukunft müssen nicht nur die Industriestaaten, sondern alle Länder
ihre Emissionen begrenzen. Die Beschlüsse von Lima sind noch kein
Durchbruch zu diesem neuen Paradigma, aber sie bieten eine solide
Grundlage. Jedes Land muss nun prüfen, was es zum Klimaschutz
beitragen kann. Klimaschutz wird so zu einer gemeinsamen Aufgabe der
Menschheit, die &aum
Internationale Massenkonferenzen machen müde. Sie
gehen oft wie das Hornberger Schießen aus. Viel Aufwand – kaum
Ergebnis. Wer das Glas gerne halbleer sieht, kann diese Einschätzung
auch über den Klimagipfel in Lima treffen. Das große Ziel, klare
Leitplanken für die noch wichtigere Klimakonferenz in Paris 2015 zu
setzen, wurde verfehlt. Aber es wurden Kompromiss-Leitplänkchen
gesetzt. Wer also das Glas halbvoll sieht wie der deutsche
Verhandlungsfü
Nein, sie sind eben nicht das Volk, diese
Pegida-Anhänger, die heute Abend in Dresden wieder auf die Straße
gehen. Sie sind Rechtsradikale, die mit falschen Zahlen und Zitaten
Bedrohungslagen konstruieren. Sie sind eine Minderheit von
Angsthasen, die um ihre Vorgärten fürchten. Modernisierungsverlierer,
die als Profilfläche ihrer Ängste das Schwächere suchen. Sie finden
es bei jenen, die zu Gast sind bei uns als Flüchtlinge vor Bürger-
und Reli
Es ist allmählich völlig egal, ob man an Klimawandel
glaubt oder nicht. Zumindest, wenn man von Klimagipfeln Ergebnisse
erwartet. Nach Lima bleibt festzuhalten: Die einzigen Ergebnisse, die
die Mammutkonferenzen seit zwei Jahrzehnten erbringen, sind
erhebliche weitere Belastungen für die Atmosphäre, weil Tausende
Abgesandte fröhlich um den Globus jetten. Nur um sich verlässlich bis
zur beinahe kompletten Ergebnislosigkeit mit Vorwürfen zu überziehen.
De
Da staunt der Kunde: Die Deutsche Bahn leistet sich
den Luxus, den Service genau auf den beiden IC-Strecken in Sachsen
Anhalt abzubauen, die bisher schon bei vielen Fahrgästen wegen alter
Züge, verschlissenem Mobiliar und regelmäßigen Zugausfällen einen
schlechten Ruf haben. Genau dies ist jetzt mit dem Wegfall der
Bistrowagen bei den IC-Zügen von Leipzig über Halle in Richtung
Magdeburg und Hannover geschehen. Die Bahn steht in hartem Wettbewerb
– sei