Südwest Presse: KOMMENTAR · TERROR

Mit Sicherheit überwacht

New York, Madrid, Boston, Ottawa. Die Orte des Grauens mögen
wechseln, die beschwörenden Phrasen der Offiziellen bleiben nach
jedem Anschlag die gleichen: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir
bleiben eine offene Gesellschaft. Wir besorgen nicht das Geschäft der
Terroristen, indem wir unsere westlichen Werte aufgeben. Man mag es
nicht mehr hören. Täter, die ohne große Vorbereitung losschlagen wie
jener in Kanada, wird m

WAZ: Vor Weihnachten nicht die große Axt. Kommentar von Stefan Schulte zur Karstadt-Sanierung

Wer bei Karstadt welche Fehler gemacht und wie sehr
Strahlemann Berggruen die Mitarbeiter im Stich gelassen hat, spielt
keine Rolle mehr. Sondern allein, ob der Traditionskonzern aus dem
Schlamassel wieder rausfindet, in den er von viel zu vielen Chefs mit
viel zu vielen Kurswechseln getrieben wurde. Dafür entscheidend ist,
ob der nicht minder smarte Österreicher René Benko das Projekt
Warenhaus der Zukunft ernsthafter angeht als sein Vorgänger. Bisher
gibt es bei all

WAZ: Druck auf die Handelsriesen. Kommentar von Kai Wiedermann zu Gift in Kleidung

Greenpeace greift öffentlich vier Handelsriesen an.
Druckmittel ist das Suchen und Finden von Gift in Kinderbekleidung.
Chemikalien in Verbindung mit Kindern – das hat Wucht. Und Greenpeace
weiß, wie Wucht funktioniert. Der Grund für diese Taktik liegt einmal
mehr in einer von Greenpeace ausgemachten Zauderei. Die Discounter,
die Milliarden mit Kleidung umsetzen, weigerten sich, ihre Marktmacht
für bessere Umwelt-, Produktions- und Gesundheitsstandards
einzusetzen. Die B

WAZ: Die Sorglosigkeit macht Sorge. Kommentar von Dietmar Seher zum neuen Terror

Den "Islamischen Staat" hatte kein Geheimdienst der
Welt auf dem Radarschirm. Erst schlugen die brutalen Schergen in
Syrien und im Irak zu. Seine Anhänger haben in Brüssel
Synagogenbesucher getötet und in Kanada zwei Soldaten. Ist ein
nächster Tatort Berlin, Frankfurt oder das Ruhrgebiet? Hier soll
keine Gefahr erst heraufbeschworen werden. Aber die IS-Führung hat
ihre Anhänger zu Anschlägen in aller Welt aufgefordert. Alleine die
hohe Zahl der

Märkische Oderzeitung: Die „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt (Oder) schreibt zur SPD/Thüringen/Bund:

Die Partei hat sich in Koalitionen mit der
CDU, den Grünen und der Linken verbunden, mal als der größere, mal
als der kleinere Partner. Thüringen wäre insofern eine Premiere, als
sie erstmals einem linken Ministerpräsidenten ins Amt helfen würde.
Das Gefährliche, aber öffentlich kaum Diskutierte für die SPD:
Gelingt das Experiment in Erfurt, ist es angesichts der deutlichen
Größenunterschiede der Erfolg der Linken – mit der m&ou

Märkische Oderzeitung: Die „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt (Oder) schreibt zu Urteil/Schwarz/BER:

Einmal mehr wurde deutlich, dass dieses
Gremium unter den Vorsitzenden Wowereit und Platzeck meist nur auf
dem Papier eine Kontrollfunktion ausgeübt hat. Dabei war man noch
nicht einmal in der Lage, mit einer juristisch wasserdichten
Kündigung den Mann vor die Tür zu setzen, den man allein für das
Desaster verantwortlich gemacht hat. Eine Pflichtverletzung konnte
Schwarz vor Gericht nicht nachgewiesen werden. Stattdessen wurde dem
Aufsichtsrat eine entscheidende Rolle

Ketchum-Studie: Drei von zehn Müttern sind Hauptverdiener / Rund ein Viertel der deutschen Mütter trifft alle Finanzentscheidungen für ihre Familie / Neues Rollenverhältnis prägt das Konsumverhalten

Der Mann als Haupternährer der Familie ist ein
Auslaufmodell. Das legt die internationale Studie "Marketing to Moms"
nahe, die die Kommunikationsexperten von Ketchum und das
Frauenmediennetzwerk BlogHer am 23. Oktober 2014 in Chicago
vorgestellt haben. Danach tragen 31 Prozent der Mütter in Deutschland
gleich stark oder sogar mehr zum Haushaltseinkommen bei als ihre
Partner – Tendenz steigend. Befragt wurden mehr als 2.500 Frauen in
Deutschland, Großbritannien, Chi