Die zu Ende gegangene Bischofssynode im Vatikan
ist eine Zäsur in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche.
Niemals zuvor haben sich die versammelten Spitzenexponenten der Kurie
und der Bischofskonferenzen so offen mit dem Thema Familie befasst.
Wenn die katholische Kirche über Familie sprach, dann bedeutete dies
bisher die Bestätigung der bestehenden, rigorosen Lehre zu Themen wie
Ehe, Partnerschaft und Sex. Die Perspektive hat sich geändert. Die
Mehrheit de
Wenn sich Homosexuellen-Verbände nach der
Familiensynode des Vatikans enttäuscht äußern, kann man das aus ihrer
Sicht nachvollziehen. Und doch kommt das, was sich in den vergangenen
zwei Wochen in Rom abgespielt hat, einer kleinen Revolution gleich.
Es ist Papst Franziskus zu danken, dass er sich nach Jahrzehnten des
Stillstands im Kirchendogma überhaupt den sich ändernden Meinungen
seiner eine Milliarde Gläubigen zuwendet. Ob der Mut, Verkrustungen
aufzu
Auch wenn vielleicht der ganze große Durchbruch
ausgeblieben ist – die Familiensynode im Vatikan war ein
bemerkenswerter Erfolg. Einmal mehr ist das Papst Franziskus und
seiner moderat-zielstrebigen Art zu verdanken. Und seinem Talent, in
einem vermeintlich einfachen Satz komplexe Probleme aufzugreifen und
zugleich in eine Lösungsrichtung zu schieben.
"Gott hat keine Angst vor dem Neuen" ist so ein typisches
Franziskus-Wort, das seinen Gegnern mit einem Atemzug den
Na und? Haben die übrigen Lehrer halt ein bisschen
mehr zu tun, mögen sich deren notorische Kritiker denken. Es geht
aber um mehr als einen vakanten Posten. Es geht um mehr als die
zusätzliche Arbeitsbelastungen für das Lehrer-Kollegium, weil der
Chef fehlt.
Ein guter Chef, eine gute Leiterin – das ist heutzutage ein
Standortfaktor. Nicht nur für eine Schule, sondern im ländlichen Raum
vielleicht sogar für einen ganzen Ort. Denn ob eine Schule begehrt
Der Naturschutz ist alles andere als ein
Randthema. Er ist eine zentrale politische Aufgabe. Laut einer Studie
des Bundesamts für Naturschutz (BfN) sehen das auch 86 Prozent der
Deutschen so. Daran sollte der Präsident Jean-Claude Juncker bei der
Besetzung und Ausrichtung seiner EU-Kommission denken. Diesem
"Überlebensressort" – schließlich ist der Erhalt der Natur für die
Menschen überlebenswichtig – kein Gesetzesinitiativrecht einzuräumen
ist
Die an diesem Wochenende zu Ende gegangene
Bischofssynode im Vatikan ist eine Zäsur in der jüngeren Geschichte
der katholischen Kirche. Niemals zuvor haben sich die versammelten
Spitzenexponenten der Kurie und der Bischofskonferenzen so offen mit
dem Thema Familie befasst. Wenn die katholische Kirche über Familie
spricht, dann bedeutete dies bisher eines: die Bestätigung der
bestehenden, rigorosen Lehre zu Themen wie Ehe, Partnerschaft und
Sex. In diesem Zusammenhang h
Die Katholiken, vor allem in Deutschland,
werden sich an den neuen Titel für den nördlich der Alpen
umstrittenen Papst Paul VI. gewöhnen müssen. Hierzulande trägt er bis
heute den bösen Spitznamen "Pillen-Paul", da er 1968 die künstliche
Verhütung verdammte. Diese Zuspitzung ist falsch. Erst nach und nach
erkennt die Kirche, dass Giovanni Battista Montini der erste wirklich
moderne Papst war.
Michael Müller ist um sein neues Amt nicht zu
beneiden. Vor allem das Chaos um den Pannen-Flughafen BER erbt der
ehemalige Bausenator von seinem Vorgänger Klaus Wowereit. Und auch
darüber hinaus steht Berlin nicht gerade blendend da.
Die Stadt hat sich zwar seit der Wende in vielen Bereichen, etwa
was Kulturelles anbelangt, zu einer echten Metropole entwickelt, doch
wirtschaftlich besteht für die Hauptstadt der viertgrößten
Volkswirtschaft der Welt noch ge
Was soll man den Karstadt-Beschäftigten wünschen?
Dass möglichst viele ihren Arbeitsplatz behalten, natürlich. Auch,
dass sie endlich Klarheit erhalten, wie es weitergeht. Ob sie diese
Wahrheit wirklich hören mögen, ist fraglich, denn sie wird bitter
sein. All der Verzicht die vergangenen Jahre hat nicht gereicht,
ihrem Arbeitgeber auf die Beine zu helfen. Weil ihrem Arbeitgeber bis
auf immer härteres Sparen bei den eigenen Leuten nichts eingefallen
ist.
Wer die Ergebnisse der Synode anschaut, fragt sich,
weshalb es dafür die sensationelle, vorgängige Befragung der
Gläubigen gebraucht hat. Dass das Gremium der Oberhirten auf die
Probleme der Katholiken mit der Lehre ihrer Kirche "gehört" hätte,
spiegelt sich in den Abschlusspapieren nicht wider.
Es stimmt, was Kardinal Reinhard Marx sagt, dass diese Themen auf
gesamtkirchlicher Ebene erstmals "in voller Freiheit" diskutiert
worden seien – wa