Allg. Zeitung Mainz: zum Pflege-TÜV / Milliardenmarkt

Wenn in Deutschland etwas abgeschafft wird, ohne
dass es dafür schon eine Ersatzlösung gäbe, muss es sich um ein
richtig fettes Problem handeln. Das gilt uneingeschränkt für den
sogenannten Pflege-TÜV. Der 2009 eingeführte Qualitätscheck der
Pflegeheime gaukelt Transparenz und Vergleichbarkeit vor. Tatsächlich
aber ist es den beteiligten Institutionen gelungen, daraus nicht nur
einen zahnlosen Tiger, sondern ein verlogenes Marketinginstrument f&u

Großauftrag über 5 Jahre im Bereich des High-Speed-Internets in Frankreich

Solutions 30 SE, europäischer Marktführer im Bereich der Installation und
Wartung neuer Technologien, gibt heute den Abschluß eines Vertrages im Volumen
von 90 Millionen Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren mit einem der
Hauptakteure der Baubranche bekannt, der als Hauptauftragnehmer des Internet
Service Providers für den Ausbau des Breitband-Internets verantwortlich ist.

Volumen und Laufzeit dieses Vertrages spiegeln den Ausbau de

Seminar der Welke Akademie: Strategisches Marketing

Am 5. Mai bietet die Welke Akademie in Freudenberg ein Seminar für Geschäftsführer und für Führungskräfte mit Ergebnisverantwortung sowie solche, die ihre Marketing- und Strategiekompetenz erhöhen und zielgerichtet ausbauen möchten. Das Seminar richtet sich aber genauso an alle Spezialisten aus Bereichen mit Kundenkontakt, die sich mit den grundlegenden Elementen und Instrumenten des strategischen Marketings vertraut machen möchten.

Marketing ist ein

WAZ: Ein Albtraum für die Mitarbeiter. Kommentar von Stefan Schulte zum Fall Tengelmann

Zu klein zum Überleben, zu groß für eine Fusion –
das Gezerre um ihre Arbeitsplätze muss den Mitarbeitern der Kaiser–s-
und Tengelmann-Märkte wie ein Albtraum vorkommen. Weil ihr
Familienunternehmen im Wettbewerb mit den Handelsriesen kapituliert,
sind ihre Jobs in Gefahr. Und weil Branchenführer Edeka nach dem
Willen der Kartellwächter nicht weiter wachsen soll, dürfen sie nicht
gerettet werden. Die Argumente der Wettbewerbshüter haben Gewicht.

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fracking

In der Union laufen scheinbar alle Sturm,
allerdings rennen sie in unterschiedliche Richtungen. Der
Wirtschaftsflügel wirft Hendricks vor, eine Chance zu verspielen.
Anderen aus dem konservativen Lager lässt die Ministerin zu viel zu.
Sie fürchten genau wie die Sozialdemokraten um die Reinheit des
Trinkwassers und die Natur in möglichen Fördergebieten. Dieser
Aufstand ist umso erstaunlicher, als im Kabinett alle Minister der
CDU, der CSU und der SPD dem Entwur

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gefahren für Handschrift

Zu den Gefahren zählt eine nachlassende
Konzentrationsfähigkeit, die – man kann es überall sehen, auch an
sich selbst – nicht auf Kinder beschränkt ist. So findet man in
Restaurants immer mehr Paare, die auf ihren Geräten spielen, statt
sich ihrem Gegenüber zu widmen. Sie können nicht anders. Und Handys
sind im Straßenverkehr längst ähnlich riskant wie Alkohol. Da wir uns
die Welt durch Sprache erschließen und unser Verhältnis zu

Mitteldeutsche Zeitung: zu Sturmgewehr

Überrascht sein kann Heckler & Koch höchstens
darüber, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die
Probleme nun bestätigt hat und öffentlich überlegt, auf andere
Gewehrmodelle umzusteigen. Auf den Kurswechsel reagiert die
Rüstungsfirma mit massiver Kritik an der Ministerin. Das Unternehmen
sieht sich als Opfer einer Kampagne. Das Gewehr sei in Ordnung. Der
Protest ist ebenfalls nicht überraschend: Es geht schließlich fü

WAZ: Risiko für die Steuerzahler. Kommentar von Ulf Meinke zum Atomausstieg

Bei der Frage nach den Altlasten der Atomenergie
geht es für die Energieversorger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall ans
Eingemachte. In wenigen Jahren liefern die Kernkraftwerke keine
Einnahmen mehr, stattdessen verursachen sie nur noch Kosten. Auf dem
Papier scheint alles geregelt zu sein. Die Konzerne können auf fast
40 Milliarden Euro schwere Atom-Rückstellungen in ihren Bilanzen
verweisen. Doch Zweifel sind angebracht. Schließlich geht es nicht
etwa um Geld, das auf e

Landeszeitung Lüneburg: Europas Freiheit ist nicht grenzenlos / Dr. Andreas Pudlat: Schengen ist eine Erfolgsgeschichte, auch wenn es eine um Bürgernähe bemühte Bürgerferne widerspiegelt

Schengen ist neben der gemeinsamen Währung eine
der für den Bürger spürbarsten Errungenschaften der europäischen
Integration. Dennoch verhallte jetzt der 20. Jahrestag des Wegfalls
der Grenzkontrollen in Europa nahezu ungehört. Dr. Andreas Pudlat
forscht an der Universität Hildesheim über das Schengener Abkommen:
"Es ist eine Erfolgsgeschichte, sorgt im Inneren für ein
Zusammenwachsen. Die Tendenz zur Abschottung nach außen war aber