Seit Monaten ringt Finanzminister Schäuble um
die Erbschaftsteuer: Einerseits muss er die Vorgaben des
Verfassungsgerichts umsetzen, das Firmenerben gegenüber Privaterben
unzulässig privilegiert sah. Andererseits will er Firmen nicht zu
stark belasten. Doch sein nun vorgelegter Gesetzentwurf zeigt: Ein
einmal verbautes Haus lässt sich durch neue Anbauten nicht retten.
Jetzt sollen also auch Erben großer Vermögen steuerfrei bleiben, wenn
sie ihr Privatverm&oum
Man muss die Aachener Uni-Affäre von
NRW-Oppositionsführer Armin Laschet nicht zur Staatsaffäre
hochjazzen. Aber man muss Herrn Laschet schon fragen, mit welcher
Ernsthaftigkeit und mit welchem professionellen Verständnis er seine
Tätigkeit als Dozent an der renommierten Universität ausgeführt hat.
Dass Klausuren auf dem Postweg "abhandenkommen", ist schon
ungewöhnlich und wäre bei einem Postversand per Einschreiben auch zu
vermeiden
Noch sieht es aus wie ein Spiel der
gegenseitigen Erpressungsversuche: das kleine Griechenland gegen die
geballte Macht der Euro-Partner und des IWF. Doch Athen ist längst
auf gutem Weg, trotz dieses ungleichen Kräfteverhältnisses den
Geldgebern mehr Zugeständnisse abzuringen als sie anderen
Rettungskandidaten gewährt haben. Nach dem Spitzentreffen im
Kanzleramt sieht es jetzt ganz danach aus, als werde Griechenland auf
jeden Fall im Euro gehalten – auch um den Pre
Die Nachfrage nach professioneller Kunst-PR steigt.
Für viele Menschen ist es befremdlich, sich selbst zu vermarkten. Man möchte schließlich – gerade im Kunst- und Kulturbereich – kein „Produkt“ sein. Doch genau das ist der Fehler, denn in der genauen Kenntnis der „Marke Ich“ steckt das Potential, sich zu behaupten. Auch in der Welt der Schönen Künste. KAMILLESK unterstützt Künstler und Kulturschaffende konstruktiv dabei, ihr Alleinstellungsmerkmal und ihre W
"Ich glaube nicht an Gott. Aber was ist
– was Gott verhüten möge – wenn es doch einen Gott gibt?", fragt in
einem sowjetischen Bonmot die Bäuerin den Leiter ihrer Kolchose. In
einem ähnlichen Widerspruch wie diese Bäuerin scheinen sich
inzwischen die griechische Regierung und die Gläubiger des
krisengeschüttelten Mittelmeerlandes zu befinden: Wir wollen keinen
Grexit", sagen zwar beide Seiten. "Aber was ist – was wir verhüten
m&o
Das Crescendo der Meldungen über »letzte Angebote«
und neueste Reformpläne hat die Erwartung genährt, der »Showdown«
stehe unmittelbar bevor. Doch von einer Entscheidung im Ringen
zwischen der SYRIZA-geführten Regierung und den Gläubigern kann nicht
die Rede sein, solange es »nur« um das laufende Kreditprogramm für
Athen geht. Eine Auflösung der bisher von der Austeritätsfraktion
unter den Gläubigern verteidigt