Dass die Große Koalition in diesen Tagen in der
Flüchtlingspolitik ein Trauerspiel aufführt, dürfte unbestritten
sein. Es wird geholzt und gebolzt; es gibt Alleingänge, Testballons
und parteipolitisches Kleinklein. Es wird um Maßnahmen gerungen, die
entweder reine Symbolpolitik sind oder vom Effekt her nur einen
kleinen Beitrag dazu leisten können, die entstandenen Probleme zu
lösen. Doch die Regierung tut jedes Mal so, als ob es ums Ganze
gehe
Etwas seltsam war sie schon, die Pressekonferenz
von Wincor Nixdorf im Untergeschoss des Düsseldorfer Interconti.
Eckard Heidloff sprach über die Zahlen des vergangenen Jahres. Er
beschrieb die erwarteten Erfolge der laufenden Restrukturierung. Und
vor allem zeichnete er ein positives Bild der nahen Zukunft. Das
Thema, das er bis zur Fragerunde mied, interessierte alle am
meisten: die mögliche Fusion der Nummer 3 auf dem Weltmarkt bei
Bankautomaten mit der Nummer 2,
»Sommermärchen bleibt Sommermärchen, aber krumme
Geschäfte bleiben auch krumme Geschäfte«, sagte gestern Thomas
Oppermann, der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, zum Rücktritt
von Wolfgang Niersbach. Mehr, als dass sich der DFB-Boss aus der
Fifa-Schusslinie begeben hat, ist aber nicht passiert. Die Fragen,
die sich aus der ersten Geschichte im »Spiegel« und den folgenden
Schmutz-Scharmützeln zwischen
Niersbach/Zwanziger/Beckenbau
Wir machen ja den Fehler, dass wir vieles nur aus
unserer Perspektive sehen. Das ist menschlich. Jeder ist sich selbst
der Nächte. Bezogen auf die Europäische Union verbietet sich eine
solche Sichtweise – eigentlich; die EU ist schließlich auf
Gemeinschaft und damit auf Kompromisse angelegt. Man müsste also
öfter mal durch die Brille der anderen schauen. Zum Beispiel
durch die der Osteuropäer. Dort lehnen ja nicht nur die Regierungen,
sondern auch die grö
Verheerender Auftritt Der Rücktritt des DFB-Präsidenten war
überfällig. Wolfgang Niersbach hatte es über Wochen versäumt, die
massiven Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der Vergabe der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland im Raum stehen, zu
entkräften. Schwarze Kasse, Schmiergeld, Bestechung und
Bestechlichkeit – Niersbach tat einfach so, als habe er keine Ahnung
von alledem, sein Verhalten in der Krise war v
Am 9. November vergangenen Jahres hat die
konservativ-nationalistische Regierung Kataloniens ein Referendum zur
Unabhängigkeit ausführen lassen, obwohl dies vom spanischen
Verfassungsgericht für illegal erklärt worden war. Daraufhin
erklärten die Nationalisten die Regionalwahlen am 27. September zu
einem Ersatzplebiszit und ernteten eine absolute Mehrheit der Sitze,
aber nicht der Stimmen. Gestern, am Jahrestag der ungültigen
Volksbefragung, stimmte das Parlam
Wolfgang Niersbach hat die Konsequenzen aus der
Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 gezogen. Der Präsident des
Deutschen Fußball-Bundes tritt zurück. Das ist die richtige
Entscheidung. Denn Niersbach muss die politische Verantwortung
übernehmen und sich mangelhaftes Krisenmanagement anlasten lassen.
Niersbachs Entscheidung wurde durch den Hinweis der
Wirtschaftskanzlei Freshfields befördert, die die Vorgänge um die
WM-Vergabe im Auftrag des D
Orex weist Silbermineralisierung im Silberprojekt Sandra Escobar in Durango/Mexiko nach und bereitet sich auf Bohrungen vor
VANCOUVER, 9. November 2015 – Orex Minerals Inc. (TSX-V: REX) (Orex) freut sich, bekanntzugeben, dass im Rahmen der ersten Arbeiten an der Oberfläche im Silberprojekt Sandra Escobar im mexikanischen Bundesstaat Durango höchst anomale Silbermineralisierung im Zusammenhang mit einem rhyolitischen Kuppelkomplex im südöstlichen Teil des Pro
Lange agierte die Flugbegleiter-Gewerkschaft
Ufo geschickt. Seit fast zwei Jahren kämpft sie gegen die von der
Lufthansa geplante Abschmelzung der Frührente. Während die Piloten
jeden Konflikt eskalieren ließen, setzte Ufo-Chef Nicoley Baublies
stets auf Verhandlungen. Anders als bei den Piloten fand sich so die
Lufthansa und nicht die Gewerkschaft in der Rolle des Buhmanns
wieder. Entsprechend musste die Lufthansa handeln und erhöhte gestern
ihr Angebot. Für
Wolfgang Niersbach hat die Konsequenzen aus der
Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 gezogen. Der Präsident des
Deutschen Fußball-Bundes tritt zurück. Das ist die richtige
Entscheidung. Denn Niersbach muss die politische Verantwortung
übernehmen und sich mangelhaftes Krisenmanagement anlasten lassen.
Offene Rücktrittsforderungen hat es zwar nicht gegeben. Aber es ist
sicher, dass der Druck von der Basis zu Niersbachs Abschied aus dem
Amt entscheide