Es ist erstaunlich, mit welcher Lässigkeit sich
die griechische Regierung weiter über Auflagen ihrer Geldgeber
hinwegsetzt. Angesichts der nahenden Staatspleite hatte Athen am
Freitag zugesagt, eine Liste mit konkreten Reformen vorzulegen, die
die Geldgeber als Gegenleistung für Hilfe fordern. Doch Konkretes ist
in dem Sieben-Seiten-Dokument, das Athen verspätet nach Brüssel
sandte, kaum zu finden. Konkret sind nur die Essensmarken, die
Regierungschef Tsipras an Arm
Experte muss man nicht sein, um den
grundlegenden Fehler des Fußball-Weltverbandes Fifa zu erkennen: Die
Bewerbung Katars um die Austragung der Weltmeisterschaft hätte gar
nicht erst angenommen werden dürfen. Kein normal denkender Mensch
käme auf die Idee, eine der größten Sportveranstaltungen der Welt in
ein winziges Emirat ohne Fußballtradition zu vergeben, in dem es im
Sommer gerne mal über 50 Grad heiß wird. Kein vernünftiger Funkti
Eine Fußball-WM im Winter – der erste Reflex ist
nachvollziehbar. Haben wir uns doch seit der WM 2006, dem
Sommermärchen, so an Public Viewing in der Sommerfrische gewöhnt!
Haben es 2010 durchgezogen und uns 2014 mit Bier und Caipirinha
gegenseitig zu Weltmeistern getauft. Dieser Gedanke ist allerdings
ein einigermaßen egoistischer, schließlich gibt es auch Fans von
WM-Teilnehmern, die sonst gefroren haben: die von der Südhalbkugel.
2010 ließen die S&
Trotz der grandios laufenden Konjunktur in
Deutschland wird gar manches Unternehmen der Metall- und
Elektroindustrie angesichts der nun vereinbarten Lohnsteigerung von
3,4% laut aufstöhnen. Arbeitgeberverbände sprechen von einer
"bitteren Pille" und halten sich allenfalls zugute, damit die –
ebenfalls kostenträchtigen – strukturellen Forderungen der
Industriegewerkschaft bei der Alters- und Bildungsteilzeit
abgeschwächt zu haben. Die IG Metall spricht dagegen
Die Steuereinnahmen sprudeln: 18 Milliarden Euro
Überschuss hat der Staat im Jahr 2014 gemacht, zeigen Zahlen des
Statistischen Bundesamts. Und doch pfeifen Städte wie Mülheim und
Essen, aber auch Löhne, Minden oder Bielefeld finanziell auf dem
bestenfalls vorletzten Loch. Grund sind fast überall stetig wachsende
Sozialausgaben. Die Eingliederungshilfe für Behinderte etwa kostet
inzwischen jährlich 14 Milliarden Euro, die Kommunen tragen über 80
Proze
Auf viel Beifall kann der jüngste Sanierungsdeal
zwischen Griechenland, seinen Eurozonen-Partnern und den
internationalen Kreditgebern hierzulande nicht rechnen. Denn auch die
nach langem Hin und Her in letzter Minute von Athen eingereichte
"Reformliste" ist kein Leistungsnachweis, sondern eine
Willensbekundung. Ob es zum Vollzug kommt beim energischen Zugriff
auf die Steuerbasis und gegen die endemische Korruption, bei der
Generalüberholung des öffentlichen Dienste
Einigen Marktbeobachtern zufolge soll dieses Jahr noch ein Überangebot den Kupfermarkt belasten. Allerdings könnte dieser weniger stark ausfallen als bisher vermutet!
Dass die nachgezogene Schlacht (von Debalzewo)
ein offensichtlicher Verstoß war, darauf konnten sich die Minister in
Paris nicht einigen – weil offensichtlich die eine Partei den Text
anders verstehen will als der Rest. Oder sich schlicht nicht darum
schert. So wie auch Putin den Fall von Debalzewo öffentlich mehr oder
weniger achselzuckend zur Kenntnis nahm. Die Frontbegradigung der
Separatisten und offensichtliche Demütigung der ukrainischen Führung
war eben ganz in s
Die Welt ist aus den Fugen geraten. Der aktuelle
Menschenrechtsreport von Amnesty International liefert dafür erneut
alarmierende Belege. 2014 war demnach ein besonders katastrophales
Jahr. Die Konflikte auf dem Erdball werden immer mehr, und sie werden
immer grausamer und brutaler. Ob Boko Haram in Nigeria, IS im Irak
oder Al-Shebab in Somalia – vor allem nicht-staatliche Gruppen sind
im Aufwind und verbreiten Angst und Schrecken. Aber auch
gewissermaßen vor der deutschen Haust
Wer sich gegen Masern impfen lässt, schützt nicht
nur sich selbst, sondern auch andere: vor allem Säuglinge und
Kleinkinder, bei denen der Impfschutz noch nicht wirkt. Sie sind ganz
besonders auf unser verantwortungsvolles Handeln angewiesen. Denn
eine Ausbreitung von Masernviren kann nur verhindert werden, wenn
mindestens 95 Prozent der Bevölkerung dagegen geimpft sind. In Bremen
ist das erst ab dem Schulalter der Fall. In der Zeit ab der Geburt
bis zum sechsten Lebensj