Gefühlte 100 Mal stand Griechenland im
vergangenen Jahr vor dem Grexit, dem Staatsbankrott, dem totalen
politischen Chaos. Ultimatum um Ultimatum verstrich und am Ende
beugte sich Athen dem Spardiktat aus Brüssel. Seitdem bestimmen
andere Themen die Nachrichten und es scheint, als ob die schrittweise
Auszahlung der Hilfsmilliarden nur noch reine Formsache wäre. Dass
dem nicht so ist, zeigen die Diskussionen, die auch dem – im
Vergleich zur Gesamtsumme – geringen Geld von zwe
Islamischer Staat, Islamismus, Islamisierung:
Wer heute auf Google "Islam" als Suchbegriff eingibt, dem wirft die
Vervollständigungsfunktion der Internet-Suchmaschine zuallererst
Vokabeln des Schreckens entgegen. Das ist bezeichnend für die Angst,
den ein großer Teil der Deutschen mit dem Islam verbindet. Angst vor
einer "islamischen Kultur", in der, so die Vorstellung, Frauen nichts
wert sind und Andersgläubige erst recht nicht. Eine Angst, aus der
Die Allianz, der größte Versicherer der Welt und einer der fünf
größten Finanzinvestoren, will nicht mehr in Kohle investieren. Im
Exklusiv-Interview mit dem ZDF-Magazin "Frontal 21" am Dienstag, 24.
November 2015, 21.00 Uhr, erklärt Andreas Gruber, Chefinvestor der
Allianz: "Die Allianz steigt aus der Kohle aus. Wir werden nicht mehr
in Bergbau -und Energieunternehmen investieren, die mehr als 30
Prozent ihres Umsatzes beziehungsweise ihre
In der Geisterstadt Brüssel gärt es. Zu
drastisch sind die Einschränkungen für die Menschen, als dass nicht
mit jedem Tag lauter die Frage gestellt wird: Wie konnte es so weit
kommen? Doch es geht nicht allein um diese Stadt. Das Etikett
»Dschihadistenhochburg« passt auf so viele Brennpunkte, von denen man
jahrelang wusste, Abhilfe versprach, aber diese dann doch immer
wieder vergaß. Im Schatten einer hochmodernen Metropole wuchs eine
Generation junger
Ist eine Fusion beschlossen, so kommentieren
Manager dies gern mit den Worten, die Willy Brandt auf die deutsche
Einheit gemünzt hat: Hier wächst zusammen, was zusammengehört. Damit
sollen Eigentümer, Zulieferer, Kunden und Mitarbeiter gewonnen
werden, die Angst vor einem Jobverlust haben.
Im Falle des künftigen Diebold-Nixdorf-Konzerns wird die Fusion
nicht allein mit betriebswirtschaftlichen Argumenten begründet. Zwar
sprechen insbesondere die geografis
Der Mann Gottes hat Mut: Papst Franziskus reist
morgen für eine Woche nach Afrika, genau an jene Linie, an der
Islamisten Jagd vor allem auf Christen machen. Kenia, die erste
Station, ist längst nicht mehr jene betuliche britische Ex-Kolonie,
in der Afrika-Romane spielen. Stattdessen tragen somalische
al-Shabaab-Milizen den Terror in die Städte. Zuletzt gab es 140 Tote
auf dem Gelände der Garissa-Universität. Sicherheitskräfte einer
extrem korrupten Regierung
Wie vergleichsweise einfach ist doch Politik, wenn
sie Geld verteilen kann, ohne irgendjemandem etwas wegzunehmen.
Insofern können die Fraktionschefs von SPD und CDU, Raed Saleh und
Florian Graf, froh sein, im Hier und Jetzt Verantwortung zu tragen
und nicht vor zehn Jahren. 230 Millionen Euro wollen sie zusätzlich
für die Stadt ausgeben.
Die Ausgaben klettern insgesamt um mehr als fünf Prozent. Allein
Bildung und Wissenschaft wird sich die Stadt erstmals mehr als f
Die Bundesbürger werden vom Gesetzgeber
zunehmend zur Nachhaltigkeit angehalten. Häuser müssen für den
Klimaschutz gedämmt werden. Auch energiefressende Kühlschränke
erhalten per Label die "rote Karte". Nur bei der Kleidung sieht die
Welt offenbar anders aus. Bei der Mode denken nur wenige Hersteller
und Verbraucher an Nachhaltigkeit. In immer kürzeren Abständen landet
modische Massenware im Handel, lockt Verbraucher mit günstigen
Argentinien ist der europäischste aller
lateinamerikanischen Staaten. Und er wird seit den 1930er-Jahren mit
kurzen Unterbrechungen miserabel regiert. Seit der Staatspleite von
2002 gelingt es Argentinien nicht, politisch und wirtschaftlich
stabiler zu werden. Die jüngste Zeit war einmal mehr vom
landestypischen peronistischen Populismus gekennzeichnet, der
zwischen rechts- und linksradikal mäandert. Angeblich hatte die
Regierung die Armen im Blick und trotzdem wuchs deren
Am Montag stand Brüssel still. Kinder gingen
nicht zur Schule, Supermärkte waren geschlossen, die U-Bahn fuhr
nicht. Die belgische Polizei suchte nach gewaltbereiten
Dschihadisten, die an den Pariser Anschlägen beteiligt waren oder
neue Angriffe planen. Was ist da los in Belgien?, fragt man in
Deutschland kopfschüttelnd.
Dass nicht alles zum Besten steht, ist bekannt: Flamen, Wallonen
und eine deutsche Minderheit vermitteln den Eindruck, sie gehörten
gar nicht