Lausitzer Rundschau: Weltoffenheit zahlt sich aus Die Krisen und die ITB in Berlin

Die Tourismusbranche spürt in diesem Jahr die
Krisen weltweit. Reiseziele wie Ägypten oder die Türkei mit
gestiegener Terrorgefahr sind bei deutschen Urlaubern nicht mehr
angesagt. Das sagen Fachleute auf der Internationalen
Tourismus-Börse, die noch bis zum Sonntag, 13. März, in Berlin
geöffnet ist. Dies bedeutet nicht, dass die Deutschen vor Angst nicht
mehr verreisen. Ein Nebeneffekt, von dem auch Lausitzer Hoteliers und
Gastronomen profitieren: Das Interess

Lausitzer Rundschau: Draghis Irrsinn Europäische Zentralbank flutet Märkte mit noch mehr Geld

Wenn eine Medizin nicht wirkt und das schon eine
ganze Weile, dann gebietet der klare Menschenverstand eigentlich,
nach anderen Mitteln und Wegen zur Gesundung des Patienten zu suchen.
Nicht so bei Mario Draghi. Der Chef der Europäischen Zentralbank
macht den ohnehin schon billigen Euro noch billiger. Er flutet die
Märkte noch stärker mit Geld, in der Hoffnung, dass die Banken mehr
Kredite vergeben, um der kränkelnden Wirtschaft in weiten Teilen des
Kontinents endlich

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Zinssenkung der EZB

Als Mario Draghi 2012 in London angekündigt hat,
alles zu tun, um den Euro zu retten, dachten wohl die wenigsten, dass
die von ihm geführte Europäische Zentralbank die Zinsen in weniger
als vier Jahren de facto unter die Nulllinie führen könnte. Denn in
Wirklichkeit bedeutet der kühne Schritt auf 0,0 Prozent eine
Minusverzinsung. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann mehr
Geldinstitute ihren Sparern »Parkgebühren« abverlangen müssen.

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Kommunal-Soli

Das kleine Verl im Kreis Gütersloh (25 000
Einwohner) plant für dieses Jahr mit Ausgaben in Höhe von etwa 85
Millionen Euro. Weil im Rathaus seit Jahren gut gewirtschaftet wird,
muss der Kämmerer davon 4,2 Millionen Euro als Hilfe für finanziell
notleidende Kommunen abgeben. Das sind fünf Prozent der Etatsumme.
Kein Pappenstiel. Keine andere Kommune dieser Größenordnung in NRW
muss in diesem Jahr so viel für den Kommunal-Soli aufbr

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum EU-Türkei-Flüchtlingspakt

Als der EU-Türkei-Flüchtlingspakt angedacht
wurde, hieß es noch, ein solches Bündnis zur Eindämmung der
Flüchtlingskrise dürfe nicht um jeden Preis verfolgt werden. Nun
geschieht genau das. Im Kreis der EU-Innenminister gab es zwar hier
und da ein paar, die aufmuckten und an den unerträglichen Umgang der
Türkei mit Presse und Menschenrechten erinnerten. Doch da letztlich
das Ergebnis zählt, labte man sich an der Vorstellung, dass der
Einb

BERLINER MORGENPOST: Ein Schuljahr als Chance / Kommentar von Joachim Fahrun zu elftes Pflichtschuljahr

Wenn es gelingt, das elfte Pflichtschuljahr
tatsächlich zu einer spannenden Einführung in die Berufswelten zu
machen und nicht nur eine weitere Warteschleife eingerichtet wird,
dann bietet die Rückkehr zur verlängerten Schulpflicht großes
Potenzial. Aber wie es immer so ist bei der Bildung: Gelingen kann
das nur, wenn ausreichend Bildungslotsen, Betreuer und
Berufsschullehrer bereitstehen, die auch bei gelangweilten
Jugendlichen wieder Begeisterung für das L

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Martin Anton zu VW/Abgasskandal

Persönliche Gründe geben Volkswagen und Michael
Horn als Grund für den Rücktritt des US-Chefs an. Das muss man
respektieren. Trotzdem hinterlässt der Abschied von Horn zu diesem
Zeitpunkt einen bitteren Beigeschmack. Als der Abgasskandal bekannt
wurde, wäre der US-Chef eigentlich das logische Bauernopfer gewesen.
Selbst wenn Horn keine Schuld an den Manipulationen der Abgaswerte
trifft, hätte VW damit ein Signal setzen können. Stattdessen schickte
der

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Ulrich Krökel zu Polen/EU

Polen steckt tief in einer Verfassungskrise: Da
verweigert ein Präsident gewählten Richtern den Amtseid. Da peitscht
die neue Rechtsregierung im Eiltempo ein Gesetz durch das Parlament,
dessen erkennbar einziges Ziel es ist, den Verfassungsrichtern ihre
Arbeit unmöglich zu machen. Und als das höchste Gericht all dies
seinerseits für verfassungswidrig erklärt, da weigert sich die
Regierungspartei PiS, das Urteil anzuerkennen. Was PiS-Chef Jaroslaw
Kaczynski und

Börsen-Zeitung: Draghi reloaded, Kommentar zur EZB von Mark Schrörs

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut zum
geldpolitischen Rundumschlag ausgeholt und damit ihr gigantisches
währungspolitisches Experiment fortgesetzt. Handelte es sich um Filme
mit EZB-Präsident Mario Draghi in der Hauptrolle, könnte man jetzt
von "Draghi reloaded" sprechen. Wie es leider so oft mit solchen
Filmfortsetzungen der Fall ist, weiß aber auch dieses Sequel
überhaupt nicht zu überzeugen – und das ist nicht nur der
Marktreaktion

Weser-Kurier: Leitartikel von Philipp Jaklinüber die Politik der EZB

Mario Draghi hat lange gezögert, nun schreitet er
umso forscher zur Tat: Was der Präsident der Europäischen Zentralbank
aufbieten kann im Kampf gegen Wachstumsschwäche und Deflationsgefahr,
hat er am Donnerstag gezückt. Ein Leitzins von Null, ein noch höherer
Strafzins für Bankeinlagen, eine Ausweitung der Anleihekäufe,
extragünstige Langfristkredite für Geldinstitute – so billig war Geld
noch nie im Euro-Land. Es ist jetzt sogar komplett umson