Überfälle auf Touristen-Hotels in Tunesien,
Bombenanschläge auf Ferienflieger in Ägypten, Selbstmordattentate vor
Sehenswürdigkeiten in der Türkei. Keine Frage: In den letzten Wochen
und Monaten ist die Welt wieder ein Stück gefährlicher geworden – und
die touristische Landkarte gleichzeitig ein Stück kleiner. Speziell
die Länder Nordafrikas spielen bei den Urlaubsplänen europäischer
Touristen keine Rolle mehr. Nicht einmal bei Stud
Am schwersten hatte sich die AfD mit der Absage
des politischen Aschermittwochs getan. "Viel Geld", habe man
ausgegeben, hieß es in einer ersten Reaktion, sogar Hotelzimmer habe
man gebucht. Und letztlich entscheiden sollte über die Absage die
umstrittene Parteichefin Frauke Petry selbst, hieß es. Man kann davon
halten, was man will. Zumindest hat die Partei nicht den Fehler
gemacht, als einzige an ihrem politischen Aschermittwoch
festzuhalten. Sie hätte dami
Kasse machen und das Klima retten – so schön
kann Kapitalismus sein. Während Tagesgeld höchstens ein Prozent Zins
bringt, versprach der Brennstoffhersteller German Pellets 7,25
Prozent. Er gab Anleihen aus, mehr als 10000 Anleger griffen zu –
viele auch, weil sie die Energiewende unterstützen wollten. Nun
deutet vieles darauf hin, dass ein gehöriger Teil der 372 Millionen
Euro weg sind. (…) Wer bei der Geldanlage auf sein Herz hört,
sollte seinen Kopf ni
Wer stoppt Wladimir Putin? Niemand. Der russische
Machthaber setzt in Syrien alles auf die militärische Karte; wie sehr
er sich von Wirtschaftssanktionen und Drohungen beeindrucken lässt,
zeigen die Annexion der Krim und die Eskalation der Lage in der
Ostukraine: Hat Putin eigentlich nur einen Quadratzentimeter
eroberten Territoriums zurückgegeben? Er wird Assad so lange mit
Bombern unterstützen, bis die Opposition (mund)tot ist. Putins Stärke
gründet auch auf
Das Anliegen ist löblich, doch die Taktik ist
grundverkehrt – oder besser: Mehr kann man gar nicht falsch machen,
als einen Gülle-Euro zu fordern oder Diktate für staatliche Kantinen
einführen zu wollen, um den Fleischkonsum zu reduzieren, als gäbe es
nicht Vorschriften genug im Land. Und auch der Brückenschlag zur
Fastzenzeit ist schräg, mit dem der WWF seine Aktion für Tierwohl und
Klimaschutz begründet. Denn in der christlichen Fastenzeit, die
Im Bieterverfahren zum Verkauf der Lausitzer
Braunkohlesparte von Vattenfall beginnt jetzt die Zeit der großen
Versprechen. Es klingt gut, wenn einer der Interessenten, die
tschechische CEZ, mitteilt, die Arbeitsplätze in den Tagebauen und
Kraftwerken erhalten zu wollen. Das Aber hat CEZ-Chef Daniel Benes
gleich mitgeliefert. Ohne verbindliche Zusagen der Bundesregierung
über die Laufzeiten der Braunkohlemeiler zur Stromproduktion lässt
sich nämlich schlecht kalk
Die Wahlstrategen haben dagegen schon den Abend
des 13. März im Hinterkopf. Bei der Abrechnung könnten die großen
Verlierer plötzlich zu Gewinnern werden, weil sie bei der
Regierungsbildung das Zünglein an der Waage spielen. Da beide
politischen Lager im Moment keine Mehrheit mehr haben, sind neue
politische Farbenspiele gefragt: Schwarz-Grün, Grün-Rot-Gelb oder gar
Schwarz-Rot-Gelb? Die Wahlnacht in einem Monat verspricht viel
Spannung.
Was und wie viel ein Mensch isst, ist in erster
Linie Privatsache. Auch die Frage, ob jemand an saftigen
Lammkoteletts oder an zarten Blumenkohlröschen Gefallen findet, geht
im Grunde niemanden etwas an. Im Grunde. Doch die Lust der Deutschen
auf Fleisch ist inzwischen so enorm, dass die Folgen kaum mehr
ignoriert werden können: Massentierhaltung, die Abholzung von Wäldern
für den Futtermittelanbau, der Ausstoß klimaschädlicher Methangase –
um nur einige Beisp
Wir sind wieder einmal Weltmeister –
Exportweltmeister. Kein anderes Land der Welt hat so viele Waren
ins Ausland geliefert wie Deutschland. Das ist zunächst eine gute
Nachricht, weil dieser inoffizielle Titel die Leistungsstärke der
hiesigen Wirtschaft unterstreicht. Gleichwohl wäre übermäßiger Stolz
oder gar Euphorie unangebracht. Schließlich profitieren die
Unternehmen bei ihren Exporten derzeit massiv von der Geldflut der
Europäische Ze
Die vom WWF vorgeschlagene
Stickstoffüberschussabgabe ist ein sinnvolles Instrument für den
Umweltschutz, wenn das Geld nicht in Schäubles Haushalt fließt,
sondern in die Förderung von nachhaltigen Produktionsmethoden und
artgerechter Tierhaltung. Überdüngung ist ein ernsthaftes Problem
und Ergebnis einer Turbowirtschaft, in der es darum geht, möglichst
viel möglichst schnell zu produzieren. Eine solche Abgabe würde
allerdings neue B&uum