Autofahrer und Heizöl-Kunden können es kaum
fassen. Diskutierte man vor kurzem Spritpreise von zwei Euro, geht es
nun für die Hälfte. Dem einzelnen Verbraucher sei die Entlastung
gegönnt. Volkswirtschaftlich gesehen ist der niedrige Ölpreis dagegen
ein Alarmzeichen. Zum einen zeigt er an, wie schlecht die
Weltkonjunktur gerade läuft. Zum anderen sendet er falsche Signale.
Teures Öl wirkte einst als Innovationspeitsche: Es zwang die
Autoindustrie, spri
Viel mehr darf sich NRW-Innenminister Ralf
Jäger (SPD) nicht mehr erlauben. Dass der Staat in jener
Silvesternacht in Köln seine Bürgerinnen nicht schützen konnte, ist
schon ungeheuerlich genug. Dass der dafür Verantwortliche in der
Landesregierung nun aber auch noch einräumt, er habe schon am
Neujahrsabend von Straftaten größeren Ausmaßes gewusst, bringt Jäger
zusätzlich in die Bredouille. Denn der Innenminister hielt es weder
am 1
Apokalyptiker haben zu Beginn des Jahres 2016
Konjunktur. Selbst in der Wirtschaft, wo doch, wie man glaubt, vor
allem Zahlen und Fakten regieren, melden sich die ersten
Weltuntergangspropheten zu Wort. An ihrer Spitze steht Andrew
Roberts, Chefanalyst der Royal Bank of Scotland. »Verkauft alles!«
rät er den Anlegern und verweist zum Beispiel auf die rückläufige
Entwicklung in China. Der Ball, der in Schanghai ins Rollen gekommen
sei, werde andernorts nicht n
Die widerwärtigen Vorgänge in der Kölner
Silvesternacht haben nun auch den Karneval erreicht. Als erste
Kommune in Deutschland verzichtet die Stadt Rheinberg auf ihren
Rosenmontagszug im Ortsteil Orsoy – mit abstruser Begründung: Die
Verantwortlichen befürchten, dass es in ihrem niederrheinischen
Kleinod zu ähnlichen Vorkommnissen wie in der Millionenstadt hätte
kommen können. Zu viele Flüchtlinge aus Nordafrika lebten bei ihnen.
Das ist der fa
Mit der deutschen Wirtschaft geht es bergauf.
Das besagen zumindest die einschlägigen Kennzahlen. Wie gut das für
Deutschland ist, bleibt wie immer unklar. Denn das
Bruttoinlandsprodukt gibt zwar Aufschluss über die Leistung der
Volkswirtschaft, sagt aber über die Realität des ökonomischen
Zusammenlebens in der Gesellschaft wenig aus. Selbst die
Wirtschaftsverbände, sonst verlässliche Verfechter des BIP als
Wohlstandsmaß, fühlen sich derz
Spätestens im Herbst ist klar geworden, dass der
über Jahre zusammengekaufte und danach wieder zurückgeschnittene
Bilfinger-Konzern kein überzeugendes Geschäftsmodell aufzuweisen hat.
Hatten die beiden früheren Vorstandschefs Herbert Bodner und Roland
Koch noch Wachstums- und Ertragsperspektiven aus dem Zusammenspiel
der verschiedenen Geschäfte versprochen, beendete die neue Führung um
Per Utnegaard diese Hoffnungen abrupt.
Ob der Innenminister von NRW wegen der Kölner
Silvesternacht in noch ärgere politische Not gerät, dürfte den
meisten begrapschten und bestohlenen Frauen egal sein. Personelle
Konsequenzen heilen weder Schmerzen noch Traumata. Man kann nur
hoffen, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die rot-grüne
Landesregierung ihre Versprechen halten: jede Form von sexualisierter
Gewalt in den Blick zu nehmen und Frauen zu schützen, indem der Staat
so früh e
Wenn es eine Gewissheit in den wiederkehrenden
Warnungen zur Terrorbedrohung in Deutschland gibt, dann diese: Die
Zahl der Gefährder, also der gewaltbereiten Extremisten, steigt
beständig, ohne dass Politik und Gesellschaft bislang viel dagegen
tun können.
Damit wächst automatisch auch die Wahrscheinlichkeit eines
Terrorangriffs. Keiner kann heute ausschließen, dass sich die
Terroristen auch unter die Flüchtlinge mischen. Doch die Hauptgefahr
geht eher v
Ein knappes Jahr nach dem Brandanschlag auf eine
geplante Asylunterkunft in Tröglitz (Burgenlandkreis) treten die
Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft auf der Stelle. "Einen
dringenden Tatverdächtigen gibt es weiterhin nicht", sagte Klaus
Wiechmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Damit wird
immer wahrscheinlicher, dass der Fall ungeklärt zu den Akten geht:
Die Untersuchungen de
Megaport Limited (ASX:
MP1) (Megaport), ein Anbieter von softwarebasierter, elastischer
Zusammenschaltung, gab heute bekannt, seine US-Tochtergesellschaft
habe mit der Amsterdam Internet Exchange, B.V. ("AMS-IX") eine
Allianzvereinbarung unterzeichnet, nach der man der exklusive
weltweite Partner für elastische Cloudzusammenschaltung werde. Im
Gegenzug stellt AMS-IX ihre Dienste als Internetknoten ("Peering") in
wichtigen, von Megaport befähigten Märkten