Schwäbische Zeitung: Mut zum Ungewöhnlichen – Leitartikel zu Jamaika

Das Schwarze-Peter-Spiel, wer Verantwortung für das Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche trägt, ist trotz klarer Hinweise in Richtung FDP müßig. Deutschland steckt jetzt in einer schweren Regierungskrise, und es gibt nur zwei Möglichkeiten, über die es sich nachzudenken lohnt: eine schwarz-grüne Minderheitsregierung oder Neuwahlen. In den Verhandlungen haben sich Union und Grüne so deutlich angenähert, dass das […]

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Jamaika:

Wäre ein Jamaikaschrecken ohne Ende wirklich besser gewesen als das Jamaikaende mit Schrecken? Wie hätte ein sich offensichtlich fremd gebliebenes, von unüberwindbarem Misstrauen heimgesuchtes Bündnis vier lange Jahre eine konstruktive und berechenbare Politik machen sollen? Da ist es verständlich, das Experiment, wenngleich in allerletzter Stunde, abzubrechen. So selbstverständlich, wie der Wähler die bereits kurz nach […]

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Jamaika-Aus

Nüchtern betrachtet, ist eigentlich gar nicht so viel passiert, könnte man meinen. Parteien haben sich beraten, ob sie eine Koalition bilden wollen oder nicht. Ein ganz normaler politischer Vorgang zur Bildung einer neuen Regierung also. Somit viel Aufregung um nichts? Nein, die Folgen sind gravierend. Sie gehen weit über die Frage hinaus, ob es im […]

Rheinische Post: Kommentar / Mit Neuwahlen spielt man nicht = Von Michael Bröcker

Jamaika bleibt eine Insel in der Karibik. Eine Regierung in Berlin wird dieses Vierer-Bündnis nach dem in Art und Form ungewöhnlichen Scheitern auf absehbare Zeit nicht mehr. Wer ist der Schuldige? Diesen Titel hat FDP-Chef Christian Lindner öffentlich für sich reklamiert. Seine Erklärung in der Nacht zu Montag war vorbereitet, der Sprechzettel lässt dies vermuten. […]

Börsen-Zeitung: Vergeigt, Kommentar zur EBA von Bernd Wittkowski

Helmut Kohl hat die Europäische Zentralbank (EZB) nach Frankfurt geholt. Angela Merkel schaffte es nicht einmal, die EU-Partner für einen Umzug der vergleichsweise kleinen Regulierungsinstanz European Banking Authority (EBA) von der Themse an den Main zu gewinnen. „Germany: four points!“ bedeutete das Aus schon in der zweiten Runde des ESC (Europäischer Standort-Contest). Der strahlende, im […]

EANS-Adhoc: HTI High Tech Industries AG / HTI trennt sich vom Kunststoffspritzgussbereich und konzentriert sich auf den Geschäftsbereich Aluminiumdruckguss

——————————————————————————– Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. ——————————————————————————– Strategische Unternehmensentscheidungen 20.11.2017 St. Marien, 20. November 2017 – Die im mid-market der Wiener Börse (ISIN AT0000764626) notierte HTI High Tech Industries AG, Gruber & Kaja Straße 1, 4502 St. […]

Stuttgarter Zeitung: zur Wahl des neuen Beamtenbund-Chefs

Das vor der Wahl von Gegnern hochgehaltene Argument, Ulrich Silberbach sei doch kein Beamter, hat in der Praxis keine Bedeutung mehr. Denn der Tarifbereich hat für den Beamtenbund mittlerweile existenziellen Wert. Gerade dort gewinnt er immer neue Mitglieder und kommt auf Augenhöhe mit dem Gewerkschaftsbund. So müssen beide Felder gleichermaßen beackert werden, auch weil Beamte […]

H&D Wireless erhält Fördermittel zur weiteren Untersuchung der Marktbedingungen für seine industrielle IoT RTLS Lösung

H&D Wireless (http://www.hd-wireless.se/), eine führender Internet der Dinge-, Cloud- und Plattform-Systemanbieter, hat von Schwedens Innovationsagentur Fördermittel in Höhe von 500.000 SEK erhalten, um den Bedarf verschiedener Unternehmen nach sowie die Vorteile von H&D Wireless– neuem Enterprise Indoor Real-Time Localisation Service GEPS (http://www.hdwireless.se/images/stories/public_pdf/HD_GEPS_Industry. pdf) zu untersuchen. Der Dienst wurde speziell für die Fertigungsbranche als RTLS für […]

Aachener Zeitung: Vom Acker! SPD und FDP machen nicht mehr mit Bernd Mathieu

Man darf durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass man nicht zueinander passt, dass man keine Einigung erreicht, dass man sich überhaupt nicht leiden kann. Das ist das gute Recht der FDP. Aber warum geht sie vor die Tür und erklärt das Ende der Sondierungen statt zuerst ihren bisherigen Gesprächspartnern lieber der Öffentlichkeit einseitig vor Fernsehkameras? […]