
Nordrhein-Westfalen kommt im gerade vorgestellten INSM-Bildungsmonitor 2026 wieder lediglich auf Platz 14 unter den Bundesländern. Dazu erklärt Veit Ulbricht, Landesvorsitzender der Familienunternehmer in NRW:
„Das Abschneiden Nordrhein-Westfalens ist alarmierend. Besonders besorgniserregend sind die schwachen Ergebnisse bei der beruflichen Bildung, der Internationalisierung und der Schulqualität. Ausbildungsberufe dürfen nicht länger als Berufe zweiter Klasse behandelt werden. Die Situation in den Berufsschulen, insbesondere bei technischen Berufen, ist katastrophal. Wer die berufliche Bildung in Zeiten des Fachkräftemangels vernachlässigt, gefährdet die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.
Die nächste Landesregierung muss die Qualität der Berufsschulen deutlich verbessern. Dazu gehören eine moderne technische Ausstattung, höhere Budgets, mehr Lehrkräfte mit Praxiserfahrung sowie der konsequente Ausbau digitaler Angebote. Dass Nordrhein-Westfalen als Wirtschaftsstandort bei Fremdsprachenkompetenzen, MINT-Fächern und der beruflichen Bildung hinterherhinkt, können wir uns nicht länger leisten.
Der INSM-Bildungsmonitor 2026 zeigt, dass NRW bei den Zukunftsthemen erheblichen Nachholbedarf hat. Für ein Land mit diesem wirtschaftlichen Gewicht ist Platz 14 nicht akzeptabel.“
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmen den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro. Der Landesbereich Nordrhein-Westfalen reicht bis ins südwestliche Niedersachsen und unterteilt sich in zehn Regionalkreise. Landesvorsitzender der Familienunternehmer ist Veit Ulbricht. Er führt gemeinsam mit seiner Mutter die Heinrich Moerschen GmbH in Tönisvorst, ein traditionsreiches Handels- und Serviceunternehmen für Landtechnik.
