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Digital-Staatsministerin Dorothee Bär im Podcast „FRAGEN WIR DOCH!“: „Meine Kinder würden bezweifeln, dass ich Digital Native bin. Für die hatte ich mit drei TV-Programmen eine unglückliche Kindheit.“


 


Die Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt
Dorothee Bär ruft die Deutschen zu mehr Zukunftsoptimismus auf. In
einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast „FRAGEN WIR DOCH!“
für RTL Radio Deutschland und 105–5 Spreeradio sagt Bär: „Das Streben
nach Aufstieg, Veränderung und Verbesserung ist bei uns nicht mehr
da. Wenn man dann mit Ländern konkurriert, in denen Digitalisierung
Aufstieg verspricht, haben wir ein Problem.“ Bär ist überzeugt: „Mit
mehr Begeisterung könnten wir mehr abliefern.“

Im Gespräch mit „FRAGEN WIR DOCH!“ schildert Dorothee Bär den
Mentalitätsunterschied zwischen Deutschen und Amerikanern: „Ich bin
kürzlich nach fünf Tagen SXSW-Digitalkonferenz in Austin zurück nach
Deutschland gekommen und war noch von dem Geist beseelt, dass alle
Lust auf Zukunft haben. Und dann stellen wir in Ingolstadt dieses
Flug-Taxi vor mit Airbus zusammen, mit Unterstützung von Siemens und
Audi – und dann kommt sofort ein Gemeckere nach dem anderen, die
typischen deutschen Nörgler – bis zum Vorwurf des Vaterlandsverrats.“
Die Digital-Staatsministerin stellt klar: „Ich will dafür sorgen,
dass die Bedenkenträger nicht die Oberhand haben.“

Ein Jahr nach der Kritik an ihren Äußerungen zu Flug-Taxis in
einem ZDF-„heute-journal“-Interview verteidigt Bär ihre Position:
„Ich war vom Inhalt meiner Aussage so überzeugt, dass ich wusste,
dass Flug-Taxis kommen.“ Bär: „Das war noch nicht einmal eine
wahnsinnige Vision.“ Dass es dann doch so schnell komme und sie vor
ein paar Wochen den ersten Prototyp habe vorstellen dürfen, habe sie
vor einem Jahr nicht gedacht.

Auch zum Gemeinsinn und zur deutschen Seele äußert sich Bähr im
Interview mit „FRAGEN WIR DOCH!“: „Wir sind sehr satt geworden, denn
uns ist das übergeordnete Narrativ verloren gegangen.“ Bähr: „Das
Kirchturmdenken hat zugenommen. Ich habe in meiner Zeit im
Verkehrsministerium erfahren: Heute geht es bei Ortsumfahrungen nicht
mehr darum, was besser für den ganzen Ort ist, sondern um die Frage
–Betrifft es mein Haus?–„

Bähr äußert sich im „FRAGEN WIR DOCH!“-Gespräch auch zum eigenen
Umgang mit der Digitalisierung: „Meine Kinder würden bezweifeln, dass
ich Digital Native bin. Für die hatte ich mit drei TV-Programmen eine
unglückliche Kindheit.“ Bär: „Mein erstes Handy hatte ich mit 17.“

Trotzdem habe sie sich bereits früh für Technik interessiert und
ihre Eltern damit so genervt, dass sie die neue Technik schnell
bekommen habe: „Ich war eine Heavy-Telefoniererin. Ich kam von der
Schule nachhause und habe mit meinen Freundinnen stundenlang
telefoniert. Mein Vater war Bürgermeister und ich habe das Telefon
blockiert. Er war nie erreichbar, wenn er daheim war.“ Bär: „Ich habe
daraufhin einen eigenen Anschluss in mein Zimmer bekommen.“

Das vollständige Gespräch mit Dorothee Bär hören Sie ab
Freitagmittag in Deutschlands Experten-Podcast „FRAGEN WIR DOCH!“ für
RTL Radio Deutschland und 105–5 Spreeradio auf www.spreeradio.de,
www.rtlradio.de, www.fragenwirdoch.de sowie über Apple Podcasts,
Spotify, SoundCloud und AUDIO NOW.

Pressekontakt:
MAASS-GENAU – Das Medienbüro. Jochen Maass. Tel. 0221 80015946.
eMail: jochen.maass@maassgenau.de

Original-Content von: MAASS-GENAU – Das Medienbüro, übermittelt durch news aktuell

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