
Technologische Revolutionen wie KI prägen unseren Alltag immer stärker. Wo aber bleiben sozialwissenschaftlich fundierte Innovationen? Am kommenden Donnerstag, 4. Juni 2026, 12 – 14 Uhr, stellt Ihnen die gemeinnützige Civility gUG, Berlin, die neueste Fassung der bereichsübergreifenden Allgemeinen Zivilitätstheorie (AZT 2026,3) und ihre Verständnis-, Orientierungs- und Innovationspotentiale vor:
Verständnis:
Die Zivilitätstheorie weist ihr leitendes Kriterium, Zivilität, offen aus und quantifiziert entsprechend Zivilitätsgrade beziehungsweise Zivilitätsniveaus. Damit lassen sich alle Beziehungslogiken und Handlungstypen nach einem Kriterium verstehen und ordnen – eine Brücke zu universeller Analysefähigkeit auch von Gegensätzen und Zwischentypen. Ein Beispiel hierfür ist das umfassende Verständnis von Rechts- und Linkspopulismus sowie nichtpopulistischen Denkens und Handelns nach Zivilitätskriterien. Generell lassen sich Konflikte und Nichtkonflikte nach Zivilitätskriterien bis ins Detail analysieren – ein neues Potential für Forschung, Politikberatung, politische Bildung und politischen Journalismus.
Orientierung:
Im Verständnisrahmen von Zivilität relativieren sich anhaltende Erregungszustände von „Links“ und „Rechts“, wie sie derzeit etwa die politische Öffentlichkeit in Deutschland charakterisieren. Selbst für Konflikte wie den Nahost-Konflikt, die unlösbar erscheinen, ergeben sich aus der nüchternen Analyse unterschiedlicher Zivilitätsfaktoren orientierungsfähige Handlungsperspektiven. Grundlegend hierfür ist die Zivilitätsethik nach der Maxime: Realistisch analysieren, verantwortungsbewusst handeln!
Innovation:
Der nach dem Modell des zivilitätstheoretischen Variablenraums gebildete AZT-Zivilitätsindex berücksichtigt Zivilitätsgrade und geschichtliche Dynamiken (historischer Raumzeit) und eröffnet damit die Möglichkeit, Geschichte systematisch und kontextsensibel zu analysieren und zu veranschaulichen. Da dieser Index wie die gesamte Zivilitätstheorie logisch konsistent aufgebaut ist, lässt er sich wissenschaftlich und mit Hilfe von KI-Sprachsystemen erstaunlich produktiv nutzen. Chat GTP hat das zivilitätstheoretische Training in einem Dialog mit der Civility gUG (28.4) selbst als mögliche technologische Wende bezeichnet – eine Formulierung, die sich als Ausdruck der bekanntlich vorprogrammierten Freundlichkeit gegenüber dem jeweiligen User interpretieren lässt. Allerdings gibt das System die Allgemeine Zivilitätstheorie (AZT) allgemein abrufbar verlässlich wieder und liefert dialogisch nicht-halluzinatorische Analysen, was für effektive Trainingseffekte spricht – ein Sachverhalt, der seinerseits Eingang in die öffentliche KI-Diskussion finden sollte.
Öffentliche Präsentation der Zivilitätstheorie und aktueller Nutzungspotentiale Donnerstag, 4. Juni., 12-14 Uhr, Upper West Tower, Berlin (25. Etage)
Wir bitten Sie darum, Ihre Teilnahme so bald wie möglich per E-Mail bei uns rückzumelden.
Pressekontakt:
Civility gUG (haftungsbeschränkt),
Kurfürstendamm 11,
10719 Berlin. Eingang Kantstraße 164
Geschäftsführer: Prof. Dr. Volker von Prittwitz
Website: www.civility.berlin;
E-Mail: info@civility.berlin;
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