(Ergänzung: Integrationsgesetz: Keine Zweifel an Vereinbarkeit mit der Verfassung)

Bitte beachten Sie, dass die Meldung um ein Zitat im letzten
Absatz erweitert wurde. Er folgt die ergänzte Pressemitteilung.

Das Bayrische Integrationsgesetz auf dem Prüfstand: Morgen beschäftigt sich der
Bayerische Verfassungsgerichtshof mit der Frage, ob das Gesetz, das nach
20-stündiger Debatte mit der Mehrheit der CSU-Fraktion im Dezember 2016
verabschiedet wurde, verfassungskonform ist. Dagegen geklagt hatten die
Fraktionen von SPD und Grüne. In der Klageerwiderung stellt die CSU-Fraktion
klar, dass sie keinerlei Anhaltspunkte dafür sieht, dass das Gesetz im
Widerspruch zur Bayerischen Verfassung steht. Auch die Gesetzgebungskompetenz
ist nach Ansicht der Fraktion in vollem Umfang gegeben.

Dazu Tobias Reiß, parlamentarischer Geschäftsführer und Prozessbevollmächtigter
der CSU-Fraktion:

“Das 2016 im Landtag beschlossene Bayerische Integrationsgesetz ist wichtig,
weil es der Integration eine Richtung gibt. Die Menschen in Bayern erwarteten im
Zuge der Flüchtlingskrise zu Recht von uns, dass wir die entscheidenden Weichen
für ein gutes gesellschaftliches Miteinander stellen.”

“Wir stehen mit dem Integrationsgesetz zu unserer doppelten Verantwortung: Für
die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen und für die von diesen eingeforderte
Achtung unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung.”

“Integration ist keine Einbahnstraße. Wir verfolgen den Ansatz: Fördern und
Fordern. Konkret heißt das, wir unterstützen Flüchtlinge und Migranten
insbesondere mit Sprachkursen sowie mit einem umfassenden Maßnahmenpaket, um den
Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. So haben wir gemeinsam mit der
Bayerischen Wirtschaft bis Ende 2018 fast 220.000 Geflüchtete in Ausbildung oder
Beschäftigung gebracht. Gleichzeitig erwarten wir jedoch, dass alle, die bei uns
leben wollen, unsere Rechts- und Gesellschaftsordnung achten und mittragen und
damit unsere Leitkultur akzeptieren.”

“Bayern ist schon immer das Land der gelingenden Integration. Wir wollen bei uns
keine Parallelgesellschaften, wir wollen keine Zwangs- und Kinderehen, sondern
ein respektvolles Miteinander auf Basis unserer Werte. All das ermöglicht das
Bayerische Integrationsgesetz.”

Pressekontakt:
Ursula Hoffmann
Pressesprecherin
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail: ursula.hoffmann@csu-landtag.de

Andreas Schneider
Stellv. Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2489
Telefax: 089/4126-69489
E-Mail: andreas.schneider@csu-landtag.de

Marcel Escher
Pressereferent und Referent für Social Media
Telefon: 089/4126-2452
Telefax: 089/4126-69452
E-Mail : marcel.escher@csu-landtag.de

Original-Content von: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuell

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