Frank Finanzplanung bewertet reine Batteriespeicher aktuell noch kritisch

Frank Finanzplanung bewertet reine Batteriespeicher aktuell noch kritisch
Die Geschäftsführung von Frank Finanzplanung
 

Batteriespeicher gelten als einer der spannendsten Zukunftsmärkte der Energiewende. Das Unternehmen Frank Finanzplanung hält reine Standalone-Speicher als Kapitalanlage aktuell dennoch für zu risikobehaftet und rät Investoren derzeit bewusst davon ab. Damit setzt das Familienunternehmen ein Zeichen für ehrliche Beratung statt schnellem Abschluss.

Standalone-Speicher verdienen ihr Geld frei am Markt, etwa über Arbitrage und Regelenergie. Anders als bei der Photovoltaik gibt es kein festes Sicherungsnetz. Aus Sicht von Frank Finanzplanung treffen dabei mehrere Unsicherheiten zusammen: eine noch junge Technologie mit knapper Langzeiterfahrung, stark schwankende Ertragsprognosen, mögliche Betriebseinschränkungen über flexible Netzanschlussverträge sowie eine Netzentgeltsystematik, die sich derzeit im Umbruch befindet.

Bei den Netzentgelten hat sich die Lage zuletzt zwar etwas entspannt. Nach aktuellem
Stand bleibt die Befreiung für Speicher mit rechtzeitiger Investitionsentscheidung und
Inbetriebnahme bis zum 4. August 2029 erhalten. Vollständige Sicherheit besteht jedoch
nicht, da die Bundesnetzagentur sich weiterhin Anpassungen vorbehält und das Zeitfenster
eng ist.

Als solideren Weg sieht das Unternehmen kombinierte Projekte aus Photovoltaik und Speicher, sogenannte Grünspeicher. Hier sichert die Photovoltaik eine stabile Erlösbasis, während der Speicher die Vermarktung optimiert. Die zentralen Risiken reiner Speicherprojekte treffen auf diese Struktur nur nachrangig zu.