Freies Denken, Menschlichkeit und Aufklärung: Neue Beiträge aus den „Gedankenräumen“

Freies Denken, Menschlichkeit und Aufklärung: Neue Beiträge aus den „Gedankenräumen“
Gedankenräume – der Blog von Ortrun Lenz über Humanismus, Philosophie und freies Denken. (© Angelika Lenz Verlag)
 

Fünf neue Beiträge im Blog „Gedankenräume“ widmen sich Menschlichkeit, künstlicher Intelligenz, Religionsfreiheit und Persönlichkeiten, deren Denken und Handeln bis heute aktuell geblieben sind.

_Zwischen gesellschaftlichen Fragen und historischen Erfahrungen_

Was sagt unser Umgang mit künstlicher Intelligenz über unser Menschenbild aus? Wie haben sich Menschen die Freiheit erkämpft, eigene Überzeugungen zu vertreten? Und was können Persönlichkeiten der Vergangenheit zu heutigen gesellschaftlichen Debatten beitragen?

Diesen Fragen geht die Verlegerin und Redakteurin Ortrun Lenz in ihrem Blog „Gedankenräume“ nach. Fünf Beiträge aus September und Oktober 2026 verbinden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mit historischen Betrachtungen und humanistischen Positionen.

Freundlichkeit gegenüber Maschinen – eine Frage der Menschlichkeit?

Im jüngsten Beitrag „Warum freundlich sein, wenn es niemandem nützt?“ beschäftigt sich Ortrun Lenz mit einer ungewöhnlichen ethischen Frage: Welchen Sinn hat Freundlichkeit gegenüber einer künstlichen Intelligenz, die möglicherweise überhaupt nichts empfindet?

Ausgangspunkt ist die Debatte über das mögliche Wohlergehen von KI-Systemen. Sie führt zu grundsätzlichen Überlegungen über menschliches Verhalten, moralische Gewohnheiten und die Bedeutung eines respektvollen Umgangs – auch dort, wo keine Gegenleistung zu erwarten ist.

Zum vollständigen Beitrag über Freundlichkeit und KI

Die Freiheit des Denkens musste erkämpft werden

Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Geschichte der Religions- und Gewissensfreiheit.

„Johannes Ronge: Der Mann, der sich mit einem Bischof anlegte“ erinnert an einen katholischen Priester des 19. Jahrhunderts, dessen Protest gegen kirchliche Autoritäten weitreichende Folgen hatte. Ronge wurde zu einer prägenden Persönlichkeit der deutschkatholischen und freireligiösen Bewegung.

Der Beitrag „Wie Menschen sich die Freiheit erkämpften, selbst zu denken“ nimmt die größere historische Entwicklung in den Blick. Die Freiheit, religiöse Lehren infrage zu stellen, eigene Weltanschauungen zu entwickeln und öffentlich zu vertreten, ist das Ergebnis langer gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Viele dieser Errungenschaften erscheinen heute selbstverständlich, obwohl sie über Jahrhunderte hinweg erstritten werden mussten.

Zum Beitrag über die Geschichte des freien Denkens

Humanistische Verantwortung und politisches Gewissen

Zwei Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt der Septemberbeiträge.

Mit „Was Vallabh Patel uns hinterlassen hat“ erinnert Ortrun Lenz an einen humanistischen Autor, der sich mit Fragen der Lebensgestaltung, der Vernunft und der Selbstbestimmung auseinandersetzte. Sein Werk gehört zu den Veröffentlichungen des Angelika Lenz Verlags.

Der Beitrag „Dag Hammarskjöld zum 65. Todestag: Ein Weltpolitiker, wie er heute fehlt“ würdigt den früheren Generalsekretär der Vereinten Nationen, der am 18. September 1961 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Hammarskjölds Verständnis von Verantwortung, seine persönliche Integrität und sein Einsatz für eine unabhängige internationale Diplomatie geben auch 65 Jahre später Anlass zur Beschäftigung mit politischen und ethischen Grundfragen.

Ein Blog für unabhängiges Denken

Die fünf Beiträge zeigen unterschiedliche Zugänge zu einem gemeinsamen Anliegen: der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gewissheiten und der Suche nach tragfähigen humanistischen Orientierungen. Im Blog „Gedankenräume“ veröffentlicht Ortrun Lenz Betrachtungen zu Philosophie, Humanismus, Religionskritik, Geschichte und gesellschaftlichen Entwicklungen. Als Verlegerin des Angelika Lenz Verlags beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Literatur, die eigenständiges Denken und eine selbstbestimmte Lebensführung fördert.

Alle genannten Beiträge und weitere Texte sind unter www.ortrunlenz.de zu finden.