
Das größte Misstrauen gegenüber Künstlicher Intelligenz in der Baukalkulation entsteht oft dort, wo niemand nachvollziehen kann, wie ein Angebotspreis zustande kommt. In der Angebotskalkulation, wo jeder Einheitspreis über Gewinn oder Verlust eines Auftrags mitentscheidet, ist dieses Unbehagen berechtigt. Die Firma gaeb-online aus Walzbachtal hat den neuen KI-PreisNavigator für GAEB-Online 2025 deshalb so ausgelegt, dass er seine Vorschläge offenlegt, statt sie nur auszuspucken.
Jeder Vorschlag mit Beleg
Das Kernstück ist ein Prüfprotokoll, das der KI-PreisNavigator zu jeder Preisübernahme anlegt. Darin ist festgehalten, aus welchen früheren Angebotspositionen sich der vorgeschlagene Einheitspreis ableitet und wie ähnlich dieser zu den neuen Positionen der aktuellen Ausschreibung ist. Ein Ähnlichkeitswert zeigt zusätzlich an, wie sicher sich der KI-PreisNavigator in GAEB-Online 2025 bei der Zuordnung ist. Der Kalkulator muss einem Vorschlag der KI also nicht blind vertrauen, sondern kann in Sekunden erkennen: Beruht das auf einer nahezu identischen Position aus der Preisdatenbank eines früheren Angebotes – oder nur auf einer entfernten Ähnlichkeit, die er besser selbst prüft?
Diese Transparenz macht aus der KI ein Werkzeug, das man einfach kontrollieren kann. Sie verwandelt das flaue Gefühl „die Maschine hat halt irgendwas gerechnet“ in eine überprüfbare Grundlage für jedes neue Angebot. Und sie unterstützt genau dort, wo es zählt: bei der bewussten Entscheidung, ob ein alter Preis für den neuen Auftrag noch passt.
Das Wissen kommt aus dem eigenen Haus
Wichtig für das Vertrauen in die Preisvorschläge ist ihre Herkunft. Der KI-PreisNavigator erfindet keine Preise und greift auch nicht auf anonyme Marktdaten im Internet zurück. Er lernt ausschließlich aus den Angeboten, die der Betrieb selbst abgegeben hat. Ein Vorschlag spiegelt damit die eigene Kostenstruktur und Kalkulationslogik wider – nicht den Durchschnitt irgendeiner Branche oder einer fremden KI-Anwendung in der Cloud. Das erklärt auch, warum die Protokoll-Belege so aussagekräftig sind: Sie verweisen auf die eigene Preishistorie des Unternehmens, nicht auf eine fremde Datenquelle. Mit jedem weiteren gespeicherten Angebot wächst die eigene Preisbasis, und die Vorschläge werden treffsicherer.
Kontrolle behalten, auch bei den Daten
Zur Nachvollziehbarkeit gehört auch die Gewissheit, wo die Daten liegen. Der KI-PreisNavigator arbeitet vollständig auf dem eigenen Rechner oder im Firmennetz; Angebotspreise und Kalkulationsdaten verlassen den Betrieb zu keiner Zeit und wandern nicht zu externen KI-Diensten auf fremden Servern. Wer nachvollziehen will, worauf ein Vorschlag beruht, findet die Antwort also ausschließlich im eigenen Datenbestand – und muss sich keine Gedanken über einen Datenabfluss machen.
Entscheiden bleibt Chefsache
So hilfreich die Belege sind: Sie ersetzen nicht das Urteil des Fachmanns, sondern stützen es. Die KI kennt die konkrete Baustelle nicht, sie bewertet keine Marktveränderungen und keine projektbezogenen Risiken. Das Prüfprotokoll gibt dem Anwender das Material an die Hand, um genau diese Faktoren gegen den Vorschlag abzuwägen und dann selbst zu entscheiden. Wer sich davon überzeugen möchte, kann den KI-PreisNavigator in der Vollversion von GAEB-Online 2025 unverbindlich ausprobieren.
Verfügbarkeit
Der KI-PreisNavigator steht Anwendern einer aktivierten Vollversion von GAEB-Online 2025, 2025 USB oder 2025 TS unter Windows zur Verfügung und lässt sich in der Vollversion unverbindlich testen. In der Demoversion ist ein Test nicht möglich. Angeboten wird die Funktion im Abonnement zu 25 Euro netto je Arbeitsplatz und Monat (300 Euro netto/Jahr).
Über gaeb-online Ulrike Braun entwickelt Software rund um GAEB-Ausschreibungen, die bereits von über 5.000 Kunden zur Kalkulation – etwa mit MS-Excel® – und zur elektronischen Angebotsabgabe genutzt wird. GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar, inzwischen zweisprachig (Deutsch/Englisch) und neben der Einzelplatzvariante auch als USB- und Terminalserver-Version erhältlich.
gaeb-online vertreibt mit der Software GAEB-Online eine Bietersoftware für GAEB-Ausschreibungen. GAEB-Online wird von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit Microsoft Excel, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 eingesetzt.