Häftlinge der JVA-Siegburg sollen Messer bestellt und geliefert bekommen haben – JVA-Leitung stritt mit Polizei über Einsatz mit Schusswaffen

Häftlinge der JVA-Siegburg sollen Messer bestellt und geliefert bekommen haben – JVA-Leitung stritt mit Polizei über Einsatz mit Schusswaffen
 

Nach dem Großeinsatz wegen eines mutmaßlich geplanten gewaltsamen Aufstands von Inhaftierten in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Siegburg werden weitere Details bekannt. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) gab es Hinweise, dass „mehrere Messer“ in die Anstalt bestellt worden sein könnten, einige seien angeblich bereits „geliefert“ worden. Auch von einer Schusswaffe, die in der nächsten Woche „erwartet“ werde, sei die Rede gewesen. Vor Beginn der Durchsuchung kam es nach Informationen der Zeitung zu einem Konflikt zwischen JVA-Leitung und Polizei: Die Anstaltsleitung habe verlangt, dass unterstützende Beamte ohne Schusswaffen in die Zellentrakte gehen. Die Polizei lehnte dies mit Blick auf Eigensicherung und die Erkenntnislage ab, nach der Waffen bereits eingeschleust sein könnte. Erst nach Beratungen vor Ort – unter Einbindung eines Mitarbeiters des Justizministeriums – fiel die Entscheidung, die Durchsuchung mit bewaffneten Polizisten durchzuführen.

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