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HANNOVER MESSE 2017: Mit Industrie 4.0 neue Werte schaffen (FOTO)


 


Roboter, die sich so einfach bedienen lassen wie ein Smartphone.
Maschinen, die aus Fehlern lernen. Energiesysteme, die digital
gesteuert und vernetzt werden. Und im Mittelpunkt: der Mensch. Die
HANNOVER MESSE 2017 zeigt, wo neue Wertschöpfung entsteht, wenn das
digitale Zeitalter in Fabriken und Energiesystemen Einzug hält.

Mit einer Rekordzahl von mehr als 500 Anwendungsbeispielen für
Industrie 4.0, lernfähigen Robotern mit reichlich Feingefühl und
technischen Lösungen für die Energiewende öffnet die HANNOVER MESSE
2017 in rund zehn Wochen ihre Tore. „Die Technologien für eine
erfolgreiche Digitalisierung der industriellen Produktion sind
ausgreift“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der
Deutschen Messe AG. „Jetzt kommt es darauf an, dass die Entscheider
aus Industrie und Energiewirtschaft erkennen, welche direkten und
langfristigen Vorteile sie aus der Digitalisierung für ihr
Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle und ihre Mitarbeiter ziehen
können. Ungewohnte Perspektiven zu eröffnen, das ganze
Wertschöpfungspotenzial der Digitalisierung aufzuzeigen und neue
Märkte zu erobern – dafür steht die diesjährige HANNOVER MESSE mit
dem Leitthema Integrated Industry – Creating Value.“ Vom 24. bis 28.
April werden rund 6 500 Aussteller erwartet. Das Partnerland ist in
diesem Jahr Polen.

Industrie 4.0, Integrated Energy, Digitaler Zwilling, Machine
Learning, Predictive Maintenance, Smart Materials, vernetzte und
kollaborative Roboter (Cobots) – Großkonzerne, aber auch kleine
Unternehmen sind heute mit einer Vielzahl von technologischen
Möglichkeiten konfrontiert, deren Nutzen sie oft nur schwer
einschätzen können. Hier setzt die HANNOVER MESSE 2017 an. Köckler:
„Die weltweit wichtigste Industriemesse bildet alle für die
industrielle Wertschöpfung relevanten Industriezweige ab. Die Grenzen
zwischen Maschinenbau und IT verschwinden. In Hannover erfahren die
Besucher, wie sie die Potenziale der Digitalisierung erkennen und für
sich nutzen können.“

Predictive Maintenance durch lernende Maschinen

Bei der Digitalisierung der Produktion fallen eine große Menge von
Daten an, die an verschiedenen Stellen ausgewertet werden. Durch
Machine-Learning-Technologien werden diese Daten künftig zentral
ausgewertet und an die Maschine zurückgespielt. So erhalten Systeme
die Fähigkeit, sich selbstständig zu optimieren. Damit ist das
maschinelle Lernen ein wichtiges Instrument bei der Einführung der
sogenannten „vorausschauenden Wartung“ (Predictive Maintenance),
einem Schwerpunktthema der HANNOVER MESSE im Rahmen von Industrie
4.0.

Der Mensch im Mittelpunkt

Auch in Zeiten allgegenwärtiger Digitalisierung: Der wesentliche
Faktor für den Unternehmenserfolg ist und bleibt der Mensch. Durch
Industrie-4.0-Technologien werden die Tätigkeiten des Fabrikarbeiters
abwechslungsreicher. Er ist zunehmend Problemlöser, Entscheider,
Innovator und Treiber für mehr Wertschöpfung. Doch auch das geschieht
nicht von allein. Entscheidend ist, dass Qualifizierungsmaßnahmen
Fachkräfte auf die neue Arbeitswelt 4.0 vorbereiten. „In einer agilen
und flexiblen Fabrik wird der Facharbeiter lernen, mit Virtual
Reality und Augmented Reality, Datenbrillen und Tablets umzugehen.
All diese spannenden neuen Werkzeuge der Digitalen Fabrik werden auf
der HANNOVER MESSE 2017 eine prominente Rolle spielen“, erklärt
Köckler.

Intuitiv wie ein Smartphone: die neuen Cobots

Gleiches gilt für die kollaborativen Roboter. Die neueste
Generation der sogenannten Cobots lässt sich so einfach bedienen wie
ein Smartphone, lernt eigenständig hinzu und kommuniziert in der
Cloud. Gerade für kleinere Unternehmen sind sie eine kosteneffiziente
Lösung, um die Chancen von Industrie 4.0 für sich zu nutzen. Die
technischen Möglichkeiten nehmen zu, die Anschaffungskosten sinken.
Ähnlich wie schon heute bei den Drohnen wird sich im Bereich der
Cobots ein Massenmarkt entwickeln, aus dem ganz neue Geschäftsideen
hervorgehen werden.

Digitalisierung treibt neue Geschäftsmodelle

Integrated Industry geht über die intelligente Fabrik hinaus.
Produkte bleiben künftig nach der Auslieferung mit dem Hersteller
vernetzt und versorgen ihn permanent mit wertvollen Daten. So können
Unternehmen zusätzliche internetbasierte Dienstleistungen entwickeln
und auch außerhalb ihrer klassischen Branchengrenzen Märkte erobern.
Auf der HANNOVER MESSE zeigen Zulieferunternehmen, dass sie mit den
Mitteln der Digitalisierung Lösungen anbieten können, die schneller,
innovativer und stärker individualisiert sind als bisher. „In der
Entwicklung ganz neuer Geschäftsmodelle und der Erschließung
entsprechender Märkte liegt das größte Wertschöpfungspotenzial der
Digitalisierung“, sagt Köckler. „In Hannover werden Kooperationen
zwischen IT und Maschinenbau, zwischen Startup und Konzern
geschlossen. Tragfähige 4.0-Geschäftsmodelle, aber auch disruptive
Business-Ideen – das werden wir im April zu sehen bekommen.“

Technologien für die Energiewende

Die Digitalisierung verändert auch die Energiebranche. Sie
ermöglicht den fundamentalen Umbau von alten Kraftwerksstrukturen zu
einer erneuerbaren, dezentralen und effizienten Energieerzeugung und
leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende. Wie sich
der Energiemarkt weiter verändern wird und welche Technologien einen
entscheidenden Einfluss haben werden, präsentieren Unternehmen auf
der HANNOVER MESSE unter dem Motto Integrated Energy. „Die HANNOVER
MESSE zeigt vernetzte Lösungen entlang der gesamten
Energiewertschöpfungskette – von der Erzeugung, Übertragung,
Verteilung und Speicherung bis hin zu alternativen
Mobilitätslösungen“, sagt Köckler.

Polen: Starker Partner in Europa

Innovationen und Wachstum – auf diesen Feldern profiliert sich
Polen, das Partnerland der HANNOVER MESSE 2017. Auf der weltweit
wichtigsten Industriemesse wird sich Polen dem internationalen
Fachpublikum als attraktiver Partner in einer Vielzahl von Branchen
präsentieren. Zentrale Anliegen der polnischen Regierung sind neben
der Reindustrialisierung Polens vor allem die Förderung innovativer
Unternehmen sowie die Erschließung ausländischer Märkte. Rund 150
polnische Unternehmen werden auf der HANNOVER MESSE 2017 erwartet.
Die thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energie und IT.
Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die polnische
Ministerpräsidentin Beata SzydÅ–o die Messe eröffnen.

Köckler: „In Anbetracht der politischen Weltlage ist die
Partnerland-Beteiligung Polens ein wichtiges Signal für die Stärke
der europäischen Gemeinschaft. Die HANNOVER MESSE wird in ihrem
siebzigsten Jahr mehr denn je Bühne für einen fairen und freien
Handel sein – in Europa und in der Welt.“

HANNOVER MESSE – Get new technology first!

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 24. bis 28. April
2017 in Hannover ausgerichtet. Unter dem Leitthema „Integrated
Industry – Creating Value“ ist die HANNOVER MESSE der globale Hotspot
für alle Themen rund um die Digitalisierung der Produktion (Industrie
4.0) und der Energiesysteme (Integrated Energy). Sie vereint sieben
Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, MDA – Motion, Drive &
Automation, Digital Factory, Energy, ComVac, Industrial Supply und
Research & Technology. Polen ist das Partnerland der HANNOVER MESSE
2017.

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von
Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von
329,3 Millionen Euro und einem Ergebnis von 9,4 Millionen Euro im
Jahr 2015 zählt sie zu den fünf größten deutschen
Messegesellschaften. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale
Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE
(industrielle Technologien), die LABVOLUTION mit der BIOTECHNICA
(Labortechnik, Biotechnologie), die CeMAT (Intralogistik und Supply
Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und
Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung
und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit
rund 1 200 Beschäftigten und 62 Sales Partnern ist sie in mehr als
100 Ländern präsent.

Pressekontakt:
Ansprechpartner für die Redaktion:
Onuora Ogbukagu
Tel.: +49 511 89-3 10 59
E-Mail: onuora.ogbukagu@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.hannovermesse.de/de/presseservice/

Twitter: @hannover_messe
LinkedIn: HANNOVER MESSE
Facebook: www.facebook.com/hannovermesse.fanpage/

Original-Content von: Deutsche Messe AG Hannover, übermittelt durch news aktuell

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