– Rekordzahlen für Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis
– 26,50 EUR Dividende pro Stammaktie
– Erstes Quartal 2026 bleibt hinter Erwartungen zurück
Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB präsentiert bei seiner Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2025 erneut Zahlen, die das Vorjahr übertreffen. 2025 überschritt der SDAX-Konzern sowohl im Auftragseingang, als auch zum ersten Mal im Umsatz die 3-Milliarden-Euro-Schwelle. Auch das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) hat das Unternehmen weiter gesteigert. „Diese kontinuierliche Entwicklung ist angesichts der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr erfreulich“, sagt Dr. Bernd Flohr, Vorsitzender des KSB-Aufsichtsrats, vor rund 240 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären. Zu den Herausforderungen zählt Flohr die stagnierende deutsche Wirtschaft, zunehmende handels- und geopolitische Verwerfungen im Exportgeschäft sowie Konjunkturschwächen in großen Märkten wie China und den USA.
Geschäftsjahr 2025
Im Geschäftsjahr 2025 erhöhte KSB den Auftragseingang um 2,9 % auf 3.203 Mio. EUR. Der Umsatz stieg um 2,3 % auf 3.035 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) hat das Unternehmen um 3,2 % auf 252,1 Mio. EUR verbessert. Das Ergebnis, welches durch externe Kosten für die Transformation des bestehenden SAP-Systems auf S/4HANA in Höhe von 26,6 Mio. EUR beeinflusst ist, entspricht einer Rendite von 8,3 %. Die Zuwächse verdankt das Unternehmen vor allem dem starken Neugeschäft des Pumpen-Segments.
Investitionen
KSB hat seine Investitionen im Geschäftsjahr 2025 auf rund 180 Mio. EUR erhöht, um das Wachstum der vergangenen Jahre weiter zu festigen und zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen. Investitionen flossen größtenteils in die Region Europa, gefolgt von den amerikanischen und asiatischen Standorten.
KSB-Aktie
Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 ist auf 166 Mio. EUR gestiegen. Vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisentwicklung schlugen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, eine unveränderte Dividende in Höhe von 26,50 EUR pro Stammaktie und 26,76 EUR pro Vorzugsaktie auszuschütten. Die KSB-Aktionärinnen und Aktionäre stimmten diesem Vorschlag zu. „Die stabile Unternehmensentwicklung hat sich auch im steigenden Aktienkurs widergespiegelt“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung. „Im vergangenen November überschritt die Stammaktie erstmals die wichtige 1.000 Euro-Marke, die Vorzugsaktie folgte im Januar.“
Neuwahlen im Aufsichtsrat
Die Hauptversammlung wählte zwei Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner für eine weitere Amtszeit von je fünf Jahren. Professor Dr. Corinna Salander gehört dem Gremium seit 2018 an, Gabriele Sommer seit 2016. Mit der Neuwahl zählt der Aufsichtsrat der KSB SE & Co. KGaA weiterhin vier Frauen und acht Männer.
Geschäftsjahr 2026
Das erste Quartal 2026 wurde durch die Auswirkungen der geopolitischen Ereignisse im Nahen Osten beeinflusst. Während der Auftragseingang aufgrund eines Großauftrages im Energiemarkt beträchtlich zulegte, wuchs der Umsatz nur geringfügig. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern lag unter dem des Vorjahres.
„Die Weltlage war ohnehin angespannt, doch der geopolitische Konflikt im Nahen Osten bringt seit Februar neue Unsicherheiten und Verwerfungen mit sich“, sagt Timmermann. „Den vielschichtigen Auswirkungen des Konflikts kann ein international agierender Konzern wie KSB sich nicht gänzlich entziehen. Dennoch blicken wir mit Fokus und Zuversicht in die Zukunft.“
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KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf Kontinenten vertreten. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 mit rund 16.800 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 3 Mrd. EUR erzielt.
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