Interview: Vollgas mit Social Media?

Wir sprachen mit Christa Jäger-Schrödl, Geschäftsführerin von futureCONCEPTS, die sich seit vielen Jahren mit dieser Thematik befasst.

Social Communities, Presseportale, Blogs und Twitter – diese neuen Kommunikationsmedien verändern nicht nur die Medienlandschaft, sondern auch das Kommunikationsverhalten der Zielgruppen.

Was bedeutet das für Unternehmer?

Christa Jäger-Schrödl: Social Media bietet den Unternehmern ganz neue Möglichkeiten. Während man früher Produkt- und Unternehmensmeldungen ausschließlich und kontrolliert über die klassischen Medienkanäle zur Zielgruppe brachte, werden sie heute direkt im Internet gepostet, gebloggt und getwittert. Es gab noch nie so viele Kommunikationskanäle, um potentielle Kunden direkt zu erreichen. Der unmittelbare Austausch mit den Kunden hat die Inhalte von Pressemitteilungen, Marketing-Posts und Werbung verändert.

Vielleicht erklärt sich das am ehesten an einem kleinen Beispiel. Die fränkische Newcomer-Hardrock-Band “Hartz fear” bat uns um Unterstützung, um Follower für ihre Facebookseite zu generieren. Wir schafften es in kürzester Zeit und noch vor dem ersten Konzert auf über 1.500 Follower. Jetzt kann die Band mit ihrer Musik und den Veranstaltungshinweisen ihre Facebook-Gemeinde weiter wachsen lassen.

Wichtig für jedes Unternehmen und jedes Projekt in Sachen Pressearbeit und Social Media ist immer die strategische Planung. Interessante Inhalte müssen für die jeweilige Zielgruppe generiert und mediengerecht aufbereitet werden. Entscheidend ist aber, dass die Informationen gesehen werden, dass sich die Zielgruppe dafür interessiert und eine Firmenseite auch Follower findet.

Wie gehe ich es als Unternehmer am besten an, wenn ich mich für Social-Media-Marketing interessiere?

Christa Jäger-Schrödl: Am Anfang steht immer eine gründliche Recherche nach den richtigen Kommunikationsschnittstellen für eine definierte Zielgruppe. Nicht jedes Unternehmen muss twittern oder braucht eine Facebook-Fanpage. Entscheidend für die Wahl der Medien ist die Zielgruppe und ihr Kommunikationsverhalten: Wo sind die Kunden im Netz? Welche Informationsmedien nutzen sie primär? Wie und wo kommuniziert meine Zielgruppe am liebsten?

Wie sieht der nächste Schritt aus?

Christa Jäger-Schrödl: Der nächste Schritt ist bereits die Entwicklung zielgruppengerechter Inhalte für die Kunden und Suchmaschinen. Nur wer auch in Suchmaschinen präsent ist, kann von seiner Zielgruppe gefunden werden. Ob Pressemitteilung, Fachartikel oder Posts aller Art, Suchmaschinen wie Google & Co. lieben Text. Sie durchsuchen kontinuierlich das Internet nach neuen Webinhalten und aktuellen Informationen zu unterschiedlichen Keywords.

Die Nutzer von Social Media suchen ehrliche Informationen, die ihre Fragen beantworten und vielleicht sogar ein Problem lösen.

Wie sieht es dabei mit Keywords aus?

Christa Jäger-Schrödl: Der Einsatz von Keywords dient der Auffindbarkeit der Inhalte in Suchmaschinen. Es gilt darüber nachzudenken, nach welchen Begriffen ein potentieller Kunde suchen würde. Es sind also pragmatische Schlagworte gefragt, wie sie in der Alltagssprache des Kunden vorkommen und sein Interesse beschreiben. Für Damenoberbekleidung beispielsweise wäre das Suchwort “Mode” treffend und wenn es um Leichtmetallräder geht, würde ich “Alufelgen” eingeben.

Und das war es dann schon?

Christa Jäger-Schrödl: Nicht ganz! Jetzt geht es um die Verbreitung der Inhalte. Dafür stehen für PR und Social Media zahlreiche neue Distributionskanäle zur Verfügung, die die Informationen direkt und unmittelbar im Internet kommunizieren. Über Presseportale können Pressemitteilungen direkt veröffentlicht werden. In Expertenforen und Artikelportalen können redaktionelle Beiträge, Vorträge und Präsentationen veröffentlicht werden und Corporate Blogs geben den Infos eine persönliche Note. Auf Facebook und Twitter teasert man die Neuigkeiten oder auch Fachartikel in Form von Kurznachrichten und verknüpft sie mit der Unternehmenswebsite.

Setzt man nicht mehr auf Facebook?

Christa Jäger-Schrödl: Auf Twitter und Facebook kommt es natürlich auf die Anzahl der Follower an und darauf, dass man regelmäßig Interessantes postet. Es gilt die Posts aber auch zu bewerben und in den passenden Facebook-Gruppen zu teilen. Nur wenn wir eine hohe Reichweite erzielen, treffen unsere Posts auf potentielle Kunden. In Sachen Facebook-Marketing arbeiten wir mit persönlichen Einladungen und garantieren unseren Auftraggebern innerhalb von zehn Tagen 500 echte neue Follower.

Was heißt hier “echte Follower”?

Christa Jäger-Schrödl: Es ist bekannt, dass es automatische Klickroboter gibt, die die aktuellen Besucherzahlen in die Höhe treiben. Das lehnen wir grundsätzlich ab. Wir setzen auf ehrliche Inhalte und reale Kontakte.

Weitere Infos finden Sie unter: www.futureconcepts.de

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