Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten
Staaten. Die Reaktionen von Staats- und Regierungschefs auf der
ganzen Welt sind gemischt. Viele deutsche und europäische Politiker
zeigen sich bestürzt und besorgt. Der russische Präsident Wladimir
Putin dagegen hofft nun auf eine Verbesserung der Beziehungen.
Was wird sich außenpolitisch ändern? Was bedeutet die Wahl von
Donald Trump für die internationalen Machtverhältnisse und Allianzen?
Wie
Europa braucht jetzt dringend mehr außen- und
sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit
Der Kandidat der Republikaner, Donald Trump, ist zum neuen
amerikanischen Präsidenten gewählt worden. Dazu erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz
Josef Jung:
"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert Donald Trump zu seinem
Wahlsieg und hofft auf eine gute und enge Zusammenarbeit zwischen
Deutschland und Amerika unter seiner P
Zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl erklärt
Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische
Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstandsdachverbands
European Entrepreneurs (CEA-PME):
"Amerika hat anders gewählt, als fast ganz Europa es erwartet hat.
Mit der Wahl von Donald Trump wollen viele Amerikaner offensichtlich
dem Establishment in Washington die rote Karte zeigen. Wer will, dass
das Volk entscheidet, muss Brexit und die ame
Der Europapolitiker Elmar Brok (CDU) erwartet
nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten spürbare Auswirkungen
auf das transatlantische Verhältnis. "Bei TTIP sehe ich jetzt
geringere Chancen als mit Hillary Clinton", sagte der Vorsitzende des
Außenausschusses im EU-Parlament dem Westfalen-Blatt (Bielefeld).
Den Ausschlag für den Stimmungsumschwung in den USA hat nach Broks
Einschätzung die "E-Mail- und FBI-Affäre" gegeben. "
Justizminister Heiko Maas (SPD) hat den Ausgang
der US-Wahl als "bittere Warnung" für Deutschland und Europa
bezeichnet. "Wir müssen die Ursachen für Angst, Hass und Abschottung
noch entschlossener bekämpfen. Wir müssen die Abstiegsängste der
Mittelschicht ernst nehmen, mehr für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt tun und die Globalisierung sozial verträglich
gestalten", sagte Maas der in Düsseldorf erscheinenden "Rheini
Vielleicht ist es noch zu früh, den USA nach »9/11«
jetzt ein »11/9« zu attestieren – zu fern scheint die Vorstellung
einer Präsidentschaft Trumps derzeit noch, zu schwer wiegt der
Schock. »Ich verstehe meine eigenen Leute nicht mehr«, sagt die
US-amerikanische Politologin Joyce Mushaben im Interview mit dem
Deutschlandfunk, und bittet den Moderator am Ende des Gesprächs, ihm
ein Flugticket zu schicken. Was bis gestern Abend noch eine
sche
Erst am Montag hatte Bundespräsident Joachim Gauck
ein langes Gespräch mit Can Dündar geführt, dem Ex-Chefredakteur der
unabhängigen türkischen Tageszeitung "Cumhuriyet". Dass Gauck einen
Mann empfing, der in seiner Heimat im Gefängnis säße, ist ein
beachtlicher und klarer Protest eines deutschen Staatsoberhauptes.
Und nun erinnert ein Staatsminister des Auswärtigen Amtes zudem
daran, dass "alle kritischen Geister" in D
Oft weiß man schon lange vor der Trennung, dass die Beziehung
nicht mehr zu retten ist. Aber keiner will es aussprechen, denn erst
dann wird es real und damit unumkehrbar. Zwischen der Türkei und
Europa ist es nicht anders. Die Regierung in Ankara hat die türkische
Demokratie erst zu einer Demokratur und dann zu einer Autokratie
umgebaut; nun verwandelt sich die Türkei vor unseren Augen in eine
Diktatur.
"Der deutsche Außenhandel hat sich mit starken
Ausschlägen nach oben und unten auf der Exportseite im 3. Quartal
insgesamt stabil entwickelt." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident
des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA),
heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.
Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für
September 2016 bekannt gegeben. Demnach betrug de