Mit Militärschlägen, die sowohl gegen den IS wie
die kurdische PKK im Irak gerichtet sind, sowie der offiziellen
Aufkündigung des türkisch-kurdischen Friedensprozesses versucht der
türkische Präsident Erdogan seine Macht nach innen und außen zu
sichern. Es ist eine kurzsichtige und extrem gefährliche Strategie.
Von nun an ist Erdogan in einem Mehrfrontenkampf: gegen den IS, gegen
die Kurden jenseits und gegen die Kurden diesseits der türkischen
Recep Tayyip Erdogan spielt mit dem Feuer: Mit
der "Kriegserklärung" an die kurdischen Separatisten macht der
türkische Präsident den Konflikt in Syrien und dem Irak noch
unübersichtlicher, er bringt sein eigenes Land in Gefahr und die Nato
in eine absurde Lage. Denn er bekämpft letztlich diejenigen, die die
Nato als Verbündete gegen die Terrormiliz IS aus gutem Grund
militärisch stärkt. Vieles spricht dafür, dass Erdogans Vorgehen
inn
Recep Tayyip Erdogan hat es tatsächlich getan:
Der türkische Staatspräsident hat den Friedensprozess seiner
Regierung mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK aufgekündigt – und
sein Land damit ganz bewusst einem Drei-Fronten-Krieg näher gebracht:
Im Inneren ist die PKK nun wieder offiziell zum Feind geworden;
außerhalb der eigenen Grenzen bombardiert die Türkei absurderweise
sowohl den Islamischen Staat (IS) – als auch dessen bedeutendste
Widersacher: kurd
Türken in Deutschland sollten »auch Hegel, Kant und
Goethe verstehen«. Das sagte Recep Tayyip Erdogan, damals noch
türkischer Premier, als er 2012 die neue Botschaft seines Landes in
Berlin eröffnete. Zuvörderst Hegel scheint der heutige
Staatspräsident eine Menge abgewinnen zu können. Hatte doch der
preußische Staatsphilosoph dem Kriegszustand eine »höhere Bedeutung«
zugemessen, da dieser »die sittliche Gesundheit der V
Wer sich gefragt hat, was der türkische
Präsident Erdogan mit seinen Attacken auf den Islamischen Staat in
Syrien und die kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak im Sinn hat,
ist nun klüger. Kurz vor dem Treffen der Nato-Botschafter in Brüssel
hat der starke Mann in Ankara den seit zwei Jahren laufenden
Friedensprozess mit den Kurden für beendet erklärt. Es geht ihm also
darum, den mehr als 30 Jahre andauernden Konflikt mit der PKK mit
Waffengewalt zu entsch
Nicht nur der irakische Kurdenführer Massud Barsani
hat Sorge vor einer Eskalation zwischen der türkischen Regierung und
der PKK. Aber seine ist besonders groß. Denn mit dem Kollaps des
Friedensschlusses zwischen Ankara und der Guerillatruppe gerät auch
seine Aussöhnung mit Staatspräsident Erdogan in Gefahr. Denn dieser
beschuldigt die nordirakischen Kurden, mit der PKK gemeinsame Sache
zu machen. Wie kein anderer aber braucht der Iraker den Türken, um
m
Barack Obama hat mit dem Staatsbesuch in der
Heimat seines Vaters endlich getan, worauf viele schon lange gewartet
hatten. Der US-Präsident wandte sich einem Kontinent zu, der sich von
der Supermacht sträflich vernachlässigt fühlte. So jedenfalls klang
der Tenor afrikanischer Kommentatoren vor der ersten Reise Obamas
nach Kenia und Äthiopien. Während China vorausschauend in den
schwarzen Kontinent investiert, um sich den Zugriff auf dessen reiche
Bodenschät
NSA-Direktor Michael Rogers hat erstmals auf die
jüngsten Spionagevorwürfe aus Deutschland reagiert. Auf Fragen des
ZDF lehnte er zwar eine konkrete Stellungnahme zu Einzeloperationen
ab, rechtfertigte aber das Ausspähen anderer Staaten aus politischen
und strategischen Gründen: "Es gibt Gründe für alles, was wir tun,
und die sind jeweils eng verbunden mit einer spezifischen Zielvorgabe
für die Nationale Sicherheit." Jede Nation versuche, "d