"Die deutschen Exporte wachsen weiterhin auf
solidem Niveau. Dass die Außen-handelszahlen nun nicht allzu
berauschend ausgefallen sind, liegt besonders an der Stagnation der
Eurozone, die unser Sorgenkind ist und auch bleibt." Dies erklärt
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung
des deutschen Außenhandels.
– KfW Research hebt Prognose für 2015 auf 1,3% an
– Wachstum endlich wieder auf breiterer Basis
– Positive Beiträge von privatem Konsum, Investitionen und
Außenhandel
Nach zwei Jahren des Rückgangs ist das Wachstum im vergangenen
Jahr vorsichtig in die Eurozone zurückgekehrt, das
Bruttoinlandsprodukt legte um 0,9% zu. 2015 dürfte sich diese
Entwicklung verstärken. KfW Research prognostiziert für das laufende
Jahr ein Plus von 1,3%
Vom 27. März bis 1. April 2015 trafen sich
Abgeordnete aus 127 Mitgliedsparlamenten zur 132. Versammlung der
Interparlamentarischen Union (IPU) in Hanoi, Vietnam. Die seit 1889
gegründete IPU bietet ein Dialogforum für aktuelle politische,
wirtschaftliche und soziale Themen von internationalem Interesse für
Parlamentarier aus 166 Ländern wie unter anderem Schutz und Achtung
der Menschenrechte, Förderung von Frieden, Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit sowie na
Der neue griechische Premier Alexis Tsipras hat
Russlands Präsident Putin einen Antrittsbesuch abgestattet. In Berlin
und Brüssel hat diese Nachricht so viel Aufregung verursacht, dass
man meinen könnte, es handle sich um eine Weltverschwörung. Wer aber
fürchtete, das EU-Mitglied Griechenland werde von Moskau gekauft,
kann sich nun entspannt zurücklehnen. Statt des erwarteten
Milliardenkredits gab es nur ein Kulturabkommen und eine Erklärung
zum 70. Jahres
Der erste Impuls lässt an Ferguson denken. Die
brutale Polizeigewalt gegen einen Unbewaffneten scheint genau dem
Muster zu entsprechen, das in dem Schwarzen-Vorort von St. Louis
wochenlange Rassenunruhen auslöste. Hier wie dort tötete ein weißer
Polizist wegen einer Bagatelle einen schwarzen Mann. In beiden Fällen
zückte der Beamte die Dienstwaffe und feuerte auf einen wehrlosen
Menschen. Klar ist: Sowohl der Bundesstaat Missouri als auch South
Carolina haben
Noch ein Vorfall wie in Ferguson – das ist der
erste Gedanke. Die brutale Polizeigewalt gegen den unbewaffneten
Walter Scott in North Charleston scheint dem Muster zu entsprechen,
das in dem Schwarzen-Vorort von St. Louis wochenlange Unruhen
auslöste. Doch während in Ferguson Polizei und Justiz alles dazu
taten, den Beamten vor einer Strafverfolgung zu schützen, stellt sich
die Situation in North Charleston ganz anders dar: Der Todesschütze
Michael Slager sitzt hinter G
Das bizarre Holzkreuz, das sich der
bosnisch-serbische Ex-General Tolimir zur Urteilsverkündung um den
Hals gehängt hat, konnte bestenfalls die Fotografen irritieren – die
Richter des UN-Tribunals in Den Haag blieben unbeirrt: Der Mann ist
Mittäter eines Massenmordes und Kriegsverbrechens. Und sie verhängten
die einzig mögliche Strafe dafür: lebenslange Haft. Fast 20 Jahre
nach dem Massaker von Srebrenica erfahren damit zumindest die
Hinterbliebenen der fast 8
Mit seiner Aufwartung bei Wladimir Putin sucht
Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras einen neuen Verbündeten.
Das ist sein gutes Recht. Ob der Flirt mit dem russischen Präsidenten
allerdings auf lange Sicht klug ist, steht auf einem anderen Blatt.
In Brüssel, Paris und Berlin ist die Reise als das angekommen, was
sie sein soll: eine Drohgebärde, eine Provokation. Doch mit dem Trip
tut Tsipras weder sich noch seinem Land einen Gefallen. Öffentlich
die EU-Sankt
Man kann es dem griechischen Regierungschef
Tsipras nicht verübeln, dass er sein Heil und das seines Landes auch
in Russland sucht. Das Wasser reicht den Griechen ökonomisch wie
finanziell bis zum Hals. Nur, in Russland steht es auch nicht gerade
zum Besten. Aufgrund der verhängten EU-Sanktionen wegen der
Ukraine-Politik von Präsident Putin ist das Land in eine schwere
Wirtschaftskrise gerutscht. Das gestrige Treffen ist also eine Art
Treffen der Verlierer gewesen. Wir
Anders als so oft mündet die Tat des Polizisten
diesmal in eine Mordanklage. Doch es bleibt dabei: Amerikas Polizei
tötet zu oft. 2013 erschoss sie mindestens 458 Menschen – mehr als
einen Menschen pro Tag. Einer der Gründe, weshalb die US-Polizei bei
so vielen Einsätzen schießt: Zu viele Amerikaner sind schwer
bewaffnet. 2014 wurden 46 US-Polizisten im Dienst erschossen.
Rezepte, die US-Polizei wieder weniger gewalttätig zu machen, liegen
längst auf d