Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu deutschen U-Booten für Israel

Die Sicherheit des Staates Israel darf
Deutschland nicht gleichgültig sein. Diese Maxime gilt für alle
deutschen Regierungen seit Konrad Adenauer. Eingedenk der
historischen Schuld für den Holocaust der Nazi-Diktatur, der sechs
Millionen europäische Juden das Leben kostete, stehen deutsche
Regierungen in einer besonderen Verantwortung für die Sicherheit des
Staates Israel. Diskret gehandhabte Rüstungslieferungen, wie das
jetzt genehmigte U-Boot für die i

WAZ: Flüchtlinge in einer tödlichen Falle. Kommentar von Gudrun Büscher zu Jarmuk

Die letzten 16000 Bewohner des palästinensischen
Flüchtlingslagers Jarmuk nahe des Zentrums von Damaskus sitzen in
einer tödlichen Falle. Es gibt kein Wasser, keine Nahrung, keine
Medikamente. Die Menschen werden aufgerieben in einem Kampf zwischen
Pest und Cholera – dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad und der
islamistischen Mörderbande "IS". Ihr Schicksal, das ist sicher, ist
beiden Parteien völlig gleichgültig. Auch deshalb verhallen die Rufe

neues deutschland: Kuba und die Terrorliste der USA: Irrsinniges Feindbild¶

Es ist ein Aberwitz der Geschichte: Kuba auf der
Terrorliste der USA. Fraglos hat die kubanische Regierung
Befreiungsbewegungen von Angola bis Mosambik militärisch unterstützt
und für Maurice Bishop in Grenada den ersten Flughafen der Insel
gebaut – mit Terror hatte das freilich nichts zu tun. Niemals haben
die USA einen Beweis angetreten, dass von der Karibikinsel auch nur
ein Terroranschlag ausging oder eine Kampfdrohne startete. Barack
Obama und seine Administration sehe

neues deutschland: Castro-Berater: „Wir reden mit Obama, nicht mit Marionetten“

"Der Dialog mit den USA, der von der kubanischen
Bevölkerung begrüßt wird, stützt sich auf gegenseitigen Respekt, die
Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten und die Respektierung
internationalen Rechts." Kubas Präsidentenberater Abel Prieto erklärt
im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues
deutschland" (Samstagausgabe), warum bei allen Differenzen mit der
US-Regierung Gespräche geführt werden, aber nich

Deutsche Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance / Germany Trade& Invest auf der Hannover Messe 2015

Das Zukunftsthema Industrie 4.0 ist laut
einer Umfrage der Deutschen Messe und Germany Trade & Invest bei
siebzig Prozent der befragten deutschen Unternehmen längst
Gesprächsthema. Im Rahmen einer Online-Befragung im Vorfeld der
Hannover Messe 2015 wurden über 150 Entscheider aus deutschen
Unternehmen zur Rolle von Industrie 4.0 befragt. Die Meinung, dass
neue Geschäftsmodelle im Bereich der sogenannten Smart Services
(intelligente Dienstleistungen) die Position de

Westfalen-Blatt: zur EZB-Politik

Kein Finanzminister in der Euro-Zone wird sich
über die Mini-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB)
beschweren. Die Staaten sind doch die Hauptgewinner, wenn EZB-Chef
Mario Draghi den Kontinent mit Geld flutet. Die Kosten für den
Schuldendienst sinken immer weiter. Davon profitieren soll vor allem
die Wirtschaft in den Krisenländern, die nicht zum Erliegen kommen
soll. Nur: Irgendjemand muss die Zeche zahlen. Die kommenden
Generationen werden für die Schu

Allg. Zeitung Mainz: Cyber-Dschihad / Kommentar zu islamischen Hackerattacken

"Je suIS IS". Die Botschaft der Cyberattacke auf den
französischsprachigen Weltsender "TV5 Monde" lässt an Eindeutigkeit
nicht zu wünschen übrig. Natürlich vermögen die Datenterroristen
nicht den gleichen Schrecken zu verbreiten wie das
Exekutionskommando, das die Karikaturisten von Charlie Hebdo
bestialisch hingerichtet hat. Es ist auch noch nicht endgültig
geklärt, ob die Attacke wirklich vom IS verübt worden ist oder von
s

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tsipras/Putin/EU

Die Sorge, Wladimir Putin könnte mit einem
Milliardenkredit für die geldhungrigen Griechen einen Keil in die EU
treiben, stellte sich als gegenstandslos heraus: Man habe gar nicht
um Hilfe gebeten, versicherte Alexis Tsipras, schließlich fahre er
"nicht als Bettler" durch die Welt. Griechenland wolle seine
Finanzprobleme im Rahmen der EU lösen.

Viel Lärm um nichts, so könnte man die Aufregung über die
Moskaureise des griechischen Premiers

neues deutschland: Tsipras– Moskau-Reise und die Reaktionen: Erpressung statt Entspannung¶

Über die Moskau-Reise von Alexis Tsipras ist viel
gesagt worden. Leider meist das Falsche. Ein Ex-Bundesminister sprach
gar von »außenpolitischer Erpressung« durch Griechenland – in
Wahrheit waren die Drohungen in Richtung Athen die Akte der
»außenpolitischen Erpressung«. Denn nicht Alexis Tsipras hat eine
rote Linie überschritten, als er sich mit Putin traf, sondern jene,
die mit ihren Reisewarnungen Griechenland faktisch die außen- und

Petry: Tsipras ist jedes Mittel recht

Zum Besuch des griechischen Regierungschefs in
Moskau erklärt die Sprecherin der Alternative für Deutschland:

Das außenpolitische Doppelspiel von Alexis Tsipras zeugt von wenig
Würde und offenbart, dass ihm nahezu jedes Mittel zu sein scheint, um
an Geld aus Brüssel heranzukommen. Dabei ist es augenscheinlich egal,
dass er mit seinem Spiel zwischen Brüssel und Moskau langfristig den
Interessen und dem Ruf seines eigenen Volkes schadet. Nebenbei das
kommende