Wer angesichts der Kämpfe um Kobane vor einen
neuen Srebrenica warnt, hat Recht: In der umkämpften Stadt droht ein
Massaker, während die Welt zusieht. Dabei mit dem Finger auf die
Türkei zu zeigen, ist richtig, aber auch zu kurz gegriffen. Das
Nato-Mitglied hätte zwar das größte Interesse daran, den Vormarsch
der IS-Miliz an der eigenen Grenze zu stoppen. Ankara aber spielt auf
Zeit. Zum einen hält der Vormarsch der Islamisten die mit der PKK
verb&u
Nun ist es eine Grüne, die Fraktionsvorsitzende
Katrin Göring-Eckardt, die den prominentesten Aufruf jenseits des
parteipolitisch konservativen Lagers für eine deutsche Beteiligung an
einem Bodenkrieg gegen die Terrormiliz IS startet. In ihrem
Geburtsland DDR war Göring-Eckardt in der FDJ, studierte später aber
Theologie. Im vereinten Deutschland engagierte sie sich in
Spitzenämtern der EKD. Göring-Eckardt gehört zum Realo-Flügel der
Grünen
Es graust einem bei dem Gedanken, dass
täglich Menschen verhungern. Aber es werden weniger. Und das bei
einer wachsenden Weltbevölkerung. Natürlich dürfte es angesichts der
Ressourcen eigentlich keinen Hunger geben. Und viel zu langsam
verlaufen die positiven Entwicklungen. Sie sind aber sichtbar. Und
damit auch: Eine Welt ohne Hunger ist möglich. +++
"Die Wiederwahl von Präsident Evo Morales, Kandidat
der Bewegung zum Sozialismus (MAS), und der deutliche Sieg mit über
60 Prozent der Stimmen zeigen nicht nur die Unterstützung der knapp
6,3 Millionen wahlberechtigten Bolivianerinnen und Bolivianer,
sondern auch den Erfolg einer Politik, die es sich zur Aufgabe
gemacht hat, die sozialen Interessen der Mehrheit der Bevölkerung auf
die Tagesordnung zu setzen", erklären Heike Hänsel,
entwicklungspolitis
Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag,
Gregor Gysi, hat sich strikt gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an
etwaigen militärischen Maßnahmen gegen die Terrormiliz Islamischer
Staat gewandt. In einem Positionspapier, das der Tageszeitung »neues
deutschland« (Dienstagausgabe) vorliegt, heißt es: »Deutschland darf
sich in diesem Falle ohnehin aus einem historischen Grund nicht
beteiligen.« Die Bundesrepublik dürfe »niemals Bestandte
Vietnams Premierminister Nguyen Tan Dung wird an
diesem Dienstag, 14. Oktober 2014, zu einem zweitägigen Staatsbesuch
in der Bundesrepublik erwartet. Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs
wird Premierminister Dung nach Stuttgart und Berlin reisen. Der
Deutschlandbesuch gehört zu einer Besuchsreihe mehrerer europäischer
Länder einschließlich Belgien und des Vatikans. Darüber hinaus sind
Treffen mit Vertretern der EU und die Teilnahme am 10.
Asien-Europa-Gipfeltr
Aus Sicht des US-Botschafters in Deutschland, John
B. Emerson, hat sich das deutsch-amerikanische Verhältnis nach der
NSA-Affäre wieder positiv entwickelt. "Es gab ein paar Bodenwellen,
so dass es durchgeschüttelt wurde", sagte der Diplomat der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). Aber jetzt
sei es wieder sehr gut. Präsident Obama und Kanzlerin Merkel würden
auf vielen Feldern sehr eng zusammenarbeiten, so Emerson weiter. Dazu
Angela Merkels dunkle Ahnung, dass die jetzigen
Pläne der Nato für Afghanistan zu kurz greifen könnten, ist
berechtigt. Der Irak ist das beste Beispiel: Die Amerikaner, die das
alte Machtgefüge dort zerstört, aber kein neues aufgebaut hatten,
zogen viel zu früh ab und hinterließen ein Vakuum. In ihm konnten
Fanatiker wie die der IS gedeihen. Man könnte auch Libyen nennen, wo
der Westen zwar half, Gaddafi wegzubomben, den Boden des Landes aber
erst
Alle Sympathien gelten dem kleinen mutigen
Militärkontingent aus kurdischen Frauen und Männern, das in dem
Städtchen Kobane an der türkisch-syrischen Grenze der Killerarmee des
Islamischen Staat Widerstand leistet. Diese Solidarität hat sich auf
all das übertragen, was wir allgemein mit Kurdistan in Verbindung
bringen. Europaweit werden die Demonstrationen der Kurden von der
jeweiligen Staatsgewalt mit Wohlwollen beobachtet und nur selten
verboten. Das war mal
So kaltschnäuzig läuft das im Kreml. Da tagt der
Präsident am Samstag mit den ständigen Mitgliedern des
Sicherheitsrates. Tagesordnungspunkte des Routine-Briefings: Ebola,
IS, Ukraine und USA. Mehr erfährt die Welt nicht. Im Anschluss trifft
sich Wladimir Putin mit Verteidigungsminister Sergej Shoigu zu einer
Arbeitssitzung. Shoigu berichtet dem Oberbefehlshaber von einer
erfolgreichen "Trainingsphase" russischer Truppen im südlichen
Militärbezi