Wer ist schuld? Darf man die Frage überhaupt so
stellen? Sind nicht alle für diesen Absturz mitverantwortlich, die
den Konflikt in der Ostukraine anheizen, um in ihren Ländern das
eigene Süppchen zu kochen – unfähig, ins friedensstiftende Gespräch
zu kommen, unwillig, schmerzhafte Kompromisse zu schließen? Wer ist
schuld? Die Frage stellt sich auch in Israel und im Gazastreifen. Es
sieht so aus, als würden Regierungen von Randaktionen zu Reaktionen
Spätestens mit dieser Tragödie ist der Krieg um die
Einheit der Ukraine und die politische Dominanz in Kiew und Donezk
nicht länger ein rein europäisches Problem. Es reiht sich ein in die
Weltkrisen im Nahen Osten, in Afghanistan/Pakistan und in Teilen
Afrikas. Weil die Gefährdungen für Frieden, Wohlfahrt und Handelswege
unserer auf Globalisierung getrimmten Wirtschaft weit über die
jeweilige Region hinauswirken.
Mittlerweile scheint klar, dass offensichtlich
sogenannte Separatisten in der Region Donezk für den Abschuss der
malaysischen Boeing 777 verantwortlich zeichnen. Das Ganze war
womöglich ein tödliches Versehen. Doch ob es nun wirklich Putins
Satrapen waren oder die nicht minder barock vorgehenden ukrainischen
Armeevertreter, die diese Tragödie zu verantworten haben, ist beinahe
schon unerheblich. Denn viel schwerer wiegt, dass im vorgeblich
aufgeklärten und vernetzt
Wladimir Putin hat recht: Ohne den Krieg im Osten
der Ukraine hätte es das Unglück von Flug MH17 mit hoher
Wahrscheinlichkeit nie gegeben. Allerdings ist dieser Satz
ausgerechnet aus seinem Mund unglaublich zynisch. Putin ist nicht der
alleinige, aber der hauptsächlich Verantwortliche für die Lage in
Donezk und Lugansk. Sollte der Verdacht zu belegen sein, dass die
Separatisten für den Abschuss verantwortlich sind, erntet Russlands
Staatschef jetzt die giftigen Fr&
Die Eskalation der Gewalt nimmt erschreckende
Ausmaße an. Und man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass auch
die zweite israelische Bodenoffensive im Gazastreifen seit 2009 den
Nahost-Konflikt nicht lösen wird. Kein Staat der Welt kann zulassen,
dass ganze Landesteile immer wieder unter Raketenbeschuss liegen. Ein
Staat muss seine Bürger schützen. Aber wer schützt die Menschen im
Gazastreifen? Es ist richtig, dass die israelische Armee warnt, bevor
sie das Haus
Es gibt noch keine Gewissheit, doch es gibt eine
erdrückende Zahl von Indizien: 298 Menschen, viele von ihnen auf dem
Weg in den Urlaub, wurden in zehn Kilometern Höhe von einer Rakete
getötet. Der Tod kam im Schlaf, beim Lesen, beim Spielen. Dieses
abscheuliche Verbrechen lässt niemanden unberührt. Trauer und Wut,
Entsetzen und Verunsicherung, möglicherweise auch Angst vor dem
eigenen Urlaubsflug – von einer Sekunde auf die andere ist ein Krieg
ganz nahe. Kr
Der CDU-Europapolitiker Elmar Brok erwartet,
dass nach dem mutmaßlichen Abschuss der Passagiermaschine über der
Ukraine der Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin
zunehmen wird. »Der Druck auf Putin wird dramatisch steigen. Russland
muss die Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine sofort
beenden«, sagte Brok dem Bielefelder WESTFALEN-BLATT
(Samstagsausgabe).
»Sollte sich herausstellen, dass die Separatisten für den Absch
– Forderungen der G20-Wirtschaftsverbände vor dem
G20-Handelsminister-Treffen
Gemeinsam mit den führenden Wirtschaftsverbänden der G20-Staaten
hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Empfehlungen
erarbeitet, die sich an die Staats- und Regierungschefs der G20
richten. Zentrale Forderung ist, die Doha-Verhandlungen der
Welthandelsorganisation WTO zügig abzuschließen.
"Nur dann können neue, für das heutige Welthandelssystem
Der Weltmeister-Titel hat das ganze Land in Hochstimmung versetzt.
Selten so viele Menschen beurteilen ihre persönliche wirtschaftliche
Lage als gut (62 Prozent; schlecht: 8 Prozent; teil/teils: 30
Prozent), und auch die wirtschaftliche Situation des Landes insgesamt
wird sehr positiv gesehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird jetzt
auf der +5/-5-Skala mit einem Durchschnittswert von 2,8 beurteilt.
Das ist ihr bester Wert bisher überhaupt, ein Zehntel mehr als sie
unmittelbar
Sperrfrist: 18.07.2014 00:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Nach den jüngsten Enthüllungen über die Spionageaktivitäten der
USA ist nur noch gut jeder Dritte (35 Prozent) der Meinung, dass man
dem amerikanischen Bündnispartner vertrauen kann. Im Vergleich zu
Umfragewerten von Juni 2014 ist diese Zahl um drei Prozentpunkte
gesunken. Eine Mehrheit von 58 Prozent sieht in d