Studie Welthandel: Zölle haben sich seit 2024 fast verdoppelt – Lieferketten im Umbruch

Studie Welthandel: Zölle haben sich seit 2024 fast verdoppelt – Lieferketten im Umbruch

– Das durch Protektionismus betroffene Handelsvolumen hat sich seit 2024 fast verdreifacht, vor allem aufgrund der neu eingeführten Zölle (2024: 179, bis Oktober 2025: 309)
– Handelsbeschränkungen betreffen fast 20 % der weltweiten Importe und Waren im Wert von schätzungsweise 2,7 Billionen US-Dollar
– Deutschland: Ein Viertel der deutschen Ausfuhren ist von Zöllen betroffen, 2023 waren es nur 2 %
– "Friendshoring" immer wichtiger: Handel zunehmend zwis

Grüne Jugend in NRW fordert stärkere Abgrenzung von Wüsts CDU – Kritik am Sicherheitspaket

Grüne Jugend in NRW fordert stärkere Abgrenzung von Wüsts CDU – Kritik am Sicherheitspaket

Köln. Die Grüne Jugend in NRW hat ihre Mutterpartei aufgefordert, sich stärker vom Koalitionspartner CDU abzugrenzen. "Geräuschlose Koalitionen sind immer ein Vorteil für die größeren Partner mit der Kommunikationsmacht des Ministerpräsidenten", sagte Landessprecherin Aslı Baskas dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). "Wir müssen das eigene Profil stärken. Das geht nicht ohne eine stärkere

„Mitte-Studie“: Ernst nehmen, aber nicht in Alarmismus verfallen

„Mitte-Studie“: Ernst nehmen, aber nicht in Alarmismus verfallen

Die "Mitte-Studie" bescheinigt der deutschen Gesellschaft erneut eine alarmierende Verbreitung rechtsextremer und antidemokratischer Einstellungen (…). Das Problem: Die Studie beschreibt die Mitte als Ort der Gefahr, nicht als demokratisches Potenzial. Die Autoren teilen wieder kräftig aus: Wer Regierung, Medien oder Migration kritisch sieht, steht schnell im Graubereich. Aussagen zum Vertrauensverlust oder zur Sorge um Sozialausnutzung werden pauschal in den Kontext von Feindse

Warum man AfD-Wähler nicht einfach zurückgewinnen kann / Kommentar von Raimund Neuß zur Mitte-Studie von Ebert-Stiftung und Uni Bielefeld

Warum man AfD-Wähler nicht einfach zurückgewinnen kann / Kommentar von Raimund Neuß zur Mitte-Studie von Ebert-Stiftung und Uni Bielefeld

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das sollte jeder Meinungsforscher wissen. Die "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Universität Bielefeld ist in dieser Hinsicht nicht über jeden Zweifel erhaben. Manche Testfragen zur Erfassung tatsächlicher oder vermeintlicher Einstellungen wirken suggestiv und irreführend.

So arbeiten die Autoren mit der vagen Vorstellung eines "starken Nationalgefühls" und problematisieren, dass

WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot

WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot

NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontrollierendes Dunkelfeld mit gefährlichen Bedingungen für Sexarbeitende", sagte sie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Online).

Die Diskussion, ob sich Deutschland am so g

Mehr als ein Symbol

Mehr als ein Symbol

Wirtschaftsgipfel im Kanzleramt sind nicht für Entscheidungen da, sondern für Symbole. Das ist nach vielen Auto-, Industrie-, Chemie- und sonstigen Treffen geklärt. Und das wissen auch alle, die vor dem Stahlgipfel ihre Forderungskataloge mit der Mahnung zu schneller Umsetzung hinterlegten. Dabei herrschte vorab in vielen Punkten Einigkeit. Niedrigere Energiepreise und Schutzzölle gegen Dumpingkonkurrenz stehen ganz oben auf allen Wunschlisten. Doch so einfach ist beides nich

„nd.DieWoche“: Ein Treppenwitz – Kommentar zur Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die Nato

„nd.DieWoche“: Ein Treppenwitz – Kommentar zur Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die Nato

Wenn alle, die je einen Friedenspreis bekommen haben, ihr Leben fortan tatsächlich nur noch dem Kampf gegen Militarisierung gewidmet oder wenigstens von unfriedlichem Tun abgelassen hätten – unser Planet wäre heute vielleicht ein anderer. Ein Ort, an dem die Menschheit Kapazitäten hätte, gemeinsam ihre existenziellen Probleme zu lösen: Erhalt von Lebensraum in der Klimakrise, Energie- und Verkehrswende, Beseitigung von Armut und Hunger. Stattdessen werden unentwegt

Kebekus klagt über Druck auf werdende Mütter -„Schwanger ist man wie ein öffentliches Gut“

Kebekus klagt über Druck auf werdende Mütter -„Schwanger ist man wie ein öffentliches Gut“

Die Kölner Komikerin Carolin Kebekus beklagt den starken gesellschaftlichen Druck auf Schwangere und Mütter. "Ich hatte das Gefühl, schwanger ist man wie so ein öffentliches Gut. Jetzt muss sich die Gesellschaft auch Sorgen machen, ob ich das alles richtig mache, denn ich trage ja in mir ein Mitglied der Gesellschaft. Also hat jeder etwas dazu zu sagen", sagte die Comedienne, 45, die im vergangenen Jahr Mutter geworden ist, dem "Kölner Stadt-Anzeiger"