Afghanischer Wachmann tötet zwei NATO-Soldaten

Ein afghanischer Wachmann hat im Norden des Landes zwei NATO-Soldaten erschossen. Das teilte die örtliche Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Darah in der Provinz Panjshir. Bei dem Täter handelt es sich offenbar um ein Mitglied der Leibwache eines hochrangigen afghanischen Geheimdienstbeamten. Die getöteten NATO-Soldaten, bei denen es sich um US-Soldaten handeln soll, hatten offenbar den Konvoi eines Wiederaufbauteams begleitet. Der Schütze wurde von einem weite

Merkel betont wachsende Bedeutung des afrikanischen Kontinents

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zwei Tage vor ihrer Afrika-Reise die wachsende Bedeutung des Nachbarkontinents gewürdigt. Afrika, so Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, sei in großer Bewegung. Schritt für Schritt ließen sich immer mehr Sicherheitsfragen klären, und in erstaunlich vielen Ländern fänden glücklicherweise Aufbau und Wachstum statt. "Deutschland möchte dabei unterstützend wirken", betont die Bundeskanzlerin. Der h

Südsudan feiert Unabhängigkeit

Der Südsudan ist unabhängig. Während die Teilung vom Nordsudan offiziell erst am Samstagvormittag vollzogen wird, feierten bereits in der Nacht Tausende Menschen mit einem Feuerwerk in den Straßen der Hauptstadt Juba. Der Südsudan ist nun der 54. Staat Afrikas und zugleich der jüngste Staat der Welt. An den Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit nehmen Politiker und Ehrengäste aus aller Welt teil, darunter auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Dieser ford

SPD-Politiker Duin und Edathy halten Steinbrück-Kanzlerkandidatur für möglich

Im Umfrage-Hoch von Ex-SPD-Finanzminister Peer Steinbrück und die Frage um seine mögliche Kanzlerkandidatur, melden sich jetzt SPD-Bundestagsabgeordnete zu Wort. Garrelt Duin, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD, sagte der "Bild-Zeitung": "Peer Steinbrück hat Ecken und Kanten, sagt, was Sache ist, das tut richtig gut. Das Land braucht solche Typen." SPD-Innenexperte Sebastian Edathy sagte zu "Bild": "Würde es in den nächsten Wochen

FDP verlangt neue Verhandlungen über Steuervereinfachungen

Nach dem vorläufigen Aus für das geplante Gesetz zur Steuervereinfachung im Bundesrat fordert die FDP die Bundesländer und die CDU/CSU zu neuen Verhandlungen auf. In der "Bild-Zeitung" sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Finanzausschuss, Daniel Volk: "Die Länder müssen ihre Blockadehaltung aufgeben. Wir müssen jetzt gemeinsam an den Verhandlungstisch zurückkehren und zügig eine Lösung finden." Volk bemängelte, di

Friedrich sieht in Saudi-Arabien wichtigen Verbündeten im Kampf gegen Terror

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht in Saudi-Arabien einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terror. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" wollte der Minister zu der umstrittenen Lieferung von 200 Leopard-Kampfpanzern an das Land zwar nicht direkt Stellung nehmen, sagte aber: "In einer Situation, in der sich auf der arabischen Halbinsel staatliche Strukturen, wie zum Beispiel im Jemen, auflösen, ist Saudi-Arabien ein wichtiger Si

Streit um „Stuttgart 21“: Özdemir attackiert Bahnchef Grube

Im Streit um das Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21" attackiert Grünen-Chef Cem Özdemir Bahnchef Rüdiger Grube. Der "Bild-Zeitung" sagte er: "Herr Grube sollte seinen Job machen, statt als Rammbock der schwarz-gelben Bundesregierung in Stuttgart auf Kampfmission unterwegs zu sein!" In der Urlaubssaison würden Reisende weiter mit Verspätungen, defekten Klimaanlagen und heruntergekommenen Bahnhöfen ohne Service kämpfen. Özdemir: &quo

Innenminister Friedrich: Facebook muss Massenpartys vorbeugen

Die Internetplattform Facebook muss nach den Worten von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) künftig dafür sorgen, dass Einladungen zu Privatpartys nicht aus Versehen zu Massenveranstaltungen führen. Friedrich sagte zu "Bild am Sonntag": "Ich kann Facebook nur raten, künftig sicher zu stellen, dass Einladungen an einen persönlichen Freundeskreis nicht aus Versehen an die komplette Usergemeinde gehen. Es kann nicht sein, dass ein falscher Klick au

Neue Westfälische (Bielefeld): Witwe des Windkraft-Pioniers erstatter Anzeige

Die Witwe des Unternehmers Günter Benik (57),
der sich in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede das Leben
genommen hat, hat bei der Generalstaatsanwaltschaft in Hamm
Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger
Tötung erstattet. Nach Informationen der in Bielefeld erscheinenden
Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe) richtet sich die Anzeige gegen
mehrere Personen, die mit dem Fall Benik betraut waren, darunter
Justizbedienstete, Steuerfahnder,