Das von Unionsfraktionschef Volker Kauder
angekündigte erneute Antreten Angela Merkels zur Wahl 2013 ist für
die SPD der Beweis, dass der Fall des CSU-Politikers Karl-Theodor zu
Guttenberg auch der Kanzlerin geschadet hat. "Offensichtlich liegen
nach dem Rücktritt Guttenbergs in der Unionsfraktion die Nerven
blank", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der in
Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagausgabe). "Die
Frage
Vor der Bekanntgabe der Ethikrat-Entscheidung
zum Embryonen-Test PID hat der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn das
Gremium in Frage gestellt. "Es stellt sich einmal mehr die Frage,
wozu es einen Ethikrat braucht. Letzten Endes fasst er die
gesellschaftliche Debatte zusammen, nicht weniger, aber auch nicht
mehr", sagte Spahn der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post
(Dienstagausgabe). Am Ende entscheide der Bundestag. Spahn fügte
hinzu: "Ich werbe weiterhin
Die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische
präsentiert ihre Dienstagsausgabe (8. März) ganz im Zeichen des 100.
Internationalen Frauentages. Jede Seite, ob Titel, Politik,
Regionales, Wirtschaft, Kultur, Sport oder Lokales widmet sich
speziellen Frauenthemen oder rückt die Berichterstattung des Tages in
einen weiblichen Kontext. Die Themenpalette reicht vom Armutsrisiko
von Frauen über Power-Frauen aus Südafrika bis zum Hebammenstreit in
Deutschland. Ein
Im US-Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba sollen wieder Militärprozesse stattfinden. Wie US-Präsident Barack Obama am Montag mitteilte, habe er das Verteidigungsministerium angewiesen, wieder Anklagen zuzulassen. Zudem soll es neue Richtlinien für Gefangene geben, die nicht angeklagt oder verurteilt sind, aber als zu gefährlich gelten, um frei gelassen zu werden. Die Prozesse in Guantánamo waren im Januar 2009 für zwei Jahre ausgesetzt worden. Zugleich
Übervolle Züge, unerträgliche Temperaturen,
saftige Verspätungen – die Bahnkunden sind viel Kummer gewöhnt. Nun
müssen sie sich darauf gefasst machen, dass die Bahn einstweilen
überhaupt nicht mehr kommt. So wie vor drei Jahren, als der Streik
der Lokführer die gesamte Republik lahm zu legen drohte. Ob sich ihre
Gewerkschaft, die GDL, mit der Neuauflage dieser Aktion einen
Gefallen tut, darf bezweifelt werden. Sicher, Streiks sind ein
legitimes Mitte
Die NATO will den Luftraum Libyens rund um die Uhr mit Awacs-Flugzeugen überwachen. Das gab der US-Botschafter bei der NATO, Ivo Daalder, am Montag bekannt. Die NATO reagiert damit auf andauernde Berichte darüber, dass der Diktator Muammar al-Gaddafi Kampflugzeuge und -hubschrauber gegen das eigene protestierende Volk einsetzt. "Wir werden die Lage bald besser einschätzen können und wissen was wirklich in diesem Teil der Welt geschieht", so Daalder. Indes eskalieren
Wer braucht den Weltfrauentag noch? Manch einer
in Deutschland wird sich das heute wohl fragen. Sind Frauen denn
wirklich so schwach und diskriminiert, dass dies einen eigenen Tag
rechtfertigt? Nun: In reicheren Ländern mit einem hohen
Lebensstandard vielleicht nicht. Aber der Weltfrauentag sollte doch
mehr als eine Nabelschau der Industrieländer sein. In Deutschland
müssen Frauen zum Glück nicht mehr um elementare Dinge wie das
Wahlrecht kämpfen. In vielen Teilen
Palästinensische
OneVoice-Aktivisten starteten in dieser Woche in der gesamten West
Bank-Region gezielte Aktionen, um die Energie der Strassen zu bündeln
und sich lautstark für die Unterstützung einer faktischen Einheit im
Staat Palästina einzusetzen und eine zweistaatliche Lösung
herbeizuführen.
Von Albert Schweitzer stammt dieser Befund:
"Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel
stärker entwickelt als geistig." Betrachtet man einige der
geschmacklosen Mottowagen, mit denen der ansonsten wunderbar jecke
Düsseldorfer Rosenmontags-Zug aus der Rolle fällt, denkt man, wie
recht doch Schweitzer hat und warum wohl Zote sich auf Quote reimt.
Es ist kein "Zotenfrei-die-Narretei"-Muckertum, wenn man es für
entglittene Sat
Frankreich hat es, die USA haben es, die
Österreicher auch. Nur die Deutschen haben ihre Probleme mit dem
Bio-Benzin, das zu zehn Prozent aus Alkohol besteht. Diese deutsche
Posse produziert viele Verlierer. Sie heißen Norbert Röttgen,
Mineralölkonzerne, ADAC, Tankstellenbetreiber oder Autoindustrie. Sie
alle stehen jetzt am Pranger. Doch die größte Verliererin von allen
ist die Umwelt. Die miserable Kommunikationsleistung aller
Beteiligten vor und währ